4 Tipps, wie Sie Ihrem Pflegekunden Geborgenheit durch Berührungen vermitteln können

Tipps in der Palliativpflege

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Ihr Pflegekunde verliert im Laufe seines Sterbeprozesses immer mehr die Fähigkeit, mit seiner Umwelt in Kontakt zu treten. Aufgrund seiner voranschreitenden Schwäche ist es ihm in den letzten Tagen seines Lebens oft nicht mehr möglich, ein Gespräch zu führen oder auch nur auf Fragen zu antworten. Doch trotz seiner eingeschränkten Möglichkeiten, sich zu äußern, kann er erfahrungsgemäß noch eine Berührung spüren und wahrnehmen. Nutzen Sie diese Fähigkeit. So können Sie Ihrem Pflegekunden über Berührungen Geborgenheit bis zum Lebensende zukommen lassen.

In „Palliativpflege heute” finden Sie noch weitere einfühlsame Möglichkeiten, mit Ihrem sterbenden Pflegekunden in Kontakt zu treten.

Die folgenden Tipps zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben, über eine Berührung mit Ihrem Pflegekunden in Kontakt zu treten.

1. Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen die Basale Stimulation bietet. Das kann eine beruhigende Hand-Arm-Massage sein, eine atemstimulierende Einreibung am Rücken oder eine entspannende und beruhigende Waschung. Beachten Sie bei der Auswahl Ihrer Maßnahmen auch die Vorlieben und Abneigungen Ihres Pflegekunden.

2. Tipp: In vielen Fällen ist es sehr hilfreich, wenn Sie sich einfach nur einige Minuten zu Ihrem Bewohner an das Bett setzen und seine Hand halten. In dieser Situation müssen Sie auch nicht sprechen. Sie vermitteln dem Sterbenden allein durch das Halten der Hand, dass er nicht allein ist. 

3. Tipp: Das leichte Streichen der Hand über den Kopf kann wahre Wunder wirken, denn es vermittelt dem Betroffenen nicht nur das Gefühl, nicht allein zu sein, sondern versetzt ihn auch in seine Kindheit zurück. Das leichte und tröstende Streicheln ist eine Berührung, die Mütter sehr oft bei ihren Kindern anwenden. Nutzen Sie dieses Wissen, um bei Ihrem Pflegekunden positive und beruhigende Erinnerungen wachzurufen.

4. Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen die tiergestützte Therapie bieten kann. Das Berühren des warmen Tierkörpers und das Streicheln des Fells vermitteln vielen Sterbenden ein großes Gefühl der Geborgenheit und Freude. Oft reicht es hierbei aus, wenn sich das Tier für ein paar Minuten zu dem Betroffenen in das Bett legt. Sie können dann seine Hand nehmen und damit leicht über das Fell des Tieres streicheln. Erkundigen Sie sich im Vorfeld jedoch, ob evtl. eine Tierhaarallergie vorliegt.

In „Palliativpflege heute” heute finden Sie noch weitere erprobte Tipps zum nonverbalen Kommunikationsaufbau.

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