Tipps für die Pflege

Beruf Pflege

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Die Pflege ist ein schöner Beruf. Und ich kenne fast niemanden, der diesen Beruf erlernt hat und es wirklich bereut. Doch in den letzten Jahren wird er für viele Pflegende zu einer Herausforderung. Dabei sind es in der Regel nicht die Pflegekunden, die uns in der Praxis das Leben schwer machen. Vielmehr sind es die immer schlechter werdenden Rahmenbedingungen, wie z. B. ein immer höher werdender Zeitdruck, die es manchem fast unmöglich machen, seinen Beruf bis zur Rente fortzuführen. Dabei werden Fachkräfte zurzeit händeringend gesucht. Wie Sie es trotz aller Widrigkeiten schaffen, mehr auf sich zu achten, lesen Sie hier.

Alles zum Thema Pflege als Beruf finden Sie in "Palliativpflege heute".

Fit und gesund durch den Pflegealltag

Pausen müssen sein

Wie oft kommt es vor, dass Sie Ihre Pause nicht ungestört nehmen können? Das sollten Sie aber nicht auf Dauer hinnehmen. Sprechen Sie mit Ihren Vorgesetzten oder notfalls dem Betriebsrat, wenn es mehr als 1-mal wöchentlich vorkommt, dass Sie Ihre Pause unterbrechen müssen. Denn die Pausenzeiten stehen Ihnen nicht nur rechtlich zu, sie sind auch notwendig, um Sie körperlich und geistig fit zu halten. Nur so können Sie Ihre Pflegekunden während Ihrer Arbeitszeit ohne Fehler versorgen.

Lernen Sie, sich körperlich zu schonen

Die Pflege ist ein Beruf, der nicht nur psychisch, sondern auch physisch sehr anspruchsvoll ist. Muskelverspannungen und Rückenschmerzen gehören für viele Pflegekräfte schon fast zum Alltag. Doch das muss nicht sein. Bilden Sie sich regelmäßig fort. In vielen Fällen bezahlt der Arbeitgeber Fortbildungen zum Thema „rückenschonendes Arbeiten“ auch gerne. Denn auch er ist daran interessiert, dass es Ihnen gut geht und Sie möglichst wenig krank sind. Auch bieten die meisten Krankenkassen kostenfreie Kurse wie Rückenschulen und Ausdauertraining an. Erkundigen Sie sich danach!

Ein gutes Team ist Gold wert

Sich auf seine Kollegen verlassen können und sich in seinem Team gut aufgehoben fühlen, das ist die Wunschvorstellung vieler Pflegender. Aber nicht immer sieht die Realität auch so aus. Doch geben Sie nicht auf. Führen Sie regelmäßige Teamgespräche und Fallbesprechungen, um Konflikte erst gar nicht aufkommen zu lassen. Sollte es bei Ihnen jedoch schon drunter und drüber gehen, kann eine Supervision ein hilfreiches Instrument für Ihr Team sein. Nicht jeder Arbeitgeber ist über diesen Kostenfaktor erfreut. Doch lassen Sie sich davon nicht beirren. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten, und legen Sie ihm die Vorteile, die das Team durch eine Supervision hätte, immer wieder dar.

In "Palliativpflege heute" finden Sie noch mehr Informationen zum Thema Pflege als Beruf.

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