So helfen Sie trauernden Angehörigen, die richtige Grabdekoration zu finden

© Uwe Bumann - Fotolia.com
Als Pflegekräfte in der Palliativpflege haben Sie oft auch noch nach dem Tod Ihres Pflegekunden weiterhin Kontakt mit dessen Angehörigen, z. B. bei gemeinsamen Erinnerungstagen, Gottesdiensten und anderen Aktivitäten. Hier findet auch weiterhin ein intensiver Austausch zwischen Ihnen und den Angehörigen statt. Daher kommt es immer wieder vor, dass Sie um Rat oder eine Idee zur Grabgestaltung oder Dekoration gebeten werden. Denn schließlich soll das Grab eines geliebten Menschen auch dessen Persönlichkeit widerspiegeln und den Angehörigen Trost und Kraft spenden.
Mehr Informationen zu Grabdeokoration finden Sie in "Palliativpflege heute".
Lesen Sie im Folgenden 5 Ideen, die Sie den Angehörigen zur individuellen Gestaltung des Grabes geben können.
- Neben den Blumen und dem Grabstein kann man auch mit einer besonders schönen Grablaterne einem Grab ein individuelles Gesicht geben. Besonders für Kindergräber gibt es Laternen, deren Glasscheiben mit vielfältigen Motiven wie z. B. Teddybären, kleinen Engeln oder Sternen verziert sind. Teilweise ist es auch möglich, sich die Motive als Einzelanfertigung auf die Scheiben gravieren zu lassen.
- Schieferbilder bieten heutzutage eine gute Möglichkeit, den Verstorbenen nicht nur im Wort, sondern auch im Bild zu verewigen. Mit modernster Drucktechnologie wird dabei ein Foto – und auf Wusch auch noch ein kurzer Text – auf eine kleine Schieferplatte gedruckt. Diese kann dann zur Dekoration auf dem Grab mit angebracht werden.
- Auch gibt es heute auf vielen Friedhöfen die Möglichkeit, ein „Themengrab“ zu gestalten. Dort kann dann z. B. für den Fußball-Fan ein Grabstein in Form eines Fußballtores oder in den Farben seiner Lieblingsmannschaft gestaltet werden. Doch Vorsicht: Nicht jeder Friedhof ist glücklich über ein solches Themengrab. Hier sollten Sie den Angehörigen auf jeden Fall raten, die Friedhofssatzung genau zu lesen und das direkte Gespräch mit der Friedhofsverwaltung zu suchen.
- Für manche Angehörige ist jedoch das Grab auf dem Friedhof nicht genug, um ihrer Trauer richtig Ausdruck zu verleihen. Sie möchten nicht nur an einer Begräbnisstätte stehen und an den geliebten Menschen denken. Sondern sie möchten möglichst vielen Menschen mitteilen, dass dieser Mensch gelebt hat. Hier können Sie den Angehörigen die Anregung geben, doch einmal über die Möglichkeit eines virtuellen Friedhofs im Internet nachzudenken. Dort haben die Betroffenen mehr Raum und Platz, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen.
- Auch die Gestaltung einer eigenen Erinnerungs-Homepage im Internet für den Verstorbenen kann vielen Menschen helfen, mit ihrer Trauer besser umzugehen und sie leichter zu verarbeiten.
In "Palliativpflege heute" finden Sie noch mehr Informationen zum Thema Grabdekoration.
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