So gut ist die Lebensqualität Ihres Pflegekunden

Pflege

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Immer wieder fragen wir Pflegende uns: Wie gut pflegen und betreuen wir unsere Pflegekunden eigentlich? Wie hoch ist deren Lebensqualität, und was kann ich tun, um diese möglichst noch zu verbessern? Oft sind unsere Annahmen zur Lebensqualität nur Beobachtungen und subjektive Interpretationen. Schnell werden Sie feststellen, dass Ihr Kollege oder auch die Angehörigen Ihres Kunden die gleiche Situation ganz anders sehen als Sie. Daher bietet es sich an, Ihren Pflegekunden doch einfach mal selbst zu fragen. Mit dem folgenden Fragebogen ist es Ihnen möglich, mehr über die Lebensqualität Ihres Kunden zu erfahren und so Ihre Pflege noch individueller zu gestalten.

Alle wichtigen Informationen zum Thema Lebensqualität in der Pflege finden Sie in "Palliativpflege heute".

So gehen Sie vor

Mit Hilfe des nachfolgenden Fragebogens zur Lebensqualität können Sie noch leichter die Punkte im Leben Ihres Pflegekunden erfassen, die ihn belasten. Sie sind somit nicht mehr ausschließlich auf Ihre Beobachtungen angewiesen, sondern haben die Möglichkeit, Ihren Kundenselbst sprechen zu lassen“.
Viele Kranke möchten ihre Angehörigen nicht mit ihren Sorgen belasten. Daher ist es hilfreich, den Betroffenen zu versichern, dass die Angaben im Fragebogen nur mit ausdrücklicher Genehmigung auch mit ihren Angehörigen besprochen werden. Die Chancen, dass Ihre Pflegekunden den Fragebogen dann auch ungeschminkt ausfüllen, steigen so immens.

Fragebogen:

Wie gut ist Ihre aktuelle Lebensqualität?

Name  _____________________________________ 

Datum  _____________________________________

Nr.

Fragen

  Ja  

Neutral

Nein 

1.

Ich komme mit meiner aktuellen Situation nicht zurecht.

2.

Ich wünsche mir, ich wäre weniger auf die Hilfe meiner Angehörigen angewiesen.

3.

Ich wünsche mir, ich wäre weniger auf fremde Hilfe angewiesen.

4.

Die Hilfe anderer Menschen zu benötigen belastet mich.

5.

Trotz meiner Medikamente habe ich oft Schmerzen.

6.

Meine Medikamente machen mich sehr müde.

7.

Zu meinem Arzt habe ich kein volles Vertrauen.

8.

Ich würde gerne etwas mehr essen, habe aber keinen Appetit.

9.

Ich leide häufig unter Übelkeit.

10.

Ich fühle mich oft zu schwach, um das Bett zu verlassen.

11.

Ich habe das Gefühl, meine Angehörigen durch meine Krankheit zu belasten.

12.

Ich fühle mich oft einsam und allein.

13.

Ich hätte gerne mehr Besuch.

14.

Ich habe oft Angst und würde gerne mit jemandem darüber sprechen.

15.

Ich bin über viele Dinge traurig.

Auswertung: Bei jedem „Ja“, das Ihr Pflegekunde ankreuzt, sollten Sie sich gemeinsam überlegen, wie Sie diese Situation verbessern könnten. Es kann hilfreiche sein, die Angehörigen dabei mit ins Boot zu holen. Jedoch sollten Sie dies zuvor auf jeden Fall mit Ihrem Kunden unter 4 Augen besprechen und sich die Weitergabe der Angaben genehmigen lassen.

In "Palliativpflege heute" finden Sie weitere Fragebögen zum Thema Lebensqualität in der Pflege.

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