Mit diesen Tipps gelingt Ihnen das Halten Ihrer Trauerrede ohne Pannen

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Eine Trauerrede zu halten ist ein durchweg emotionaler Anlass. Eine Panne, wie z. B. ein Versprecher, fällt in dieser Situation besonders unangenehm auf. Jeder Redner ist sich der Lage bewusst und das bringt sogar erfahrene Sprecher ins Schwitzen. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, diese Situation trotz allem zu meistern und Ihre Rede einfühlsam vorzutragen.
In „Palliativpflege heute” finden Sie noch weitere Tipps und erprobte Übungen zum richtigen Vortrag Ihrer Trauerrede.
Schreiben Sie sich Ihre Trauerrede auf
Es ist auf alle Fälle ratsam, die gesamte Rede vollständig ausformuliert aufzuschreiben. Sie können sie auf 1–2 Blatt Papier oder auch auf Karteikarten notieren. Schreiben Sie die Rede möglichst mit dem PC und in einer Schriftgröße, die Sie gut lesen können. Die Trauerrede handschriftlich zu schreiben ist natürlich möglich, doch sollten Sie eine sehr gut lesbare Schrift haben, um beim Halten der Rede nicht über einzelne Worte rätseln zu müssen.
Denken Sie auch daran, dass es durchaus vorkommen kann, dass Sie von Ihren Gefühlen übermannt werden und Tränen die Buchstaben vor Ihren Augen verschwimmen lassen. Klare, gedruckte Buchstaben können Sie meistens trotzdem noch lesen. Handschriftliche Notizen hingegen verschwimmen oft vor den Augen.
Üben Sie Ihre Trauerrede im Voraus
Egal ob Sie schon Erfahrung im Redenhalten gesammelt haben oder das 1. Mal vor Publikum sprechen: Eine Trauerfeier ist eine emotional aufgeladene Situation. Durch die Aufregung kann es sonst leicht passieren, dass Sie wichtige Abschnitte Ihrer Rede einfach vergessen oder Teile nicht entsprechend ausformuliert werden.
Versprecher, die in jeder anderen Situation zu einem Lacher auf Seiten der Zuhörer geführt hätten, werden im Rahmen einer Trauerfeier schnell als pietätlos empfunden. Daher sollten Sie Ihre Trauerrede schon 1–2 Tage im Voraus üben. Sie müssen sie nicht auswendig lernen. Doch es ist hilfreich, den „roten Faden“ im Kopf zu haben. Sollten Sie tatsächlich ins Stocken geraten, reicht Ihnen ein kurzer Blick auf Ihre Notizen, um wieder in Ihr Konzept zu finden. Den meisten Zuhörern wird es gar nicht auffallen, dass Sie ein wenig aus dem Konzept gekommen sind.
Bleiben Sie natürlich
Seien Sie ganz Sie selbst beim Halten Ihrer Rede. Das bedeutet, dass Sie Ihre Rede nicht in hochtrabenden und für Sie völlig untypischen Worten halten sollten. Salopp würde man sagen: „Reden Sie, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist“. So wirken Sie natürlich und authentisch. Ihre Trauer um den Verstorbenen wirkt echt und nicht aufgesetzt und gekünstelt.
Halten Sie sich kurz
Beschränken Sie sich auf die wesentlichen, wichtigen Dinge aus dem Leben des Verstorbenen. Achten Sie darauf, dass jedes Ihrer Worte auch wirklich etwas über den Verstorbenen aussagt. Denken Sie daran, Sie wollen keinen Wahlkampf gewinnen, sondern Ihrer eigenen Trauer Ausdruck verleihen und den Hinterbliebenen Trost spenden, der von Herzen kommt.
Bauen Sie Augenkontakt zu Ihren Zuhörern auf
Bei einer Rede Kontakt zu ihren Zuhörern aufzubauen fällt sehr vielen Menschen schwer. Eine der Grundregeln für eine gelungene Rede besteht daher darin, die Zuhörer anzuschauen. Suchen Sie den Augenkontakt mit den Zuhörern, aber starren Sie sie nicht an. Besser ist es, den Blick langsam immer mal wieder von einer Seite des Raumes zu der anderen wandern zu lassen. Verharren Sie kurz bei dem ein oder anderen Gesicht und suchen Sie sich dann ein anderes. So fühlen sich die Zuhörer persönlich angesprochen.
Jede Menge Praxistipps für Ihre Trauerrede finden Sie im Fachinformationsdienst „Palliativpflege heute”.
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