Ausbildungsmarketing – 6 Möglichkeiten, um Auszubildende zu gewinnen

Auszubildende in der Pflege

© Bernd_Leitner - Fotolia.com

Ist Ihr Pflegedienst eine anerkannte Ausbildungsstelle in der Altenpflege, ohne dass Sie einen Auszubildenden haben? Dann stehen Sie nicht allein da. Denn die Zahl der jungen Menschen, die in den Arbeitsmarkt hineinwachsen, wird in den kommenden Jahren drastisch abnehmen. Schon 2015 wird es weniger Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren geben als heute. Genau das aber ist die Gruppe, aus der Nachwuchskräfte gewonnen werden. Folge: Sie als Ausbildungsbetrieb suchen nicht mehr den Nachwuchs – Sie müssen vielmehr um potentielle Auszubildende kämpfen! 6 Möglichkeiten, wie Sie Ihr Ausbildungsmarketing starten.

Tipps zur Gewinnung von qualifiziertem Personal erhalten die Abonnenten von „pdl.konkret ambulant” – dem Fachinformationsdienst für Leitungsfragen in der ambulanten Pflege – regelmäßig.

Bereits heute können nicht mehr alle Ausbildungsstellen in der Altenpflege besetzt werden. Und dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Wenn Sie für Ihren Pflegedienst gute Auszubildende gewinnen möchten, sollten Sie die Werbetrommel rühren, denn in der heutigen Zeit ist „Ausbildungsmarketing” das Zauberwort. Daher zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag 6 Möglichkeiten, wie Sie den Schulabgängern zeigen können: „Wir bilden aus! Und der Altenpflegeberuf macht Spaß!”

6 Möglichkeiten, wie Sie Ihr Ausbildungsmarketing starten

1. Möglichkeit – Tag der offenen Tür:

Laden Sie Schüler, Lehrer und Eltern ein, und zeigen Sie praxisnah, dass Sie ein moderner und engagierter Pflegedienst sind, der gerne junge Menschen in der Altenpflege ausbildet.

2. Möglichkeit – Girls’ Day:

Informieren Sie vor allem junge Frauen und Mädchen über Ihre Aktivitäten am bundeseinheitlichen Mädchenzukunftstag; der nächste findet am 26.04.2012 statt.

3. Möglichkeit – Pressearbeit:

Pflegen Sie Kontakt zu Journalisten in Ihrer Region. Schreiben Sie regelmäßig Pressemitteilungen und präsentieren Sie damit Ihre Ausbildungsarbeit in einem positiven Licht. Weisen Sie so auf „Ihre” Berufsbilder hin und nennen Sie Ihre Bewerbungsfristen. Übrigens: Positive Präsenz in der Presse kann weitere PR-Auftritte wie die Einladung zu Podiumsdiskussionen und anderen Fachveranstaltungen nach sich ziehen.

4. Möglichkeit – Schulkontakt:

Fangen Sie bereits möglichst früh damit an, Jugendliche für Ihren Ausbildungsbetrieb zu begeistern. Besuchen Sie Ihre zukünftigen und rar werdenden Auszubildenden dort, wo sie heute sind: in den Real-, Haupt- und Gesamtschulen sowie Fachoberschulen für Sozial- und Gesundheitswesen. Dorthin schicken Sie Ihre jung gebliebenen und motivierenden Mitarbeiter, die die Sprache der Jugend verstehen. Wenn es sich bei diesen Personen um ehemalige (oder sogar aktuelle) Auszubildende handelt: Umso besser! Servieren Sie den jungen Menschen so eine unvergessliche „Unterrichtseinheit”. Holen Sie sie dort ab, wo sie stehen: am Ende der schulischen Laufbahn. Lehrer sind dankbar für Ihre Hilfe – und in vielen Fällen passt das auch in den Lehrplan. Alternativ oder zusätzlich können Sie den Schulkontakt auch über Elternabende pflegen, sich aber auch als Partnerbetrieb für Schulpraktika anbieten, um junge Bewerber frühzeitig für Ihren ambulanten Pflegedienst zu begeistern.

5. Möglichkeit – Ausbildungsbörsen:

Zielgruppengerechter geht es nicht. Präsentieren Sie Ihren ambulanten Pflegedienst auf Ausbildungsbörsen und -messen in Ihrer Region und erreichen Sie so junge Menschen.

6. Möglichkeit – Mit Facebook junge Menschen erreichen:

Sie als ambulanter Pflegedienst können sich z. B. durch eine eigene Seite beim sozialen Netzwerk Facebook online positionieren und so mit potenziellen Auszubildenden in Kontakt treten.

Viele weitere Themen werden Ihnen in „pdl.konkret ambulant” – dem Fachinformationsdienst für Leitungsfragen in der ambulanten Pflege – erläutert.

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