Dekubitusprophylaxe - So beugen Sie in der ambulanten Pflege einem Dekubitus optimal vor

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Dekubitus - Die wichtigsten Kriterien für die ambulante Pflege
Bei bestehendem Dekubitus sollten Lagerungshilfen und ggf. Matratzen gegen Dekubitus eingesetzt werden. Allerdings sollte das Lagern eines Patienten die Förderung der Selbstständigkeit bzw. Erhaltung zum Ziel haben. Nur wenn die Lagerung auf einer Normalmatzratze nicht ausreicht, sollten Spezialmatratzen oder Spezialbetten benutzt werden.
Mehr Informationen zu Dekubitus finden Sie in "pdl.konkret ambulant".
Mobilisation beugt Dekubitus vor
Je mehr Lagerungshilfsmittel in der Pflege eingesetzt werden, desto immobiler wird u. U. der Patient. Weich- und Hohllagerung führen eher zu einer Immobilität. Um den Auflagendruck möglichst gering zu halten, sollte so viel Körperoberfläche wie möglich aufliegen. Da bei der Oberkörperhochlagerung die Gefährdung für Dekubitus extrem zunimmt, wenn die Hüftbeugung nicht mit der Bettabknickung übereinstimmt, sollte auf eine korrekte Hüftabbeugung geachtet werden. Soweit möglich, muss der Patient mobilisiert werden.
Checkliste
Was Sie als PDL bei Dekubitus in der ambulanten Pflege beachten sollten
Sorgen Sie als PDL für ausreichende Flüssigkeits-, Eiweiß und Kalorienzufuhr | 
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Führen Sie fachgerechte Hautpflege durch | 
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Vermeiden Sie Seifen | 
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Wenn Seifen oder andere Waschzusätze benutzt werden, spülen Sie und das Team Ihres ambulanten Pflegedienstes mit klarem Wasser nach | 
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Bei trockener Haut sollten keine Seifen eingesetzt werden und nach dem Waschen sollte die Haut eingecremt werden | 
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Nutzen Sie Wasser-in-Öl-Präperate | 
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Konnten Sie alle Punkte erfüllen, beugen Sie Dekubitus optimal vor.
Pflegedokumentation bei Dekubitus
Bei vorliegendem Dekubitus ist die Entstehung, der Verlauf, und die Behandlung nachvollziehbar zu dokumentieren.
Maßnahmen zur Prophylaxe bei Dekubitus
Erforderliche Maßnahmen zur Dekubitusprophylaxe müssen in der Maßnahmenplanung berücksichtigt werden.
- Regelmäßige Umlagerung ist die wirksamste Vorbeugung.
- Erforderliche Lagerungen sollten über einen Lagerungsplan/ Bewegungsförderungsplan unter Berücksichtigung der Prinzipien der aktivierenden Pflege geplant, durchgeführt und dokumentiert werden.
- Ein Lagerungswechsel sollte mindestens im Abstand von zwei Stunden durchgeführt werden, es sei denn, es hat sich gezeigt, dass sich auch bei längeren Lagerungsinterwallen keine Rötung der Haut ergibt.
- Individuelle Lagerungsintervalle sind zu ermitteln und zu dokumentieren.
- Geeignete Lagerungsformen in der Pflege sind insbesondere die 30-Grad-Schräglagerung, die 135- Grad-Schräglagerung, die schiefe Ebene, die 5-Kissen- und 3-Kissen-Lagerung, die V-, A-, und I-Lagerung.
Ermitteln Sie das Risiko für einen Dekubitus
Ein bestehendes Risiko für einen Dekubitus muss mit Hilfe einer Skala zur Ermittlung des Dekubitusrisikos erkannt werden. Die mit Abstand am häufigsten genutzte Skala ist die Braden-Skala, die von einem Risiko für einen Dekubitus bei < 16 Punkten ausgeht.
Lesen Sie mehr noch über Dekubitus in "pdl.konkret ambulant".
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