MRSA in der Pflege - Schützen Sie Ihre Patienten vor Staphylococcus aureus
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Beugen Sie MRSA vor!
Die Entstehung von MRSA
Die genaue Übersetzung von MRSA lautet: Methicillin resistenter Staphylococcus aureus. Hierunter versteht man Staphylococcus aureus Keime, die gegenüber fast allen Antibiotika resistent geworden sind. Festgestellt hat man diese MRSA Keime in den 60er Jahren. Viele dieser Resistenzen rühren vom unbedachten Umgang mit Antibiotika her. In den USA zum Beispiel sind Antibiotika ohne Überwachung in jeder Apotheke zu kaufen.
Wenn kleine Entzündungen bereits mit einem Breitbandantibiotikum behandelt werden, so wirkt dieses Mittel im Nachhinein nicht mehr gegen die wirklich lebensbedrohlichen Erkrankungen. Es ist durchaus möglich, dass der Staphylococcus aureus von Pflegebedürftigen und vom Personal auf der Haut getragen wird und zu keiner Erkrankung führt. Zu Problemen führt diese Besiedlung erst bei Immungeschwächten, Tracheostomaträgern und Schwerstkranken mit invasiven Gerätschaften. Wenn die Besiedelung hier zu spät erkannt wird, kann MRSA zum Tode führen.
Mehr Informationen zu MRSA und Staphylococcus finden Sie in "pdl.konkret ambulant".
Verbreitung von MRSA
Nach den letzten Untersuchungen in Deutschland liegt die Besiedelung von Altenheimbewohnern durch Staphylococcus aureus im Durchschnitt bei 2,4 %. Entsprechend wird die Besiedelungsrate von Patienten in der ambulanten Pflege sein. Auslöser von MRSA ist oft ein Krankenhausaufenthalt mit unbekannter Infektionsquelle.
Maßnahmen in der Pflege bei Verdacht auf MRSA
Bei Verdacht auf Staphylococcus aureus in der Pflege ist Folgendes umgehend zu beachten:
- Der Übertragungsweg von MRSA ist über die Hände am häufigsten nachgewiesen. Es müssen sich also nicht nur die Schwestern und Pfleger, sondern auch die Pflegebedürftigen selbst die Hände korrekt desinfizieren.
- Vor und nach dem Kontakt mit Körpersekreten sind die Hände zu desinfizieren.
- Auch nach dem Gebrauch von Handschuhen sind die Hände zu desinfizieren.
- Im Heim können Einzelzimmer vor der Verbreitung von MRSA schützen helfen.
Ist der Patient zu Hause untergebracht, so müssen alle an der Pflege beteiligten Kooperationspartner und Angehörigen über die Erkrankung mit MRSA informiert werden.
Hier erhalten Sie noch weitere Informationen zu MRSA und Staphylococcus: "pdl.konkret ambulant".
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