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Die AOK Rheinland/Hamburg und Westfalen-Lippe qualifizieren in einem Modellprojekt mit der Universität Bielefeld pflegende Angehörige zur Verbesserung der poststationären Versorgung von Patieten mit Blick auf die später zu Hause erforderlichen Pflegeverrichtungen.
Hintergrund des Modellprojektes ist die abnehmende Verweildauer von Patienten in Krankenhäusern. Damit die Patienten nichtsdestotrotz nachhaltig genesen können, müssen pflegende Angehörige besser beraten und qualifiziert werden. Kaum eine Familie wisse wirklich, was sie in so einem Fall erwarte, so die Prämisse der Universität Bielefeld. Weder haben sie eine Ahnung, wie sich die neue Situation auf die Familie und den Alltag auswirke, noch, wie lange die Pflegeverantwortung andauern werde. Daher sei es unbedingt erforderlich, jede mögliche Unterstützung für pflegende Angehörige anzubieten.
Die AOK fördert die Pflegetrainings im Krankenhaus im Rahmen des Modellprogramms mit 33 Euro pro Einheit, Pflegetrainings zuhause mit je 45 Euro. Pflegekurse für pflegende Ehepartner und Angehörige werden mit 500 Euro bezuschusst. Über 100 Krankenhäuser nehmen bereits die geförderten Qualifizierungsmöglichkeiten wahr, Tendenz steigend.
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