So könnte Sie ein Ehrenamts-Beauftragter entlasten und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit den freiwillgen Helfern verbessern

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Die Arbeit mit ehrenamtlichen und freiwilligen Mitarbeitern ist in der Palliativpflege zwingend notwendig. Ohne die tatkräftige Unterstützung der vielen freiwilligen Hände wäre die gute Versorgung, die Sie für Ihre Pflegekunden bieten, kaum möglich. Doch auch um ehrenamtliche Mitarbeiter müssen Sie sich kümmern. Oft sind organisatorische und auch inhaltliche und pflegerische Fragen zeitaufwändig zu klären. Damit die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern reibungslos verläuft, sollten Sie einen „Ehrenamts-Beauftragten“ bestellen.
Was Sie noch tun können, um die Zusammenarbeit mit Ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern zum Wohle Ihrer Pflegekunden zu verbessern, lesen
Sie in "HeimManagement kompakt".
Wer soll Ehrenamts-Beauftragter sein?
Ihr Ehrenamts-Beauftragter sollte ein professioneller Mitarbeiter sein, der sich in spezieller Weise um die Zusammenarbeit der Fachkräfte mit den ehrenamtlichen Helfern kümmert. Dazu braucht er nicht nur fundiertes fachliches Wissen und Organisationsgeschick. Er muss sich auch in die Sorgen und Befürchtungen der freiwilligen Mitarbeiter hineindenken können. Gleichzeitig sollte er über diplomatisches Geschick verfügen, um zwischen den Vorstellungen und Wünschen der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter vermitteln zu können.
Diese Aufgaben kann ein Ehrenamts-Beauftragter übernehmen
Welche Aufgaben Ihr Ehrenamts-Beauftragter ganz genau bei Ihnen übernimmt, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab und ist flexibel an jede Organisation anpassbar. Um die ihm übertragenen Aufgaben erfüllen zu können, sollten Sie Ihrem Ehrenamts-Beauftragten ein bestimmtes Zeitkontingent einräumen, indem Sie ihn für seine Arbeit freistellen.
Die möglichen Aufgabenfelder, die er abdecken könnte, zeigt die folgende Übersicht.
Übersicht:
Mögliche Aufgabenfelder Ihres „Ehrenamts-Beauftragten“
1. Die Erarbeitung eines speziellen Einarbeitungskonzepts für ehrenamtliche Mitarbeiter 2. Die konkrete Einarbeitung und Begleitung der einzelnen Mitarbeiter 3. Die Koordination der Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Helfern 4. Die Erarbeitung und Organisation eines speziellen Fortbildungsangebotes, das ganz auf den Bedarf der ehrenamtlichen Mitarbeiter zugeschnitten ist. 5. Die Organisation regelmäßiger Teambesprechungen, an denen alle Mitarbeiter des Wohnbereiches teilnehmen. So wird ein regelmäßiger Austausch zwischen den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern gefördert. Konflikte können frühzeitig erkannt und im Team angesprochen, ausgeräumt oder von vornherein verhindert werden. 6. Er ist gemeinsam mit den Leitungskräften für die Anwerbung und Auswahl der ehrenamtlichen Mitarbeiter verantwortlich. 7. Er ist der 1. Ansprechpartner für ehrenamtliche Mitarbeiter, die zum 1. Mal in Ihre Einrichtung oder ambulanten Dienst kommen. 8. Er steht speziell den Ehrenamtlichen als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie wissen somit, an wen sie sich wenden können, wenn es Probleme gibt. 9. Er erstellt 1- bis 2-mal jährlich einen Plan, für welche Bereiche der Organisation ganz speziell ehernamtliche Mitarbeiter benötigt werden. 10. Er steht in engem Kontakt zu den freiwilligen Mitarbeitern und setzt sie so ein, dass es ihren Vorstellungen und Wünschen gerecht wird. Nicht jeder freiwillige Mitarbeiter sucht z. B. den Kontakt zu den Pflegekunden. Es gibt auch Mitarbeiter, die lieber in der Küche oder im Garten arbeiten |
Konflikte zwischen ehrenamtlichen und professionellen Mitarbeitern können schnell eskalieren. Wie Sie das verhindern und bei Konflikten in Team richtig reagieren, erfahren Sie in "HeimManagement kompakt".
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