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Beratungsgespräche sind der Schlüssel zur Kundenzufriedenheit

23.03.2015

Sie kennen bestimmt aus Ihrem Arbeitsalltag folgendes Beispiel: Die demenzerkrankte Bewohnerin Frau Müller ist gestürzt und wurde mit einem Oberschenkelhalsbruch ins Krankenhaus eingewiesen. Da die Betreuerin kaum Informationen über die pflegerische Situation der Bewohnerin hat, sucht die Betreuerin die Schuld für den Sturz bei den Pflegemitarbeitern. Der PDL fällt bei ihrer Recherche auf, dass die zuständige Fachkraft zwar das Sturzrisiko erfasst und Maßnahmen geplant hat, es aber nirgendwo vermerkt ist, dass das bestehende Risiko und die Maßnahmenplanung mit der Betreuerin besprochen wurden. Ebenso fand keine dokumentierte Beratungetwa über den Kauf von Prophylaxehosen statt.

Beteiligen Sie Bewohner und Angehörige am Pflegeprozess

Mangelnde Einbindung in den Pflegeprozess kann für Sie und Ihre Mitarbeiter ähnlich negative Folgen haben. Wenn Ihre Mitarbeiter Angehörige hingegen regelmäßig informieren, entlasten sie die Angehörigen und können Entscheidungen gemeinsam treffen. Wäre etwa die Betreuerin von Frau Müller über das Risiko informiert gewesen, wäre der Schreck über den plötzlichen Sturz nicht so groß.

Um diese Informationsweitergabe strukturiert zu gestalten, eignen sich Beratungsgespräche, die Ihre prozesssteuernden Fachkräfte in festgelegten Abständen mit Ihren Bewohnern bzw. bevollmächtigten Angehörigen führen.

Dies sind die Vorteile von Beratungsgesprächen im Einzelnen:

  • Angehörige und Pflegekunden sind über Pflegerisiken informiert.
  • Sie können den aktuellen Pflegebedarf besprechen, sodass Höherstufungen nicht überraschend kommen.
  • Angehörige sind in den Pflegeprozess eingebunden.
  • Angehörige lernen die zuständige Fachkraft als Experten und Ansprechpartner kennen.
  • Ihre Mitarbeiter sichern sich im Hinblick auf Pflegerisiken ab, indem sie darüber informieren und mit dem Bewohner oder seinem Bevollmächtigten Maßnahmen absprechen.
  • Der Zeitaufwand für ungeplante Gespräche zwischen Tür und Angel verringert sich.
  • Bewohner und Angehörige fühlen sich beachtet und wertgeschätzt.

 

 

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