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Blog - Berücksichtigen Sie das Medizinproduktegesetz

18.01.2019
Berücksichtigen Sie das Medizinproduktegesetz

Mit dem Medizinproduktegesetz kommen nicht nur Einrichtungen in Berührung, die außerklinische Intensivpflege anbieten. Auch Sie als PDL einer klassischen ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtung müssen sich mit der Umsetzung des MPG befassen.

Unter Medizinprodukten versteht man einzeln oder miteinander verbundene Instrumente, die der Erkennung, Verhütung, Überwachung, Behandlung oder Linderung von Krankheiten, der Erkennung, Überwachung, Behandlung, Linderung oder Kompensierung von Verletzungen oder Behinderungen helfen.

Hierzu zählen auch schon zum Beispiel Blutdruckmessgeräte und BZ-Messgeräte. Das zeigt, dass Sie sich in jedem Falle um die Einhaltung des Medizinproduktegesetzes (MPG) kümmern müssen. Mit den folgenden Maßnahmen gelingt Ihnen als PDL das problemlos in Ihrer Einrichtung:

  • Legen Sie ein Bestandsverzeichnis aller bei Ihnen angewendeten Medizinprodukte an.
  • Weisen Sie Ihre Mitarbeiter an, dass diese nur Geräte anwenden dürfen, deren Funktion und Arbeitsweise sie sicher kennen.
  • Tragen Sie Sorge, dass für alle bei Ihnen genutzten Medizinprodukte die Bedienungsanleitungen vorhanden sind.
  • Stellen Sie sicher, dass abgelaufene und / oder defekte Medizinprodukte nicht mehr angewendet werden.
  • Gemäß Medizinprodukte-Betreiberverordnung gibt es Medizinprodukte, für deren Anwendung jeder Mitarbeiter einen Gerätepass benötigt – stellen Sie lückenlos sicher, dass jeder über einen solchen Gerätepass verfügt und dieser aktuell ist
  • Führen Sie über oben angesprochene Medizinprodukte ein Medizinproduktebuch.

Prüfen Sie deshalb immer, ob Sie alle Anforderungen an die Umsetzung des Medizinproduktegesetzes (MPG) erfüllen.

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