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Blog - BTM - So setzten Sie das Betäubungsmittelgesetz richtig um

29.10.2018
BTM - So setzten Sie das Betäubungsmittelgesetz richtig um

Als Pflegeeinrichtung unterliegen Sie beim Umgang mit Betäubungsmitteln (BTM) den strengen gesetzlichen Regelungen des Betäubungsmittelgesetzes. Bestimmt haben Sie die Umsetzung in Verfahrensregelungen festgehalten. Doch der Alltag sieht häufig anders aus.

Stark wirksame Opioide zählen zu den Betäubungsmitteln (BTM), die die Bewusstseinslage oder Stimmung manipulieren können. Sie rufen beispielsweise Euphorie, Halluzinationen, Selbstüberschätzung oder panische Reaktionen hervor und machen abhängig. Daher dürfen sie nur kontrolliert auf sogenannten BTM-Rezepten abgegeben werden und Sie müssen strenge Auflagen erfüllen.

Die gesetzlichen Vorgaben buchstabengetreu zu erfüllen bedeutet für Ihre Fachkräfte einen immensen Zeitaufwand, der zu Fehlern oder auch zum bewussten Umgehen von Vorschriften führen kann. Möglicherweise entdecken Sie auch immer wieder Übertragungsfehler in Ihren BTM-Nachweisen, die über mehrere Tage hinweg von Mitarbeiter zu Mitarbeiter übertragen werden. Dies ist ein Indiz dafür, dass keine der beteiligten Fachkräfte den Bestand geprüft hat. Häufig lagern Mitarbeiter auch die BTM-Pflaster auf dem Medikamententablett zwischen, anstatt sie sofort zu verabreichen.

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Tipp: Die Hinweise der PDL zum Umgang mit Betäubungsmitteln gleicht einem immerwährenden Mantra. Drehen Sie den Spieß doch einfach um: Wenn Sie Fehler in Bezug auf BTM entdecken, gehen Sie in die Übergabe, zücken den Fragenkatalog, und lassen Ihre Mitarbeiter die Fragen beantworten.

Hier geht es zum Download des Fragenkatalogs.

Fazit: Wiederholen Sie die Vorgaben immer wieder bei Bedarf

Medikamentenfehler können im Zusammenhang mit BTM dramatische Folgen haben. Der Verlust bzw. das Fehlen der BTM kann ein ganzes Team in Verdacht bringen. Lassen Sie es nicht so weit kommen und verpflichten Sie Ihre Mitarbeiter zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.

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