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Blog - Feedbackgespräch als Führungsinstrument

01.03.2019
Feedbackgespräch als Führungsinstrument

Es ist immer wichtig, dass Sie mit Ihren Mitarbeitern sprechen und ihnen zuhören. Vielen Ihrer Leute ist es wichtig, von Ihnen ehrliche Rückmeldungen über die Arbeitsleitung zu bekommen. Dabei ist es vordergründig nicht wichtig, ob es sich um gute oder weniger gute Rückmeldungen handelt.

Ein gutes und für den Mitarbeiter nachhaltiges Feedbackgespräch können Sie in vier Phasen einteilen.

1. Phase: den richtigen Augenblick für das Gespräch wählen

Der richtige Augenblick für ein solches Gespräch ist immer dann, wenn es gerade ruhig ist. Oder Sie haben alternativ einen Termin mit dem Mitarbeiter vereinbart und haben daher ohnehin schon eine ruhige Gesprächsatmosphäre.

2. Phase: Inhalt des Feedbacks

Bewerten Sie nicht sofort die Handlung, um die es bei Ihrem Feedback geht. Sondern beschreiben Sie zunächst, was Sie für sich gesehen und wahrgenommen haben. Vergewissern Sie sich dann, ob Ihr Gegenüber Ihre Sichtweise verstanden und wahrgenommen hat.

3. Phase: Der Mitarbeiter hat Raum, zum Feedback Stellung zu beziehen

Wenn Phase 2 abgeschlossen ist, geben Sie Ihrem Mitarbeiter das Wort. Jetzt hat er die Gelegenheit, seine Sicht der Dinge darzustellen. Vergewissern Sie sich im Anschluss, dass Sie alles richtig verstanden haben. Fassen Sie dann das gesagte noch einmal kurz zusammen und schaffen einen Konsens zwischen Ihnen und dem Mitarbeiter.

4. Phase: gemeinsame Einigung auf Veränderungen

Jetzt erst ist der Zeitpunkt gekommen, wo Sie eine Bewertung abgeben können. Begründen Sie Ihre Bewertung. Im Anschluss legen Sie gemeinsam mit Ihrem Mitarbeiter Verbesserungsmaßnahmen fest. Vereinbaren Sie unbedingt einen Folgetermin zur Reflexion.

Wenn Sie dieses 4-Phasen-Modell einhalten, sollte einem guten Feedback-Gespräch nichts im Wege stehen. Auf diese Weise verbessern Sie zudem Schritt für Schritt Ihre Unternehmenskultur!

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