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Blog - Ehrentag für Oma und Opa: So verbinden Sie Generationen

09.11.2018
Ehrentag für Oma und Opa: So verbinden Sie Generationen

Das Datum für diesen nationalen Ehrentag ist der 12.11. Sprechen Sie mit Ihren Bewohnern über das Gefühl, Großvater oder Großmutter zu sein. Wo sind die Unterschiede zwischen dem Sein und Verhalten von Eltern und Großeltern? Sie können zu diesem Thema z. B. eine Motto-Woche veranstalten. Laden Sie hierfür etwa eine Gruppe aus einem benachbarten Kindergarten oder einer Schule für einzelne Projekte ein. Besonders gut eignen sich hierfür Bastelangebote, gemeinsames Backen oder Geschichten und Lieder.

So gestalten Sie eine Erinnerungspflege

Was macht das Besondere daran aus, Großeltern zu sein? Sie verhalten sich gegenüber ihren Enkeln häufig anders als früher ihren Kindern gegenüber. Ein guter Vergleich hierzu ist, wie Mutter oder Oma sich in Bezug auf Mahlzeiten verhalten. Die Mutter sagt zu ihrem Kind: „Jetzt iss bitte dein Gemüse auf!“, während die Oma fragt: „Soll ich Dir Pfannkuchen machen oder lieber etwas anderes?“ Die meisten Ihrer Bewohner werden Erinnerungen haben. Stellen Sie hierzu z. B. folgende Fragen:

  • „Wie waren Ihre Großeltern, als Sie ein Kind waren?“
  • „Was ist Ihre schönste Erinnerung an Ihre Oma und/oder Ihren Opa, z. B. Ferien, gemeinsamer Urlaub oder der Gemüsegarten?“
  • „Was haben Sie mit Ihren Enkelkindern am liebsten getan?“

Nutzen Sie diese Sprüche für Ihre Angebote

Es existieren viele Sprüche, die die besondere Rolle von Großeltern hervorheben und somit auch Erinnerungen wecken können. Insbesondere gibt es solche, die zeigen, wie stolz Enkelkinder auf ihre Großeltern sind. Verwenden Sie z. B. die folgenden Sprüche:

  • „Mama weiß viel, Oma weiß alles.“
  • „Großeltern: Das sind die mit den weißen Haaren und dem goldenen Herzen.“
  • „Oma ist wie Mama, nur mit Puderzucker drauf.“
  • „Wer braucht schon Superhelden. Ich habe Opa!“
  • „Großartige Mütter werden zur Oma befördert.“

Mein Tipp zur praktischen Umsetzung

Viele Ihre Bewohner werden stolz darauf sein, Oma oder Opa zu sein. Andere sind vielleicht eher traurig, dass sie z. B. keine Enkelkinder haben. Diese Bewohner sollten möglichst nicht an Ihrem Angebot teilnehmen. Auch die Teilnahme Demenzerkrankter kann schwierig sein, weil diese sich vielleicht aufgrund des Langzeitgedächtnisses nicht an ihre Enkelkinder erinnern können.

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