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Blog - Nutzen Sie die Kraft der Symbole im November

06.11.2018
Nutzen Sie die Kraft der Symbole im November

Der Monat November wird oft mit trübem Wetter und dunklen, kurzen Tagen verbunden. Mit diesen kurzweiligen Angebotsideen wirken Sie dieser negativen Stimmung entgegen und bieten Ihren Bewohnern Ablenkung und Anregung. Bei der Vorbereitung für diesen Artikel habe ich überlegt, was den Monat abseits der anstehenden Feier- und Trauertage ausmacht. Dabei bin ich auf verschiedene Gegenstände gestoßen, die den November symbolisieren und Anlass für Gespräche bieten.

Wie Sie diese November-Sinnbilder einsetzen

Die folgenden Gegenstände sind typisch für den November. Bringen Sie sie zur Sinnesanregung zu Ihrer nächsten Gesprächsrunde oder auch zu Einzelangeboten mit. So beziehen Sie auch demenzerkrankte Bewohner sinnlich mit ein. Alternativ eignen sich auch entsprechende ausgedruckte Motive. Die beigefügten Fragen können auch als Gesprächseinstieg, für wertschätzende Kurzaktivierungen und als Start für weiterführende Betreuungsangebote dienen.

Regenschirm: „Was für ein Wetter diesen Monat. Womit schützen Sie sich gegen den Regen? Hatten Sie vielleicht auch einen Regenhut oder ein Cape? Macht Ihnen das trübe Wetter zu schaffen? Wie geht es Ihnen damit?“

Teetasse: „Wie wäre es mit einer schönen Tasse Tee? Welche Sorte mögen Sie am liebsten? Haben Sie Lust, mal eine neue auszuprobieren? Was trinken Sie am liebsten, wenn es draußen ungemütlich ist?“

Weckmann/Stutenkerl: „Haben Sie früher selbst Weckmänner gebacken? Welche Kindheitserinnerungen haben Sie daran? Probieren Sie doch mal. Haben Sie Lust, für Sankt Martin gemeinsam zu backen?“

Laterne: „Welche Laternen-Lieder fallen Ihnen aus Ihrer Kindheit ein? Mögen Sie Windlichte und Laternen auch heute noch? Vielleicht stellen wir gemeinsam eine her?“

Nützliches Hintergrundwissen: Warum heißt der November „November“?

Obwohl der November heute der 11. Monat im Jahr ist, wurde er nach dem lateinischen Wort für die Zahl 9 benannt: novem. Im römischen Kalender stand der November noch an 9. Stelle, denn Januar und Februar gab es damals nicht. Das Jahr fing mit dem Monat März an. Im Zuge einer Kalenderreform unter dem römischen König Numa Pompilius wurde der Januar als Jahresanfang festgelegt. Der November rutschte dadurch auf Platz 11. Seinen Namen behielt der Monat jedoch.

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