Verlag & Akademie

Das Erste-Hilfe-Paket gegen Auslastungsprobleme

01.03.2017

Stimmt die Auslastung in unserer Einrichtung nicht, dann gerät schnell die gesamte Wirtschaftlichkeit ins Wanken, nennenswerte „Polster“ können wir uns schwer aufbauen. Es ist extrem wichtig, die Gründe für einen plötzlichen oder schleichenden Auslastungsrückgang genau zu analysieren. Nur dann können Sie geeignete Gegenmaßnahmen einleiten. Mit dem folgenden Erste-Hilfe-Paket können Sie Anknüpfungspunkte finden.

 

 

Erste-Hilfe-Paket: So bekämpfen Sie die Auslastungsprobleme

Steigerung der Attraktivität Ihrer Einrichtung

Gehen Sie mit offenen Augen durch Ihre Einrichtung und setzen Sie die Brille eines Angehörigen und Mitarbeiters auf.

  • Ist die Sauberkeit/Hygiene in Ordnung?
  • Befindet sich das Inventar in einem guten und optisch ansprechenden Zustand?
  • Ist die Grundstimmung in der Einrichtung positiv, oder wirken Ihre Mitarbeiter unmotiviert und desinteressiert?

Lösungsansätze:

  • Setzen Sie bewusst Zeichen und erneuern Sie – sofern erforderlich – Teile des Inventars. Sie können auch versuchen, die Arbeitsbedingungen Ihrer Mitarbeiter durch die Bereitstellung von Pflegehilfsmitteln zu verbessern.
  • Gehen Sie mit dem Bewohnerbeirat ins Gespräch, binden Sie diesen aktiv ein.

Probleme im Bereich des Betriebsklimas und der Mitarbeitermotivation können Sie nicht von heute auf morgen lösen, Sie sollten aber unbedingt daran arbeiten und zusammen mit Ihren Führungskräften und der Mitarbeitervertretung gemeinsam Lösungen finden.

 

Gezielte Verbesserung der Außenwirkung

Analysieren Sie alle Internetauftritte Ihrer unmittelbaren Wettbewerber:

  • Was ist bei den Wettbewerbern ganz besonders gut gelungen?
  • Wie finden sich potenzielle Interessenten und Mitarbeiter auf Ihrer Internetseite zurecht?
  • An welcher Stelle wird bei Google Ihre Einrichtung gelistet?

Lösungsansätze:


  • Eine Überarbeitung und Auffrischung des Internetauftrittes kann Ihre Außenwirkung deutlich verbessern.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Internetseite Ihrer Einrichtung besser gefunden wird. Hierfür gibt es Marketingexperten, die Ihre Internetseite optimieren können.
  • Tun Sie Gutes und sprechen Sie darüber. Ist Ihr Sommerfest besonders gelungen? War der Ausflug in den Zoo ein voller Erfolg? Bringen Sie Ihre Einrichtung ins Gespräch. Schreiben Sie eine positive Pressemitteilung und schalten Sie gezielt Werbung.
  • Führen Sie Gespräche mit Kooperationspartnern (Sanitätshaus, Ärzte, Apotheken etc.). Veranstalten Sie einen Tag der offenen Tür.

 

Qualitätsprobleme

Qualitätsprobleme in der Pflege sind inakzeptabel. Stimmt die Pflegequalität nicht, hat dies negative Auswirkungen auf alle anderen Bereiche Ihrer Einrichtung: unmotivierte, resignierte Mitarbeiter, eine schlechte Bewohnerversorgung, ein schlechtes Betriebsklima und hohe Mitarbeiterfluktuation. Das wird auch Ihren Besuchern nicht verborgen bleiben.

Lösungsansätze:

  • Werten Sie Ihr Beschwerdemanagement aus.
  • Nehmen Sie Ihre Führungskräfte in die Pflicht. Lassen Sie sich gezielt Lösungsvorschläge vorstellen und arbeiten Sie gemeinsam an der Verbesserung der Pflegequalität.
  • Investieren Sie in Schulungen. Fördern Sie gezielt Ihre Mitarbeiter, mittelfristig wird dies zu einer Qualitätssteigerung führen.
  • Sorgen Sie dafür, dass möglichst wenige Überstunden anfallen. Verschaffen Sie besonders belasteten Mitarbeitern mit hohen Überstundenguthaben Entlastung durch Freizeitausgleich.
  • Sollte es unausgesprochene Konflikte geben: Sprechen Sie diese offen an, versuchen Sie mit „offenem Visier“ alle Beteiligten in ein Boot zu bekommen.

Feiern Sie mit Ihren Mitarbeitern – sorgen Sie für Abwechslung zum Arbeitsalltag!

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