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AWO Sachsen fordert geringeren Eigenanteil für Heimbewohner

18.03.2019

Der Geburtsfehler der Pflegeversicherung tritt immer deutlicher zutage. Es handelt sich um eine Teilkaskoversicherung. Dieses Konstrukt fällt uns heute, mehr als 20 Jahre später, auf die Füße. Immerhin wird aber branchenweit über Lösungen zu dem Problem diskutiert. Derweil hat die AWO Sachsen eine Online-Petition gestartet, die in diesen Tagen endet.

Durch die Begrenzung des Anteils der Pflegekassen für die stationäre Unterbringung kommt es mittlerweile zu immer höheren Eigenanteilen bei den Heimbewohnern. Die Landesvorsitzende der AWO Sachsen, Margit Weihnert, mahnt die dadurch hohen Kosten für einzelne Pflegebedürftige an, die von diesen nicht mehr allein zu stemmen sind.

Denn oft reicht die Rente nicht mehr, somit müssen die betroffenen Senioren Sozialhilfe beantragen. Die Online-Petition der AWO, die sich an den Bundestag richtet, nimmt sich dieses Problems an. Bis Mitte März müssen 50.000 Unterschriften zusammenkommen, damit das Thema in der Bundespolitik noch einmal auf den Tisch kommt.

Die Initiatoren verbinden damit die Hoffnung, dass man in Berlin noch einmal auf die Pflegegesetzgebung schaut und sich Gedanken über entsprechende Konzepte macht. Konzepte, die zur Entlastung der betroffenen Personengruppen führen. Denn die AWO macht genau auf den Zusammenhang „Höhere Gehälter – steigende Pflegekosten – wachsendes Delta zwischen Heimentgelt und Leistung der Pflegeversicherung“ aufmerksam.

Die Diskussion um die künftige Finanzierung der Pflege erhält damit eine neue Dimension. Denn jetzt schaltet sich auch ein großer Träger in die Diskussion ein und setzt sich konkret für seine Bewohner ein. Es bleibt zu hoffen, dass sich schnell etwas bewegt. Denn die Kostenexplosion in der Pflege ist absehbar und nicht mehr abwendbar. Aber Akzeptanz ist der 1. Schritt zur Heilung.

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