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Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Aufschub stößt auf Ärger

15.04.2019

Neben vernünftigen Arbeitsbedingungen benötigt die deutsche Pflege auch Fachkräfte aus dem Ausland. Anderen Branchen geht es übrigens ähnlich. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Ausländische Pflegekräfte (BAGAP) ärgert sich deshalb zu Recht über den Aufschub des parlamentarischen Verfahrens.

In unserer Bananenrepublik verwundert nichts mehr. Jetzt lässt auch noch das dringend benötigte Fachkräfteeinwanderungsgesetz auf sich warten. Die BAGAP-Sprecherin Isabell Halletz bemerkt zu Recht, dass die Verzögerung vor allem zulasten der Pflege gehe.

Es ist ja schon peinlich genug für dieses Land, dass es nicht in der Lage ist – wie hingegen die meisten Industrienationen –, ein simples Fachkräfteeinwanderungsgesetz zu verabschieden. Nun ist ein (verwässerter) Entwurf da – und schon kommt es zu weiteren Verzögerungen. Wie so oft in Deutschland fühlt man sich an Asterix und den Passierschein A38 erinnert...

In der Praxis dauert es derzeit schon im Heimatland der Fachkraft Monate, bis die Botschaft ein Visum herausrückt – nur damit die zuwanderungswillige Fachkraft noch mit einem bis zu 12-monatigen Anerkennungsverfahren gequält wird. Unsere Nachbarländer in Skandinavien sowie die Niederlande lachen sich derweil kaputt.

Halletz verweist auf die Unmöglichkeit, in der Altenpflege ausreichend Mitarbeiter auszubilden, um des Fachkräftemangels Herr zu werden. Um noch eins draufzusetzen – wer soll denn die jungen Leute ausbilden, wenn schon überall Fachkräfte fehlen?!

Zudem greift bei uns der Demografie-Faktor: Auch wenn die Ausbildungszahlen bei uns steigen, so ist die Zahl der rentenbedingten Berufsaussteiger auf Dauer höher. Hinzu kommen die Berufsaussteiger aus anderen Gründen, die den eigentlich positiven Trend wieder eliminieren.

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