Verlag & Akademie

So erzielen Sie gute MDK-Noten im Bereich „Demenz“

25.12.2017

Es ist wichtig, dass Sie einen Überblick darüber bekommen, wie Sie die MDK-Anforderungen im Bereich „Demenz“ halten bzw. verbessern können. Nutzen Sie zunächst die folgende Checkliste, um für Ihre demenziell erkrankten Pflegekunden zu überprüfen, inwieweit die MDK-Anforderungen bereits umgesetzt sind.

Checkliste: So überprüfen Sie, ob die MDK-Anforderungen im Bereich „Demenz“ umgesetzt sind

  • In die Umgebung des Pflegekunden sind individuelle Orientierungshilfen integriert.
  • Der Tagesablauf des Pflegekunden ist in der Pflegedokumentation beschrieben, biografische Gewohnheiten sind hierbei berücksichtigt.
  • In der Pflegedokumentation finden sich Hinweise darauf, dass Angehörige in die Planung der Pflege einbezogen wurden, z. B. dokumentierte Angehörigenvisiten, Beratungsgespräche, Aussagen zum Kontakt mit den Angehörigen in der Pflegeplanung etc.
  • In der Pflegeplanung finden sich die Bedürfnisse und Wünsche des Pflegekunden wieder.
  • Die Pflegeplanung enthält Hinweise darauf, inwieweit der Pflegekunde in der Lage ist, selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen, z. B. hinsichtlich seiner Kleidung.
  • Aussagen zum Wohlbefinden und sich daraus ergebende Maßnahmen in der Pflege und Betreuung finden sich in der Pflegedokumentation wieder.
  • Der Pflegebericht erlaubt es, sich ein durchgängiges Bild über das Wohlbefinden des Pflegekunden zu machen.

Hinweis: Die Checkliste nutzen Sie am besten, indem Sie sie als Anlage bei jeder Pflegevisite mit verwenden.

Darüber hinaus sollten Sie zu Beginn Ihrer Tätigkeit als Demenzbeauftragter einmalig alle demenziell erkrankten Pflegekunden mit Hilfe der Checkliste in den Blick nehmen. Danach können Sie individuelle Intervalle bestimmen, wann Sie die Liste wieder verwenden möchte. Aus allen Punkten, die Sie nicht mit „Ja“ beantworten können, leiten Sie Maßnahmen ab.

So holen Sie Ihre Kollegen bei dem Thema MDK-Noten im Bereich „Demenz“ ins Boot

Ihre Kollegen werden mit dem Thema „Demenz und MDK“ möglicherweise häufig überfordert sein und viele Fragen haben. Sie können sie unterstützen und dafür sorgen, dass alle in Ihrem Team „an einem Strang ziehen“, wenn es darum geht, in puncto Demenz die MDK-Anforderungen zu erfüllen.

Setzen Sie dazu die folgenden 6 Tipps um:

6 Tipps: Wie Sie eine Übertragung unterbinden

1. Tipp: Sprechen Sie die MDK-Anforderungen zu den einzelnen Transparenzkriterien regelmäßig in Teamsitzungen an.

2. Tipp: Erarbeiten Sie mit den Kollegen gemeinsam Formulierungsbeispiele. Die Auseinandersetzung mit dem Thema und das gemeinsame Erarbeiten werden dazu führen, dass Ihren Kollegen klar wird, dass das Formulieren gar nicht schwierig sein muss.

3. Tipp: Nutzen Sie Instrumente wie Pflegevisiten und Fallbesprechungen, um anhand konkreter Beispiele aus Ihrer Einrichtung zu thematisieren, wie die Transparenzkriterien umgesetzt sind.

4. Tipp: Arbeiten Sie eng mit Ihrem Qualitätsbeauftragten zusammen. Er wird Sie dabei unterstützen, im Rahmen von Pflegevisiten und Fallbesprechungen die Transparenzkriterien einzuüben.

5. Tipp: Stellen Sie für jeden Wohnbereich bzw. für Ihren ambulanten Dienst ausreichend Fachliteratur zum Thema „Pflegeplanung, Pflegedokumentation bei Menschen mit Demenz“ zur Verfügung.

6. Tipp: Signalisieren Sie Ihren Kollegen, dass sie mit ihren Fragen und Anregungen jederzeit zu Ihnen kommen können. Gerade weil das Thema „MDK und Demenz“ viel Unsicherheit hervorruft, werden Ihre Kollegen es zu schätzen wissen, wenn sie einen festen Ansprechpartner haben.

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