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Hygieneanforderungen für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen

08.03.2017

Die Deutsche Gesellschaft zur Krankenhaushygiene hat vor einiger Zeit Forderungen an die Hygiene aufgestellt, die auch ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen betreffen. Studien belegen, dass ein nicht ausreichender Personalschlüssel in der Pflege und das Auftreten nosokomialer Infektionen in einem unmittelbaren Zusammenhang zu sehen sind. Im Vergleich mit 12 EU-Staaten hat Deutschland zudem den schlechtesten Personalschlüssel.

Das hier zur Verfügung gestellte Muster für ein Hygienekonzept dient als Instrument der Qualitätssicherung für die Hygiene.

Die 4 relevanten Hygieneanforderungen für Sie

  1. Eine Forderung bezieht sich auf eine qualifizierte infektionshygienische Überwachung medizinischer Einrichtungen. Voraussetzung dafür sind jedoch eine ausreichende Anzahl hierfür weitergebildeter Ärzte und eine einheitliche Prüfgrundlage. Bis jetzt hat nur das Land Bayern einheitliche Checklisten für diese Prüfungen herausgegeben.
  2. Reinigungsleistungen in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen sollen verbessert werden. Es wird kritisiert, dass in vielen stationären Einrichtungen am Wochenende keine Reinigung der Bewohnerzimmer mehr erfolgt, sondern die sog. Sichtreinigung praktiziert wird. Zudem wird in vielen Einrichtungen kein festes Personal im Bereich der Reinigung eingesetzt.
  3. In der medizinischen Ausbildung und in allen Berufen in der direkten und indirekten Patientenversorgung muss die Lehre der Hygiene verbessert werden. Für die Ausbildung wurde schon 2007 eine Unterrichtsempfehlung zur Infektionsprävention und Krankenhaushygiene mit Mindestinhalten für Gesundheits-, Krankenpflege- und Altenpflegeschulen veröffentlicht. Zusätzlich wird aber gefordert, dass Einrichtungsleitungen verpflichtend Hygieneweiterbildungen absolvieren, denn die Hygiene darf nicht Sparmaßnahmen zum Opfer fallen. Das sind die Mindestkriterien für die Pflegeausbildung:
    • Händehygiene
    • Übertragungswege
    • PersonalschutzReinigung / Desinfektion
    • Infektionslehrenosokomiale Infektion
    • Organisation der Krankenhaushygiene
    • Ökologie
    • Mikrobiologie
  4. Pflegekunden und deren Angehörige sollen beraten werden, einfache persönliche Hygienemaßnahmen umzusetzen. Beratungsangebote sollen sich z. B. auf die persönliche Hygiene, die Hände- und Toilettenhygiene, den Umgang mit persönlichen Utensilien insbesondere im Sanitärbereich beziehen.

Das hier zur Verfügung gestellte Muster für ein Hygienekonzept dient als Instrument der Qualitätssicherung für die Hygiene.

 

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