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Bayerische Gesundheitsministerin fördert Modellprojekt mit Pflegeroboter

07.01.2019

Lichtblick im digitalen Entwicklungsland Deutschland: In Bayern wird ein Projekt zum Einsatz eines Pflegeroboters in einer stationären Pflegeeinrichtung durch das Landesministerium für Gesundheit gefördert. Die Ministerin Melanie Huml (CSU) steht dabei in vorderster Linie.

Im Bereich der Digitalisierung und dem Umgang mit moderner Technik ist Deutschland mittlerweile zum Dritte-Welt-Land abgestiegen (wir berichteten), noch düsterer sieht es in der Pflege aus. Dabei dämmert es dem einen oder anderen so langsam, dass die Digitalisierung und der Einsatz moderner Technologien auch die Arbeitszufriedenheit in der Pflege anheben können.

Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert derzeit ein entsprechendes Projekt in einer teilstationären Pflegeeinrichtung. Die Tagespflegeeinrichtung „Ursula Wiegand“ setzt den Pflegeroboter „Pepper“ ein. Träger der Einrichtung ist die Caritas in Erlenbach/Unterfranken.

Der Roboter übernimmt keine Aufgaben der direkten Pflege, sondern reine Assistenzaufgaben. So soll er z. B. zum Protokollieren der Gesundheitsdaten der Tagespflegegäste eingesetzt werden. Der Einsatz für reine Assistenzaufgaben ist auch im Sinne von Ministerin Huml. Sie macht deutlich, dass die Technik und die digitalen Unterstützungsangebote den Menschen nicht verdrängen dürfen.

Das ist ein sinnvoller Ansatz, denn gerade in der Pflege sind es die pflegefernen Tätigkeiten, die zeitraubend sind und zulasten der Versorgungsqualität gehen. Das Projekt in der Tagespflegeeinrichtung wird übrigens mit 36.000 € gefördert. Wir sind gespannt, welche Erfolge und Erkenntnisse der Einsatz von „Pepper“ bringen wird. Nicht zuletzt dürften auch die Tagespflegegäste in Erlenbach den neuen Kollegen spannend finden.

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