Verlag & Akademie

Fachkräftemangel: Keine Linderung durch Pflegeroboter

08.04.2019

Die einen wollen fette Renditen, die anderen an der Pflege sparen, bis die Schwarte kracht. Das eint so manche Hedgefonds-finanzierte Altenheimkette mit den Fürsten der Kranken- und Pflegekasse, nach Wegen zu suchen, wie man die Schraube immer fester drehen kann. Doch Pflegeroboter dürften die finsteren Träume nicht gerade real werden lassen.

Passend dazu kommt glücklicherweise das Ergebnis einer Online-Umfrage des Fraunhofer-Instituts für Internationales Management und Wissensökonomie. Demnach können Pflegeroboter zwar das Personal etwas entlasten, eine Linderung des Fachkräftemangels ist aber nicht zu erwarten.

So wird das Horror-Kopfkino zum Glück keine Realität: Die besonders renditeaffinen Geschäftsführer müssen weiter mit Krankheitsquoten rechnen und nicht mit geringen Reparatur- und Wartungskosten sowie Korrosionsschutz für schmales Geld. Und Gernot Kiefer und seine Freunde müssen irgendwann doch Tariflöhne refinanzieren und nicht nur den guten Kohlestrom zum Betrieb der Blechkameraden.

An besagter Umfrage nahmen über 120 kaufmännische, medizinische und pflegerische Leitungen teil. Dabei kam vor allem heraus, dass die Pflegeroboter bei der Unterstützung zur Körperpflege kaum nützlich sind. Ebenso als nutzlos werden „emotionale“ Roboter seitens der Befragten angesehen.

Der Einsatz von Robotern in der Pflege wird vor allem deshalb kritisch gesehen, da die Finanzierung unklar ist, die Bedeutung des menschlichen Kontakts nicht unter den Tisch fallen darf und auch der Umgang mit rechtlichen Hindernissen nicht außer Acht gelassen werden sollte. Allerdings wurde bei der Umfrage auch deutlich, dass der Mehrwert von Pflegerobotern dann gesehen wird, wenn eigene Erfahrungen damit vorliegen.

So gibt es bekanntermaßen Roboter zur Reinigung, zur Darstellung fahrerloser Transportsysteme oder auch OP-Roboter. Diese Systeme mögen sich punktuell bewährt haben und können fraglos eine gute Unterstützung sein. Doch die Pflegekraft an sich kann dadurch nicht ersetzt werden. Auch wenn sich dies vielleicht so mancher Fürst der Finsternis sehnlichst wünscht.

Nein, Danke

Nein, Danke

Nein, Danke

Nein, Danke

Qualitäts-Management aktuell

1 x in der Woche finden Sie in unserem kostenlosen E-Mail-Newsletter PPM Qualitäts-Management aktuelle Tipps zur Qualitätssteigerung.

Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Sie können den kostenlosen E-Mail-Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Datenschutz-Hinweis

Nein, Danke

Palliativpflege heute

News und Praxistipps für eine professionelle Palliativpflege – speziell für Pflegekräfte in stationären und ambulanten Einrichtungen.

Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Sie können den kostenlosen E-Mail-Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Datenschutz-Hinweis

Nein, Danke

Menschen mit Demenz professionell pflegen

Wichtige Informationen zum Thema Pflege und Betreuung bei Demenz. So bewältigen Sie als Pflegefachkraft die speziellen Herausforderungen.

Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Sie können den kostenlosen E-Mail-Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Datenschutz-Hinweis

Nein, Danke

Nein, Danke

Nie mehr den Überblick verlieren!

Holen Sie sich Hilfe für Ihre stationäre Pflege!

In nur 15 Minuten über das Wichtigste informiert sein.

  • Pflegekokumentation
  • Mitarbeiterführung
  • Haftungsrecht
  • Nein, Danke

    Nein, Danke