Verlag & Akademie

Professionell überleiten – so vermeiden Sie gesundheitliche Belastungen bei Pflegekunden

04.05.2017

Jeder Patient mit einem poststationären Pflege- und Unterstützungsbedarf erhält ein individuelles Entlassungsmanagement zur Sicherung einer kontinuierlichen bedarfsgerechten Versorgung. So lautet die Kernaussage des Expertenstandards „Entlassungsmanagement in der Pflege“. Im Alltag ist es für uns Pflegefachkräfte nicht immer einfach, allen logistischen und fachlichen Herausforderungen gerecht zu werden, die sich ergeben, wenn ein Pflegekunde ins Krankenhaus einge wiesen werden muss oder aus diesem zu uns entlassen wird. Dies beginnt bei der Vollständigkeit aller benötigten Papiere vom Arztbrief bis zum Überleitungsbogen und endet bei dem beliebten und immer wieder auftretenden Fall einer Entlassung am Freitagmittag, ohne die nötigen Medikamente für das Wochenende mitzugeben. Ich nenne es immer das „Rote-Faden-Denken“. Den ganzen Prozesse, in diesem Fall die Überleitung aus dem Kranken haus, ganzheitlich und in kleinen Schritten denken. Sobald hier ein Rädchen nicht in das andere greift, kann es zu Versorgungsbrüchen kommen, die zu unnötigen gesundheitlichen Belastungen für den Pflegekunden führen und auch Sie selbst zusätzlichem Stress aussetzen. Das muss nicht sein. Wenn Sie sich frühzeitig vorbereiten, gelingt es Ihnen, den Prozess aktiv zu steuern und damit die Versorgungskontinuität Ihres Pflegekunden sicherzustellen.

Das Ziel einer professionellen Überleitung

Zuerst ist es wichtig, sich zu verdeutlichen, dass das wesentliche Ziel einer professionellen Überleitung ein lückenloser Informationsfluss zwischen allen Beteiligten ist. Meist sind Sie als Pflegefachkraft ja nicht alleine für die Versorgung des Pflegekunden zuständig. Häufig sind ganz unterschiedliche weitere Berufsgruppen beteiligt. Als Mehrwert für den Pflegekunden sollte dabei immer das vorrangige Ziel sein, im multiprofessionellen Team fachlich sicher und kooperativ miteinander zu arbeiten. Hier spielt der wechselseitige Informationsaustausch untereinander eine große und entscheidende Rolle.

Gerade beim Entlassungsmanagement ist davon auszugehen, dass Sie als Pflegefachkraft aufgrund Ihrer Nähe zum Pflegekunden und seinen Angehörigen die entscheidende Koordinationsfunktion einnehmen. Sie steuern die Schnittstellen zwischen den einzelnen Berufsgruppen.

Hilfestellung zur Durchführung

Da Sie an vielerlei Dinge denken müssen, ist es für Sie von Vorteil, wenn Sie eine entsprechende Checkliste oder Handlungsanleitung zur Hand haben.

Hier finden Sie eine Handlungsübersicht nach Krankenhausaufenthalt

Sie bezieht sich auf den Fall, dass Ihr Pflegekunde von einem stationären Aufenthalt zu Ihnen zurückkommt. Sie ist unterteilt in Ihre unmittelbaren und in Ihre Aufgaben am Folgetag. Wenn Sie diese nun noch um die individuellen Besonderheiten Ihrer Einrichtung ergänzen, haben Sie für die Zukunft eine praktische Arbeitshilfe zur Hand.

 

Praxis Altenpflege

Nein, Danke

Nein, Danke

Nein, Danke

Nein, Danke

Qualitäts-Management aktuell

1 x in der Woche finden Sie in unserem kostenlosen E-Mail-Newsletter PPM Qualitäts-Management aktuelle Tipps zur Qualitätssteigerung.

Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Sie können den kostenlosen E-Mail-Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Datenschutz-Hinweis

Nein, Danke

Palliativpflege heute

News und Praxistipps für eine professionelle Palliativpflege – speziell für Pflegekräfte in stationären und ambulanten Einrichtungen.

Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Sie können den kostenlosen E-Mail-Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Datenschutz-Hinweis

Nein, Danke

Menschen mit Demenz professionell pflegen

Wichtige Informationen zum Thema Pflege und Betreuung bei Demenz. So bewältigen Sie als Pflegefachkraft die speziellen Herausforderungen.

Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Sie können den kostenlosen E-Mail-Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Datenschutz-Hinweis

Nein, Danke

Nein, Danke

Nie mehr den Überblick verlieren!

Holen Sie sich Hilfe für Ihre stationäre Pflege!

In nur 15 Minuten über das Wichtigste informiert sein.

  • Pflegekokumentation
  • Mitarbeiterführung
  • Haftungsrecht
  • Nein, Danke

    Nein, Danke