Verlag & Akademie

Den Entlastungsbetrag für Pflegebedürftige besser nutzen

01.09.2017

Seit dem 01.01.2017 steht allen Pflegebedürftigen der Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € monatlich zu. Die ersten Erfahrungen nach fast einem 1/2 Jahr zeigen allerdings, dass dieser Betrag häufig nicht ausgeschöpft wird. Zeit, sich um eine Optimierung zu kümmern. Hierbei sollten Sie auf Ihre Pflegekräfte setzen. Denn diese haben viel eher als Sie die Chance, den Bedarf zu erkennen. Auch sind sie häufig 1. Ansprechpartner für Pflegekunden und Angehörige.

Das sollte Ihr Team zum Entlastungsbetrag wissen

Ihre Pflegekräfte müssen kein Detailwissen haben, wenn es um den Entlastungsbetrag geht. Sie sollten aber Basiskenntnisse haben, sodass sie

  • Bedarfe bei Pflegekunden erkennen können, die mit dem Entlastungsbetrag finanziert werden könnten,
  • Pflegekunden und Angehörigen erste Antworten auf Fragen zum Entlastungsbetrag geben können.

Wie ein solches Kurz-Briefing aussehen kann, können Sie der unten stehenden Übersicht entnehmen.

Unterschätzen Sie das Akquise-Potenzial Ihrer Pflegekräfte nicht

Ihre Mitarbeiter sind ganz nah dran am Pflegekunden. Sie haben Einblicke in die Haushaltsführung und die tagtäglichen Probleme. Diese erschließen sich Ihnen auch in noch so gut vorbereiteten Beratungsgesprächen nicht so einfach. Setzen Sie daher auf die Potenziale Ihrer Mitarbeiter und bitten Sie diese, bei ihren Pflegeeinsätzen darauf zu achten, ob sie Anhaltspunkte für weitere Angebote erkennen, die sich mit dem Entlastungsbeitrag finanzieren lassen. Mit solchen Hinweisen können Sie dann gezielt auf den Pflegekunden zugehen und diesem ein passgenaues Entlastungsangebot machen.

Entlastungsbeitrag: Kurz-Briefing für Mitarbeiter

  • Der Entlastungsbeitrag steht allen Pflegebedürftigen zu, die einen Pflegegrad haben. Auf eine eingeschränkte Alltagskompetenz kommt es nicht mehr an.
  • Der Entlastungsbetrag beträgt 125 € monatlich.
  • Wird der Entlastungsbetrag in einem Monat nicht genutzt, kann er auf die Folgemonate übertragen werden (bis zum 30.06. des Folgejahres). Der angesparte Betrag kann z. B. zusätzlich zur Verhinderungspflege eingesetzt werden.
  • Der Entlastungsbetrag wird nicht in Geld an den Pflegekunden ausgezahlt.
  • Der Entlastungsbetrag wird unmittelbar an den Pflegedienst ausgezahlt, wenn entsprechende Leistungen nachgewiesen werden.
  • Der Entlastungsbetrag kann nicht für die Selbstversorgung (früher „Grundpflege“) verwendet werden. Ausnahme: Pflegekunden mit Pflegegrad 1.
  • Mit dem Entlastungsbetrag können finanziert werden: Kochen, Putzen, Einkaufen, Wäschewaschen, Bügeln, Gespräche, Vorlesen, Spaziergänge, Theaterbesuche, Einkäufe, Begleitung zum Arzt, in Pflegegrad 1 auch Grundpflege
Demenz: Pflege und Betreuung stationär
Nein, Danke

Nein, Danke

Nein, Danke

Nein, Danke

Qualitäts-Management aktuell

1 x in der Woche finden Sie in unserem kostenlosen E-Mail-Newsletter PPM Qualitäts-Management aktuelle Tipps zur Qualitätssteigerung.

Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Sie können den kostenlosen E-Mail-Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Datenschutz-Hinweis

Nein, Danke

Palliativpflege heute

News und Praxistipps für eine professionelle Palliativpflege – speziell für Pflegekräfte in stationären und ambulanten Einrichtungen.

Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Sie können den kostenlosen E-Mail-Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Datenschutz-Hinweis

Nein, Danke

Menschen mit Demenz professionell pflegen

Wichtige Informationen zum Thema Pflege und Betreuung bei Demenz. So bewältigen Sie als Pflegefachkraft die speziellen Herausforderungen.

Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Sie können den kostenlosen E-Mail-Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Datenschutz-Hinweis

Nein, Danke

Nein, Danke

Nie mehr den Überblick verlieren!

Holen Sie sich Hilfe für Ihre stationäre Pflege!

In nur 15 Minuten über das Wichtigste informiert sein.

  • Pflegekokumentation
  • Mitarbeiterführung
  • Haftungsrecht
  • Nein, Danke

    Nein, Danke