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Keine Spaltung zwischen Alten- und Krankenpflege!

03.12.2018

Auf einer Fachtagung in Köln, die vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) veranstaltet wurde, schlossen sich Alten- und Krankenpflege zusammen. Beide wollen keine Spaltung, sondern vielmehr eine sektorenübergreifende Pflege erreichen.

Die jüngsten Spahn‘schen Ergüsse machen klar, was Kassen und Politik wollen: die ambulante Pflege ausradieren, weil bei der demografischen Entwicklung eine stationäre Verwahrung pflegebedürftiger Menschen wesentlich billiger ist. Zumal in der Häuslichkeit die umsonst arbeitenden pflegenden Angehörigen immer mehr wegbrechen (wir berichteten).

Auf der bpa-Fachtagung forderten Vertreter der privaten Pflege sowie führende Pflegewissenschaftler eine Gesamtstrategie für die Sicherung des Personalbedarfs. Deutlich wurde bpa-Präsident Bernd Meurer mit seiner Aussage: „Die jetzt durch die Bundesregierung beschlossenen Personalverbesserungen in Krankenhäusern schaden schon jetzt der Altenpflege.“

Meurer zielt vor allem auf die bessere Finanzierung von Klinikstellen gegenüber Altenpflegestellen ab. Er fordert daher eine Stärkung der Altenpflege. Hinzu kommen ja noch die Auswirkungen des Qualitätssenkungsprogramms „generalisierte Pflegeausbildung“. Auch dadurch dürfte sich die Wanderung der (leistungsstarken) Absolventen zur Krankenpflege zulasten der Altenpflege noch verstärken.

Die Pflegewissenschaftler ihrerseits machten deutlich, dass es an einer sektorenübergreifenden Strategie der pflegerischen Versorgung mangelt. Eine solche Strategie muss auch zwingend die Personalplanung mit einbeziehen. Ansonsten könnten Krankenhäuser nach wie vor Altenpflegekräfte mit üppigen Prämien abwerben.

Insgesamt waren ca. 300 Teilnehmer auf dem Kongress. Darunter auch AOK-Fan Karl-Josef Laumann (CDU), der NRW-Gesundheitsminister. Dieser hat nämlich dafür gesorgt, dass die AOK Rheinland/Hamburg ab sofort Behandlungspflege in der Häuslichkeit durch Nachbarn und Angehörige zulassen darf – zum Höchstsatz von 4 €/Tag – damit zugelassene Pflegedienste in die Röhre schauen. Schließlich sind diese viel zu teuer. So geht Pflegepolitik heute.

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