Verlag & Akademie

So nutzen Sie eine Qualitätsanalyse zur Identifizierung von Stärken und Schwächen Ihrer Einrichtung

24.10.2018

Oftmals sieht man im Arbeitsalltag vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Das heißt: Man bearbeitet zwar viele Einzelthemen, verliert aber den Blick für die wirklichen Probleme der Einrichtung. Mit einer Qualitätsanalyse identifizieren Sie die grundlegenden Stärken und Schwächen Ihrer Einrichtung.

Stellen Sie sich vor, Sie beginnen als Pflegedienstleitung neu in einer Einrichtung. Selbstverständlich wollen Sie sich zunächst einen Überblick über das Qualitätsniveau der Einrichtung verschaffen.

Als PDL tragen Sie die Verantwortung für die erbrachte Pflege- und Betreuungsqualität in der Einrichtung. Aber wie wollen Sie es schaffen, binnen weniger Tage einen Eindruck davon zu bekommen, was wirklich gut läuft, aber insbesondere, was noch verbessert werden muss? Oder Sie sind bereits in der genannten Funktion tätig und wollen regelmäßig feststellen, in welchen Bereichen Optimierungsbedarf besteht?

Nur, wenn Sie die Problembereiche identifiziert haben, können Sie auch passende Lösungsmöglichkeiten entwickeln. Bei beiden Sachlagen hilft Ihnen die Durchführung einer Qualitätsanalyse, denn dabei stellen Sie den Ist-Stand – also die Stärken, aber auch die Schwächen – im Qualitäts- und Pflegemanagement fest. Das Ergebnis einer solchen Analyse kann sein:

  • Es liegt bereits eine Vielzahl von QM-Instrumenten vor und Sie müssen nicht alles erneuern oder neu erarbeiten, z. B. gibt es bereits einen Fortbildungsplan oder eine Einarbeitungs-Checkliste.
  • Einige QM-Instrumente sind vorhanden, sie müssen aber überarbeitet werden, z.B. das Pflegekonzept
  • Weitere QM-Instrumente müssen Sie vollständig neu schaffen, z.B. weil Stellenbeschreibungen fehlen.

Eine Qualitätsanalyse können Sie mit selbst erstellten Fragebögen (z. B. indem Sie im Rahmen des Qualitätszirkels Fragen rund um die Speisenversorgung sammeln), Checklisten (z. B. dem MDK-Prüfkatalog) oder einem internen Audit durchführen. Damit die Analyse gelingt und aussagefähig ist, müssen Sie sie gut vorbereiten. Nutzen Sie hierfür die folgende Planungshilfe:

Bedenken Sie bei der Durchführung einer Qualitätsanalyse unbedingt, dass manche Mitarbeiter eine Rückmeldung nicht als konstruktive Sachkritik, sondern als persönlichen Angriff verstehen werden. Machen Sie deswegen deutlich, dass eine Qualitätsanalyse ein objektives Gutachten ist, das einzig und allein der Weiterentwicklung der erbrachten Dienstleistungen dient.

Es geht nicht darum, subjektive Kritik an Mitarbeitern zu üben. Erklären Sie deswegen, dass Sie mit den Ergebnissen der Qualitätsanalyse die Arbeitsabläufe und somit die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter verbessern wollen. Somit wird auch die erbrachte Pflege- und Betreuungsqualität bei den Bewohnern verbessert.

Berücksichtigen Sie diese Aspekte bei der Analyse

Ihre Qualitätsanalyse sollte grundsätzlich geplant und strukturiert ablaufen. Legen Sie zunächst fest, welche Methode Sie anwenden. Als Instrumente können Sie hierbei, wie bereits beschrieben, Fragebögen, Checklisten oder auch interne Audits nutzen.

Klären Sie dann den zeitlichen Rahmen, die verantwortliche Person, die Einzelheiten der Durchführung und auch die Frage, was mit den Ergebnissen geschehen soll. Idealerweise speisen Sie sie in den nächsten Qualitätszirkel ein, in dem dann auf Basis der Befunde passende Maßnahmen besprochen und eingeleitet werden.

Fazit

Eine Qualitätsanalyse hilft Ihnen, die Stärken, aber auch die Schwächen Ihrer Einrichtung zu ermitteln und daraus resultierend die richtigen Maßnahmen zu identifizieren.

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