Verlag & Akademie

Gestalten Sie aus Holz und Draht eine kreative Weihnachtsdekoration

04.12.2018

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In jedem Haus und in jeder Einrichtung gehört das Schmücken der Räume zu den wichtigsten Weihnachtsvorbereitungen: Erst wenn die Sterne am Fenster hängen und die Tische weihnachtlich mit Kerzen oder Adventskränzen geschmückt sind, entsteht festliche Stimmung. Der Weihnachtsschmuck in den Wohnbereichen und Zimmern bildet nebenbei die einfachste Möglichkeit der jahreszeitlichen Orientierung für Ihre Pflegekunden. Sie können daher auch bei Pflegekunden mit Demenz die Weihnachtsstimmung auf diese Weise gut unterstützen.

Der schönste Weihnachtsschmuck ist und bleibt der selbst gemachte

Zum Kreativangebot mit Angehörigen passt es aus diesen Gründen ebenfalls besonders gut. Es kann überdies für die Angehörigen und die Pflegekunden sehr wohltuend sein, gemeinsam ein Projekt zu verfolgen. Die Gesellschaft und das kreative Erleben sollten dabei im Mittelpunkt stehen, nicht die eventuell vorhandenen körperlichen oder geistigen Einschränkungen.

Daher können auch Kinder wunderbar mitmachen und fühlen sich, wie ihre Groß- oder Urgroßeltern, eingebunden. Publikumswirksam sind überdies auch die fertigen Erzeugnisse als Andenken für alle Teilnehmer.

Als willkommene Abwechslung haben wir hier für Sie ein weihnachtliches Bilder-Quiz zusammengestellt. Erkennen Sie, was sich hinter den verpixelten Bildern befindet?


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Ihre Pflegekunden kennen das Herstellen von Weihnachtsschmuck aus ihrer Kindheit und sie werden auch mit ihren eigenen Kindern sicherlich gemeinsam in der Adventszeit gebastelt haben. Das gemeinschaftliche Beisammensitzen mit angenehmer weihnachtlicher Musik fördert auch im Hier und Jetzt den Gemeinschaftssinn der Pflegekunden untereinander.

Zudem wird bei Faltarbeiten oder Ähnlichem die Feinmotorik geübt. Jeder Pflegekunde hilft nach seinen Fähigkeiten mit. So wird eine Beziehung zu den fertigen Produkten hergestellt, die fertig gekaufter Dekoration nicht anhaftet.

Lassen Sie auch die Männer zum Zug kommen

Nicht für jeden Mann gehört das klassische „Basteln“ zu den Lieblingstätigkeiten. Häufig ist auch die Wohnraumdekoration nicht wirklich sein Interessensgebiet. Trotzdem können Sie beim kreativen Gestalten auch Männer einbinden, wenn Sie diese mit Werkstoffen arbeiten lassen, mit denen sie sich besser identifizieren können.

Nutzen Sie die handwerkliche Geschicklichkeit vieler Männer und versuchen Sie, diese als Experten einzubinden, dann haben beiderlei Geschlechter Spaß an Ihrem Angebot.

Figuren wickeln auf Sperrholzplatten

Eine gute Verknüpfung von handwerklicher Betätigung und weihnachtlichem Basteln ist das Herstellen von Drahtfiguren auf Sperrholzplatten. Entweder Sie lassen die Sperrholzvorlagen von Männern herstellen und überlassen das anschließende Basteln den Frauen oder aber Sie lassen jeden Pflegekunden sowohl Vorlagen als auch die Drahtgeflechte als kompletten Arbeitsgang selbst herstellen.

Materialien für das Herstellen von Drahtfiguren

  • Kleine Sperrholzplatten in der Größe von etwa 15 x 15 cm; lassen Sie diese am besten im Baumarkt vor Ort fertig zuschneiden. Besorgen Sie so viele Platten, dass alle teilnehmenden Pflegekunden eine Platte erhalten können. Halten Sie zur Sicherheit noch zusätzlich einige Platten in Reserve; manche Angehörige möchten zum Nachbasteln evtl. auch eine Platte mit nach Hause nehmen.
  • Holzleim
  • Sie benötigen ebenso viele Papiervorlagen, wie Sie Sperrholzplatten zur Verfügung haben. Selbstverständlich können Sie auch eigene Vorlagen entwerfen und gemeinsam mit Ihren Pflegekunden zu Papier bringen. Vielleicht kann einer Ihrer Pflegekunden gut zeichnen?
  • Kurze, dicke Stiftnägel und möglichst viele Hämmer, damit gleichzeitig gearbeitet werden kann
  • Weiche, evtl. farbige Aludrähte zum Nachbiegen der Formen; feine Schmuckdrähte oder so genanntes „Engelshaar“ (gelockter feiner Draht) zum Verzieren der fertigen Formen; in Bastelgeschäften finden Sie häufig auch Paketangebote dieser Drähte.
  • Scheren oder Zangen zum Abkneifen der Drähte
  • evtl. Christbaumkugel-Aufhänger

So wird es gemacht

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt Ihnen einen Überblick über die einzelnen Handlungsschritte. Wenn Ihnen der Aufwand des Kreativangebotes für den Angehörigennachmittag zu lang erscheinen sollte, haben Sie auch die Möglichkeit, die Sperrholzplatten mit den Nägeln an einem Vortag gemeinsam mit Ihren Bewohnern vorzubereiten.

Die Platten eignen sich überdies natürlich auch für Beschäftigungsangebote im nächsten Jahr. Bewahren Sie diese also gut auf.

Was sonst noch alles aus Draht entstehen kann

An einem anderen Bastelnachmittag können noch weitere Ideen mit Draht nachgearbeitet werden. Möglicherweise möchten Sie diese Angebote aber auch parallel mit dem aufwändigeren Figurenwickeln anbieten, z. B. an einem anderen Tisch. Denn diese Angebote sind schneller zu fertigen und benötigen eine wesentlich kürzere Aufmerksamkeitsspanne, sie besitzen aber denselben fröhlich-herben Charme des etwas störrischen Materials „Draht“.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Weihnachtliche Drahtfiguren herstellen

  1. Schritt: Zeigen Sie Ihren Pflegekunden und Angehörigen eine fertige Drahtfigur und eine fertige Motivvorlage. Erklären Sie einmal im Ganzen, wie die Figuren hergestellt werden.
  2. Schritt: Zeigen Sie Ihren Pflegekunden, wie sie die Motivvorlagen mit dem Holzleim auf die Sperrholzplatten kleben, und lassen Sie diese kurz antrocknen.
  3. Schritt: Beginnen Sie nun mit dem Einschlagen der Nägel. Auf jeden schwarz markierten Punkt der Vorlage muss ein Nagel eingeschlagen werden. Wenn Ihre Pflegekunden Hilfe benötigen, halten Sie den Nagel an die entsprechende Stelle und schlagen Sie ihn gemeinsam ein.
  4. Schritt: Nun können Ihre Pflegekunden und die Angehörigen beginnen den Draht zu wickeln. Dazu mit dem Punkt 1 beginnen, den Draht einmal um denselben Nagel drehen, mit der linken Hand anschließend festhalten. Die rechte Hand (bei Linkshändern seitenverkehrt) führt nun entlang der Linie den Draht immer außen um die Nägel herum. Ausnahme: Beim Stern wird die Linie immer von einer Zacke zur gegenüberliegenden Zacke geführt. Die aufgeschriebenen Zahlen auf den Motivvorlagen zeigen jeweils, wo es weitergeht. Je nach Stabilität des Drahtes wird der Draht locker 1-mal oder 2- bis 3-mal um die Vorlage gewickelt.
  5. Schritt: Die Enden werden mehrmals miteinander verzwirbelt. Die Enden dürfen dabei ruhig sichtbar werden.
  6. Schritt: Lösen Sie die Figur vorsichtig von der Vorlage ab. Nun umwickeln die Pflegekunden mit dem feineren Schmuckdraht die äußeren Linien. Die Figur erhält dadurch noch weitere Stabilität.
  7. Schritt: Versehen Sie die fertigen Figuren mit einem weiteren feinen Draht zum Aufhängen oder mit Christbaumkugelaufhängern. Jeder Pflegekunde und jeder Gast darf seine Figur behalten. Figuren für die Allgemeinheit können Sie an einem kleinen Zweig (Tanne oder Korkenzieherhasel) im Fenster aufhängen.

Nutzen Sie die Vorweihnachtszeit, um zusammen mit Ihren dementen Pflegekunden eine weihnachtliche Tischdekoration aus Drahtgeflecht zu gestalten.

DrahtbäumchenKerzenschmuckTannenzweige am Kerzenglas
DrahtbäumchenKerzenschmuckTannenzweige am Kerzenglas
Wickeln Sie weichen Aludraht von Hand spiralförmig, drehen Sie oben immer engere Kreise und kleben Sie an die Spitze einen kleinen Papier- oder Metallstern (Bastelladen).Umwickeln Sie Kerzenständer und Kerze spiralförmig mit Draht und verzieren Sie mit Schmuckdraht nach Belieben, evtl. Metallsterne einflechten.Halten Sie kleine Tannenzweige oder sehr dürre Reisigzweiglein an ein Wasserglas und umwickeln Sie dieses mit Bastel- und Schmuckdraht. Stellen Sie ein elektrisches Teelicht in das Glas.

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