Bequeme Arbeitskleidung in der Pflege: Worauf es bei Material und Passform ankommt

Bequeme Arbeitskleidung in der Pflege: Worauf es bei Material und Passform ankommt

© SD workwear GmbH
Inhaltsverzeichnis

Menschen im Fokus, die Großartiges leisten

Ein Arbeitstag in der Pflege beginnt selten mit der Frage, was man heute anziehen möchte. Die Arbeitskleidung gehört einfach dazu. Kasack, Hose, vielleicht ein Shirt oder eine Jacke, und dann beginnt der Dienst. Viel Zeit, darüber nachzudenken, wie sich die Kleidung im Laufe des Tages anfühlen wird, bleibt meist nicht.

Dabei spielt bequeme Berufsbekleidung in der Pflege eine größere Rolle, als man auf den ersten Blick vermuten könnte.

Wer in der Pflege arbeitet, verbringt einen großen Teil des Tages in Bewegung. Zwischen Patientenzimmern und Stationszimmer, beim Lagern, Unterstützen, Dokumentieren und Organisieren. Man sitzt kaum lange still. Man beugt sich, geht in die Knie, hebt etwas auf, begleitet Menschen durch den Flur und reagiert auf Situationen, die sich nicht in einen festen Tagesplan einordnen lassen. Wie stark sich diese ständige körperliche Belastung im Pflegealltag über die Jahre bemerkbar macht, ist vielen erst bewusst, wenn der Rücken schon mitredet, umso wichtiger ist Kleidung, die diese Bewegungen einfach mitmacht.

Die Kleidung muss all das mitmachen. Und sie sollte dabei möglichst nicht selbst zum Thema werden.

Warum Komfort bei Berufsbekleidung im Pflegealltag zählt

Genau hier liegt ein wichtiger Unterschied zwischen Berufsbekleidung, die lediglich ihren Zweck erfüllt, und Kleidung, die tatsächlich für den Arbeitsalltag entwickelt wurde. Wenn eine Hose beim Bücken spannt, ein Kasack an den Schultern einengt oder der Stoff nach einigen Stunden unangenehm auf der Haut liegt, fällt das vielleicht zunächst nur nebenbei auf. Über eine lange Schicht hinweg summieren sich solche Kleinigkeiten jedoch.

7days beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Berufsbekleidung für Medizin, Pflege und weitere Berufsfelder. Im Pflegebereich steht dabei nicht eine einzige „perfekte“ Uniform im Mittelpunkt, sondern die Überlegung, dass unterschiedliche Menschen auch unterschiedliche Anforderungen an ihre Arbeitskleidung haben. Körperformen, Bewegungsabläufe und persönliche Vorlieben sind verschieden, und auch der Arbeitsalltag auf einer Station unterscheidet sich deutlich von dem in einer Pflegeeinrichtung oder einer ambulanten Versorgung. Ergänzend zu den allgemeinen Vorschriften rund um Arbeitskleidung in der Pflege rückt hier vor allem der Tragekomfort in den Fokus.

Deshalb besteht das Sortiment aus verschiedenen Hosen, Kasacks, Shirts, Jacken und weiteren Kleidungsstücken, die sich je nach Einsatzbereich und persönlichem Bedarf kombinieren lassen.

Hosen mit Bewegungsfreiheit: Worauf beim Material achten

Morgens kann fast jede Hose bequem wirken. Entscheidend wird es häufig erst einige Stunden später.

Dann, wenn man schon mehrfach zwischen Zimmern unterwegs war, beim Umlagern unterstützt hat oder sich zum wiederholten Mal über ein Bett beugt. Gerade in der Pflege sind Bewegungsfreiheit und ein angenehmer Sitz keine zusätzlichen Extras. Sie beeinflussen ganz unmittelbar, wie man sich während der Arbeit fühlt.

Bei 7days spielt deshalb das Thema Stretch eine wichtige Rolle. Die verschiedenen flex-Modelle sind auf Beweglichkeit ausgelegt und unterscheiden sich in Material und Schnitt. Es geht dabei nicht darum, möglichst sportlich auszusehen, sondern darum, dass eine Arbeitshose Bewegungen mitmacht.Das klingt selbstverständlich. In der Praxis ist es das aber nicht immer.

Eine gut sitzende Hose muss nicht ständig zurechtgezogen werden. Sie sollte beim Gehen genauso funktionieren wie beim Sitzen oder Bücken. Auch die Passform spielt dabei eine wichtige Rolle. Berufsbekleidung wird oft über viele Stunden getragen, und schon kleine Unterschiede am Bund, an der Beinweite oder im Bereich der Knie können darüber entscheiden, ob man sich in einem Kleidungsstück wohlfühlt.

Deshalb bietet 7days unterschiedliche Schnitte und Passformen an. Das ermöglicht es Pflegekräften, eher nach dem eigenen Tragegefühl auszuwählen, anstatt sich an eine einheitliche Standardpassform anpassen zu müssen.

Material im Vergleich: Stretch, Baumwolle und Lyocell

Auf einem Etikett lesen sich Materialzusammensetzungen oft ähnlich. Im Arbeitsalltag können sie sich jedoch deutlich unterscheiden. 7days setzt bei seinen Kollektionen auf zwei unterschiedliche Materialkonzepte:

  • active-Linie: sportliches, elastisches Tragegefühl, ausgelegt auf viel Bewegung
  • pure-Kollektion: Kombination aus Baumwolle und Lyocell (z. B. TENCEL™), das Feuchtigkeit aufnimmt und für ein angenehmes Tragegefühl sorgt

Für Menschen in der Pflege ist das besonders dann relevant, wenn die Kleidung über viele Stunden getragen wird. In Innenräumen können die Temperaturen schwanken, manche Tätigkeiten sind körperlich anstrengender als andere und zwischen ruhigen und hektischen Phasen gibt es oft kaum einen vorhersehbaren Rhythmus.

Natürlich löst das richtige Material nicht die Belastungen eines langen Dienstes. Aber Kleidung, die sich angenehm anfühlt und die Bewegungsfreiheit unterstützt, kann dazu beitragen, dass zumindest dieser Teil des Arbeitstags weniger Aufmerksamkeit fordert.

Das ist letztlich ein zentraler Gedanke hinter funktionaler Berufsbekleidung: Sie soll ihren Job machen, damit die Person, die sie trägt, sich auf ihren konzentrieren kann.

Pflegeleichte Kollektionen für den Schichtalltag

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Neben dem Tragekomfort gehört die Pflege der Kleidung zum Arbeitsalltag dazu. Arbeitskleidung wird regelmäßig gewaschen und muss dabei den jeweiligen hygienischen Anforderungen in der Pflege entsprechen. Gleichzeitig soll sie möglichst lange tragbar bleiben. Auch das gehört zu bequemer Berufsbekleidung im Pflegealltag dazu, denn was nach wenigen Wäschen an Form verliert, ist auf Dauer nicht komfortabel.

7days bietet deshalb, abhängig vom jeweiligen Produkt, unterschiedliche Materialien und Waschmöglichkeiten an. Die power-Kollektion beispielsweise ist auf Strapazierfähigkeit und regelmäßige Beanspruchung ausgelegt. Andere Produkte können bei höheren Temperaturen gewaschen werden, was insbesondere im medizinischen und pflegerischen Umfeld eine wichtige Rolle spielt.

Für Pflegekräfte ist das kein nebensächliches Thema. Wer seine Berufsbekleidung selbst beschafft und pflegt, kennt den Unterschied zwischen einem Kleidungsstück, das nach wenigen Waschgängen an Form verliert, und einem, das dauerhaft Bestandteil der Arbeitsgarderobe bleibt.

Deshalb gehört zur Auswahl von Berufsbekleidung mehr als Farbe und Größe. Auch die Frage, wie das Material im Alltag beansprucht wird und wie es gepflegt werden kann, sollte berücksichtigt werden.

Kasack-Modelle: Von klassisch bis modern

Der klassische Kasack gehört nach wie vor zu den wichtigsten Kleidungsstücken in der Pflege. Gleichzeitig haben sich die Ansprüche daran verändert.

Während früher häufig ein einheitliches Modell für ein ganzes Team ausreichen musste, spielt heute die Passform eine größere Rolle. Manche bevorzugen einen lockeren Schnitt, andere ein körpernäheres Modell. Für einige sind Taschen besonders wichtig, weil sie bestimmte Arbeitsmittel schnell griffbereit haben möchten. Andere legen vor allem Wert darauf, dass der Stoff leicht und angenehm ist.

7days bietet deshalb unterschiedliche Kasack-Modelle, darunter klassische Schlupfkasacks und Varianten mit modernen, flexiblen Materialien. Auch bei Farben und Schnitten gibt es mehr Auswahl als bei traditioneller Berufsbekleidung üblich war.

Das bedeutet nicht, dass Pflegekleidung zu Freizeitmode werden soll. Sie bleibt Arbeitskleidung und muss professionellen sowie praktischen Anforderungen entsprechen. Aber professionell und komfortabel schließen sich nicht aus.

Im Gegenteil: Wer sich in seiner Kleidung wohlfühlt, tritt häufig auch selbstverständlicher auf. Gerade in Berufen, in denen man ständig mit anderen Menschen in Kontakt steht, kann das eine Rolle spielen.

Arbeitskleidung als Teil des täglichen Arbeitsumfelds

Die meisten Pflegekräfte denken vermutlich nicht besonders oft über ihre Arbeitskleidung nach, solange sie funktioniert. Und genau das ist eigentlich ein gutes Zeichen.

Wenn der Kasack nicht einengt, die Hose nicht verrutscht und die Kleidung auch nach Stunden noch angenehm zu tragen ist, rückt sie in den Hintergrund. Dann bleibt die Aufmerksamkeit dort, wo sie im Pflegealltag gebraucht wird: bei den Menschen, um die man sich kümmert.

Das ist auch der Grund, warum Komfort nicht mit Bequemlichkeit im Sinne von „möglichst locker“ gleichzusetzen ist. Gute Berufsbekleidung muss gleichzeitig sitzen, Bewegungen unterstützen und den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes standhalten.

7days versucht, diese unterschiedlichen Aspekte miteinander zu verbinden. Das Sortiment reicht dabei von klassischer Berufsbekleidung bis zu moderneren, stärker auf Bewegungsfreiheit ausgerichteten Kollektionen. Pflegekräfte können zwischen verschiedenen Materialien, Schnitten und Passformen wählen und ihre Kleidung entsprechend den eigenen Anforderungen zusammenstellen.

Gerade weil der Pflegealltag so unterschiedlich sein kann, ist diese Auswahl relevant. Eine Person, die überwiegend auf einer Station arbeitet, stellt möglicherweise andere Anforderungen an ihre Kleidung als jemand in der ambulanten Pflege, der viel unterwegs ist. Auch innerhalb eines Teams können die persönlichen Vorlieben deutlich auseinandergehen.

Berufsmode statt nur Berufskleidung

Neben Funktion und Komfort spielt für viele Pflegekräfte noch ein weiterer Punkt eine Rolle, über den lange wenig gesprochen wurde: Sie möchten sich in ihrer Arbeitskleidung auch optisch wohlfühlen. Wer den größten Teil des Tages im Kasack und in der Arbeitshose verbringt, möchte nicht aussehen, als hätte er morgens einfach irgendeine Uniform übergezogen. Moderne Schnitte, zeitgemäße Farben und eine gute Passform können dazu beitragen, dass Berufsbekleidung professionell wirkt und trotzdem Persönlichkeit zulässt.

7days greift diesen Wunsch mit unterschiedlichen Kollektionen, Farben und Schnitten auf. So kann die Kleidung zum eigenen Stil passen, ohne ihre Funktion im Arbeitsalltag zu verlieren. Denn sich bei der Arbeit wohlzufühlen, bedeutet nicht nur, dass nichts zwickt oder einengt. Es bedeutet auch, morgens in den Spiegel zu schauen und sich in dem, was man trägt, wiederzuerkennen.

Erfahrungsbericht aus der Praxis

Make it unique.

So beschreibt es zumindest Martin Keller, examinierter Altenpfleger und Kunde von 7days. Nach mehreren Jahren im Beruf hatte er sich daran gewöhnt, dass Arbeitskleidung vor allem praktisch sein musste, gut aussehen war eher Nebensache. Bei der Suche nach neuen Hosen und Kasacks stieß er auf 7days und stellte sich seine Arbeitskleidung passend zu seinem Alltag zusammen. Besonders wichtig waren ihm Bewegungsfreiheit, ein angenehmer Stoff und ein moderner Schnitt.

„Ich wollte Arbeitskleidung, in der ich mich während einer langen Schicht bewegen kann, die aber nicht aussieht, als hätte ich sie irgendwo aus einem anonymen Wäschelager mitgenommen. Bei 7days habe ich endlich Sachen gefunden, die praktisch sind und trotzdem gut aussehen. Wenn ich mich morgens anziehe, denke ich nicht mehr: Na ja, ist halt Dienstkleidung. Sondern: Das bin ich, nur eben bei der Arbeit. Und ehrlich gesagt bekomme ich inzwischen sogar von Kolleginnen und Kollegen Komplimente für meine Kasacks.“

Für ihn ist das kein unwichtiger Nebeneffekt. Schließlich verbringt er einen erheblichen Teil seines Lebens in dieser Kleidung. Warum sollte sie dann nicht bequem, funktional und modern sein? Genau dieser Gedanke dürfte auch für viele andere Menschen in der Pflege gelten: Arbeitskleidung muss ihren Anforderungen gerecht werden, aber sie darf dabei durchaus so aussehen, dass man sie gerne trägt.

Häufige Fragen zu bequemer Berufsbekleidung in der Pflege

Welches Material eignet sich für lange Schichten?

Materialien mit Stretch-Anteil oder Lyocell-Fasern wie TENCEL™ gelten als besonders geeignet, da sie Bewegungsfreiheit bieten und Feuchtigkeit aufnehmen können.

Worauf sollte man bei der Wahl eines Kasacks achten?

Neben der Passform spielen Taschenanzahl, Stoffgewicht und Waschbeständigkeit eine Rolle, je nachdem, welche Anforderungen der jeweilige Arbeitsbereich stellt.

Muss bequeme Arbeitskleidung teurer sein?

Nicht zwangsläufig. Entscheidend ist weniger der Preis als die Passform und das verwendete Material, beides lässt sich unabhängig von der Preisklasse prüfen.