Weiterbildung in der Pflege als Qualitätsmerkmal
Nutzen der Weiterbildung in der Pflege
Die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter zahlt sich auf Dauer für Ihre Pflegeeinrichtung aus. Denn es bestehen Überlegungen, dass eine Fortbildungsverpflichtung für Pflegekräfte in die Rahmenverträge von Pflegeeinrichtungen aufgenommen werden sollen. Kann eine Einrichtung dann nicht nachweisen, dass die Mitarbeiter Veranstaltungen zur Weiterbildung in der Pflege besucht haben, drohen finanzielle Nachteile für die Einrichtung.
Im Interesse der Patienten sollten Pflegekräfte sich allerdings auch ohne eine Fortbildungsverpflichtung regelmäßig weiterbilden. Denn gerade im medizinischen Bereich gibt es immer eine Vielzahl an Neuerungen und Änderungen, die beachtet werden müssen. Letztendlich wirkt sich eine regelmäßige Weiterbildung ihrer Mitarbeiter auch auf die Qualität Ihrer Einrichtung aus. Denn so sind die Mitarbeiter stets auf den neusten Stand der Pflegemedizin.
Alle wichtigen Informationen zu Weiterbildung in der Pflege finden Sie in "Qualität in der Pflege".
Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter zur Weiterbildung
Bisher sollten Pflegekräfte etwa 8 Stunden im Jahr für Weiterbildung in der Pflege nutzen. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiter diese Stundenzahl zu erfüllen und geben Sie vor allem auch die Rahmenbedingungen (Einteilung im Dienstplan, Freizeit), damit Ihren Mitarbeitern die Teilnahme an Veranstaltungen zur Weiterbildung möglich ist.
Angebotene und durchgeführte Fortbildungen gelten im Qualitätsmanagement als Qualitätsmerkmal und Motor für die Weiterentwicklung der Pflegequalität. Damit Ihre angebotenen und durchgeführten Weiterbildungen nicht in Aktenbergen untergehen, sollten Sie ein effektives Weiterbildungsmanagement einführen.
In 5 Schritten zum Weiterbildungsmanagement
Schritt 1 zur Optimierung der Weiterbildung
Stellen Sie einen prospektiven Plan für ein Jahr auf.
Schritt 2 zur Optimierung der Weiterbildung
Verfassen Sie eine Liste, welcher Mitarbeiter zu welcher Weiterbildung gehen soll.
Schritt 3 zur Optimierung der Weiterbildung
Nach jeder Weiterbildung schreibt der jeweilige Mitarbeiter die Teilnahme als Qualitätsmerkmal selbstständig auf.
Schritt 4 zur Optimierung der Weiterbildung
Im letzten Vierteljahr sammeln Sie Wünsche für die Weiterbildung und planen bereits das folgende Jahr.
Schritt 5 zur Optimierung der Weiterbildung
Am Ende des Jahres stellen Sie eine Matrix auf, anhand derer Sie die Teilnehmernamen und die Fortbildungsthemen ersehen können.
So sind Sie für eine Prüfung gewappnet und stellen Ihre Weiterbildung als Qualitätsmerkmal heraus.
Weitere Hinweise zum Thema Weiterbildung in der Pflege finden Sie in "Qualität in der Pflege".
Weitere Informationen
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