Pflegevisite - Definition, Grundsätze & Methoden

Die Pflegevisite dient der Begutachtung des Patienten.
Pflegevisite - Definition, Grundsätze & Methoden
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Inhaltsverzeichnis

Der Begriff der Visite ist eng verwoben mit dem Krankenhaus und der Arztvisite. Hier gibt es täglich eine Zeit, in der ein Arzt den Patienten und Angehörigen für Anliegen und Fragen zur Verfügung steht, die sogenannte Arztvisite. Auch im Bereich der Pflege gibt es analog zur Arztvisite die Pflegevisite. Bei solch einer Visite in der Pflegeinrichtung wird der Patient bzw. Bewohner in erster Linie begutachtet.

Bei der Begutachtung wird ebenfalls die Pflegedokumentation, also die Dokumentation des Zustandes des Patienten bzw. Bewohners, vorgenommen bzw. der Pflegebericht aktualisiert. Im größeren Kontext stellt die Pflegevisite einen Teil des Qualitätsmanagements dar und ist eine der Hauptaufgaben der Pflegedienstleitung (PDL).

Pflegevisite: Was sind Zweck & Zielsetzung?

Pflegevisiten finden meist im Rahmen von stationären Pflegeeinrichtungen statt. Bei dieser statten Pflegefachkräfte allen Bewohnern zur Pflegediagnose einen Besuch ab. Häufig sind zwei Pflegekräfte im Einsatz. Falls die pflegebedürftige Person nicht in einer stationären Einrichtung untergekommen ist, sondern ambulant versorgt wird, findet die Pflegevisite bei Bedarf auch direkt zu Hause beim Patienten als Kontrollinstrument statt.

Anders als bei einer ärztlichen Visite werden bei der Pflegevisite weder Diagnosen gestellt noch körperliche Werte überprüft. Es geht hier hauptsächlich darum, dass zusammen mit dem Pflegebedürftigen herausgefunden wird, welche Fortschritte vonseiten des Patienten in Bezug auf den Umgang mit den Beschwerden gemacht werden konnten und wie der allgemeine Pflegezustand ausschaut. Andererseits geht es auch darum, was die Pflegefachkräfte machen können, um den Patienten in diesem Prozess zu unterstützen und die Pflegequalität hinsichtlich der Pflegeziele zu verbessern.

Sinn & Zweck von Pflegevisiten im Pflegealltag

Übergreifendes Ziel einer Pflegevisite ist es, sich Informationen über den körperlichen Zustand bzw. den pflegezustand und die Zufriedenheit des Patienten bzw. Bewohners zu beschaffen. Es geht also hauptsächlich um das subjektive Befinden des Pflegebedürftigen. Idealerweise ist dieses natürlich positiv. Falls dies nicht gegeben ist, geht es bei einer Pflegevisite um die Optimierung der Pflegemaßnahmen hinsichtlich der Pflegeziele durch das Pflegepersonal.

Es wird also in einer Pflegediagnose überprüft, wie sich der Pflegebedürftige und die Pflegequalität im Vergleich zu vorherigen Pflegevisiten entwickelt hat. Um dies feststellen zu können, wird der Zustand des Patienten stets dokumentiert. Auf Veränderungen im Pflegeberichts des Bewohners kann anschließend durch die Pflegenden entsprechend reagiert werden.

Zielerreichungskriterien von Pflegevisiten

Die Pflegevisite hat verschiedene Zielerreichungskriterien, die die Basis einer Pflegevisite festlegen sollen. Bei jeder durchgeführten Pflegevisite gilt es als Kontrollinstrument zu überprüfen, ob die Kriterien erfüllt wurden.

Zielerreichungskriterien einer Pflegevisite:

  • Die Bewohnerzufriedenheit und die individuelle Anwendung des Pflegeprozesses, insbesondere der pflegerischen Risikobereiche, sind durch die Pflegevisite erhoben.
  • Die Bewohner und – sofern möglich – ihre Bezugspersonen sind in die Pflegevisite mit einbezogen.
  • Bei jedem neu eingezogenen Bewohner wurde nach Abschluss der Integrationsphase eine Pflegevisite durchgeführt.
  • Jeder Bewohner wird mindestens einmal jährlich während einer Pflegevisite besucht.
  • Die Pflegevisite wird von den festgelegten Personen durchgeführt.
  • Die Pflegemaßnahmen sind auf die Pflegeziele Lebensqualität, Selbstbestimmung und Prävention ausgerichtet.
  • Definierte Kennzahlen der Pflegevisite sind zentral ausgewertet.

Wer führt die Pflegevisite durch?

Die Pflegevisite fällt unter den Aufgabenbereich der Pflegedienstleitung. Das bedeutet aber nicht zwingend, dass die PDL auch die Pflegevisite selbst zur Pflegediagnose durchführen muss. Es lassen sich drei verschiedene Durchführungen als Organisationstypen unterscheiden.

Dabei umfasst die erste dieser Organisationstypen die Durchführung durch die Pflegedienstleitung. Dieses Vorgehen findet oftmals bei kleinen bis mittleren Einrichtungen (bis zu ca. 70 Pflegeplätzen) Anwendung. Ein klarer Vorteil dieser Vorgehensweise besteht darin, dass die PDL einen engen Bezug zu den Bewohnern und deren Pflegedokumentationen haben. Als nachteilig ist zu nennen, dass diese Vorgehensweise sehr zeitaufwendig ist. Denn nach der Pflegevisite müssen Auswertungsgespräche mit den Bezugspflegefachkräften für etwaige Pflegeinterventionen geführt werden.

Bei Einrichtungen mittlerer Größe werden die Pflegevisiten hauptsächlich von der Wohnbereichsleitung (WBL) durchgeführt. Hier ist die Pflegedienstleitung nur für stichprobenartige Pflegevisiten verantwortlich. In solch einem Fall werden die Ergebnisse von PDL und WBL verglichen.

Die letzte Vorgehensweise betrifft größere Einrichtungen. Hier bedarf es aufgrund der Menge an Bewohnern einer Strukturierung der Pflegevisiten durch ein eigenes Team. Mögliche Kriterien zur Auswahl der Bewohner sind beispielsweise der Pflegegrad. Die Pflegevisite selbst wird durch die Pflegekräfte durchgeführt. Alle Pflegefachkräfte überprüfen sich gegenseitig für etwaige Pflegeinterventionen. Des Weiteren führt die WBL bei dieser Vorgehensweise stichprobenartige Pflegevisiten durch.

Hinweis

Unabhängig davon, wie Pflegevisiten strukturiert sind und wer sie laut Plan durchführen kann, so können PDL/WBL oder der Qualitätsverantwortliche für die Pflegedokumentation jederzeit hinzugezogen werden. 

Wie oft sollte eine Pflegevisite durchgeführt werden?

Wie häufig eine Pflegevisite durchgeführt wird, ist eine sehr individuelle Entscheidung. In akuten Fällen kann es zu mehreren Visiten in kurzer Zeit kommen, wohingegen andere Patienten bzw. Bewohner nur selten einer Visite bedürfen. Vieles richtet sich hier nach den Beschwerden der Patienten bzw. Bewohnern. Aber auch die Wünsche werden mit einbezogen. Es hat sich als Erfahrungswert bewährt, jedem Bewohner mindestens einmal im Jahr eine Pflegevisite abzustatten.

Wie lange dauert eine Pflegevisite?

Ebenso wie die Häufigkeit der Pflegevisite kann die Dauer einer einzelnen Visite stark variieren. Da aber nach Pflegevisiten stets Auswertungsgespräche mit den Bezugspflegefachkräften geführt werden, ziehen sich Pflegevisiten oftmals in die Länge.

Es wird zwischen kleiner und großer Pflegevisite unterschieden. Bei der kleinen Pflegevisite geht es hauptsächlich um den körperlichen Zustand und die aktuelle Zufriedenheit des Patienten bzw. Bewohners. Außerdem werden hier Expertenstandards berücksichtigt. Bei der großen Pflegevisite gilt es sich an die MDK-Pflegeanleitung zu halten.

Hinweis

Bei der Pflegevisite sollte sich genügend Zeit für den Bewohner und dessen Angehörigen genommen werden. Als Richtwert hat sich hier eine Stunde bewährt, eine Pflegevisite hat aber keine Mindest- oder Maximaldauer. 

Varianten der Pflegevisite

Die Pflegevisite kann in drei verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Gründen und Zielen unterschieden werden. Je nach Zielsetzung, Pflegeproblemen oder Grund der Einberufung bietet sich die eine oder die andere Form besser an. Bei den drei Varianten handelt es sich um die Pflegevisite mit dem Kunden, Dokumentationsvisite und Angehörigenvisite. Zusätzlich hat sich in den letzten Jahren noch die Mikro-Pflegevisite etabliert. Diese sollen im Folgenden detaillierter beschrieben werden.

Pflegevisite mit dem Kunden

Bei der Pflegevisite mit dem Kunden geht es in erster Linie um die Zufriedenheit des Bewohners. Durch diese individuell geplante Variante der Pflegevisite wird die Kommunikation mit dem Kunden gefördert. Ebenfalls gilt es die Pflegeplanung durch die Pflegevisite zu optimieren sowie Wünsche und Bedürfnisse zu übernehmen.

Gründe für eine Pflegevisite mit dem Kunden können vielfältiger Natur sein. Beispielsweise gibt es die allseits bekannte Routinevisite. Hier wird dem Kunden zum Beispiel einmal jährlich ein Besuch abgestattet. Die Anzahl der Besuche kann jedoch beliebig festgelegt werden. Diese Anzahl richtet sich wiederum nach dem Zustand des Kunden.

Sollte es Anlässe wie beispielsweise einen Sturz gegeben haben, wird die Anzahl der Visiten üblicherweise angehoben. Aber auch bei anderen Beschwerden oder auf konkreten Wunsch des Bewohners, wird die Anzahl der Pflegevisiten vonseiten der Pflegefachkräfte entsprechend erhöht. 

Dokumentationsvisite

Die Dokumentationsvisite verfolgt ein etwas anderes Ziel. Hier geht es hauptsächlich um die Überprüfung der Pflegedokumentation. Außerdem ist diese Variante der Pflegevisite darauf ausgerichtet, entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung abzuleiten.

Eine Dokumentationsvisite ist dicht gekoppelt an die Pflegevisite und wird häufig im selben Rahmen durchgeführt. Dazu kommen aber auch noch recht bürokratische Unterfangen wie beispielsweise die Überprüfung der Pflegestufe des Kunden. Außerdem bildet die Dokumentationspflege die Basis der Beratung unter den Mitarbeitern zum Thema Pflegeprozess des Kunden.

Angehörigenvisite

Ziel der Angehörigenvisite ist, wie der Name schon verrät, die Beratung der Bezugspersonen. Diese spielen eine wichtige Rolle im Pflegeprozess, weshalb sich eine gute Kommunikation mit den Angehörigen stets bewährt.

Oftmals findet solch eine Angehörigenvisite auf Wunsch der Bezugspersonen selbst statt. Beispielsweise sind diese häufig über mögliche Beschwerden der pflegebedürftigen Person besorgt. Es ist insgesamt ratsam die Angehörigen in den Pflegeprozess zu integrieren.

Mikro-Pflegevisite

Zusätzlich zu den oben genannten Varianten der Pflegevisite gibt es die sogenannte Mikrovisite. Diese wird auch als Teilvisite oder anlassbezogene Pflegevisite bezeichnet. Die Mikrovisite findet je nach Anlass einer gegebenen Pflegesituation statt. Ein Beispiel ist ein Neueinzug eines Patienten bzw. Bewohners. Die Mikrovisite dauert lediglich nur wenige Minuten und verfolgt das Ziel die jeweilige Pflegesituation schnellstmöglich zu lösen.

Was sind die Grundsätze zur Pflegevisite?

Rund um die Pflegevisite lassen sich zahlreiche Grundsätze definieren, die auf der einen Seite die Notwendigkeit beschreiben und auf der anderen Seite die grundsätzliche Behandlung der Pflegevisiten in der Einrichtung.

Grundsätze des Qualitätsmanagements der Pflegevisite:

  • Kundenorientierung
  • Mitarbeiterorientierung
  • Kontinuierliche Verbesserung

Innerhalb dieser Grundsätze gibt es weitere verschiedene Funktionen, die von der Pflegevisite erfüllt werden. In der Kundenorientierung ist die Pflegevisite beispielsweise für die Reflektion der Umsetzung des Pflegeprozesses verantwortlich. Des Weiteren werden hier auch die Ergebnisse dieses Prozesses reflektiert.

Andere Aufgaben der Pflegevisite in der Kundenorientierung beinhalten:

  • Transparentmachen des Pflegeprozess für den Kunden und Mitarbeiter
  • Formulierung von neuen und individuellen Zielen und Ableiten entsprechender Maßnahmen
  • Individuelle Beratung von Kunden
  • Förderung des Verständnisses der Kunden
  • Das Miteinbeziehen von Angehörigen in den Pflegeprozess, sofern dies erwünscht ist

In der Mitarbeiterorientierung wird hauptsächlich über die Ergebnisse der Pflegevisite gesprochen. Der Austausch im Team kann hierdurch gefördert werden. Außerdem werden die Mitarbeiter bei der Umsetzung einer individuell geplanten Pflege unterstützt.

Der letzte Grundsatz der kontinuierlichen Verbesserung beschäftigt sich in der Hauptsache mit der Analyse der Verbesserungsberichte. Hier werden weiterhin konkrete Maßnahmen im Bereich Fortbildungen abgeleitet. Pflegekräfte können somit entsprechend geschult werden.

Pflegevisite: Wie funktionieren Ablauf & Durchführung?

Der grobe Verlauf einer Pflegevisite gliedert sich in fünf Schritte:

  1. Schritt: Vorbereitung aller Unterlagen und Einladung
  2. Schritt: Begutachtung des Bewohners
  3. Schritt: Befragung des Bewohners
  4. Schritt: Prüfung der Pflegedokumentation
  5. Schritt: Führen des Auswertungsgespräches

Der erste Schritt beschäftigt sich dabei mit dem Vorbereiten aller, für die Pflegevisite notwendigen, Unterlagen. Bei der Visite selbst ist es wichtig Notizen anfertigen zu können. Es sollte also auch für ausreichend Papier bzw. ein vorgefertigtes Protokoll gesorgt werden.

Anschließend wird der Patient bzw. Bewohner ausgiebig begutachtet. Wichtig hierbei ist auf Hautläsionen, Dekubitus, Dehydratationsanzeichen und Inkontinenzversorgung zu achten. Es gilt den Bewohner stets um Erlaubnis zu bitten, sollte die Notwendigkeit bestehen ihn anzufassen, um mögliche Wunden feststellen zu können.

Im Anschluss findet die Befragung des Bewohners statt. Hier wird sich hauptsächlich nach dessen Zufriedenheit erkundigt. Die MDK-Prüfanleitung bietet hier eine hervorragende Anleitung hinsichtlich der abzufragenden Punkte.

Im vorletzten Schritt wird die Pflegedokumentation des Bewohners überprüft. Wichtig ist hier die Vollständigkeit der verschiedenen Protokolle. Ebenfalls gilt es, den Pflegeplan zu überprüfen und etwaige Dokumentationslücken festzustellen.

Den Abschluss macht das Auswertungsgespräch. Hier wird die Visite mit der Bezugspflegefachkraft durchgesprochen. Auffälligkeiten und mögliche Defizite des Patienten bzw. Bewohners sollten hier unbedingt besprochen werden.

Was sind die Vor- & Nachteile einer Pflegevisite?

Da es sich um eine Maßnahme zur Qualitätssteigerung in der Einrichtung handelt, gilt es die Vor- und Nachteile genau zu überprüfen.

Ein Vorteil von Pflegevisiten besteht darin, dass sie dem Pflegepersonal einen Qualitätsüberblick in Bezug auf den Pflegebedürftigen gewähren. Des Weiteren wird der Pflegeprozess durch die Pflegevisiten um einiges transparenter gestaltet. Auch Angehörige werden miteinbezogen und können Entscheidungen rund um den Pflegeprozess so möglicherweise besser nachvollziehen. In diesem Kontext wird auch die Pflegestufe des Patienten regelmäßig überprüft und Änderungen bei Bedarf eingeleitet.

Auch für die Pflegenden gibt es Vorteile, da die Pflegevisiten ihnen eine Reflektion der eigenen Arbeit ermöglicht. Dies wird aufgrund des vorgeschriebenen Feedbacks bzw. Austauschs der involvierten Kollegen möglich. Zusätzlich dazu kann anhand der Pflegevisite festgestellt werden, ob die Mitarbeiter einer Schulung bedürfen.

Aber auch einige Argumente sprechen gegen Pflegevisiten. Oft fehlt nämlich die Individualität und Bewertungen werden pauschalisierend abgegeben. Außerdem stellt der intensive Zeitaufwand von Pflegevisiten einen riesigen Nachteil dar. Hier wird allerdings bereits an Verbesserungen, wie beispielsweise Mikrovisiten, gearbeitet. Auch die erhöhte Inanspruchnahme von Personal fällt bei der Pflegevisite negativ auf. Es wird also nicht nur sehr viel Zeit gebraucht, sondern auch entsprechendes Personal.

Auch für Angehörige sind Pflegevisiten alles andere als leicht. Die manchmal sehr intimen Themengebiete erzeugen bei Angehörigen ein unangenehmes Gefühl, auch wenn diese natürlich am Wohl des Pflegebedürftigen interessiert sind.

Alternative zur Pflegevisite: Fallbesprechungen

Als Alternative zur Pflegevisite gibt es die sogenannte Fallbesprechung. Bei solch einer Besprechung wird mit mehreren Pflegefachkräften über die Situation eines bestimmten Bewohners gesprochen. Dabei dauert die Besprechung rund 20 Minuten an.

Sehr hilfreich sind Fallbesprechung gerade dann, wenn neue Mitarbeiter eingearbeitet werden. Hier werden diese dann auf den aktuellen Stand der Dinge des Pflegebedürftigen gebracht, um anschließend bei der nächsten Pflegevisite mitwirken zu können.

Fazit: Pflegevisiten als QM-Instrument nutzen

Pflegevisiten sind als Instrument des Qualitätsmanagements sinnvoll. Die Patienten bzw. Bewohner erhalten nicht nur Antworten auf ihre Fragen, sondern können auch mal ganz unbeschwert darüber sprechen, wie es ihnen geht. Die Pflegefachkräfte stehen den Pflegebedürftigen tatkräftig zur Seite und es wird gemeinsam festgelegt, wie die Pflegeprozesse zukünftig ablaufen sollen. So versucht die Pflegevisite den Patienten bzw. Bewohner in Bezug auf den Umgang mit dessen vorliegender Pflegebedürftigkeit zu unterstützen. Pflegevisiten erreichen also genau das, wofür sie gut sein sollen, nämlich die Verbesserung der Qualität in der Pflege.