Pflege bei Übelkeit und Erbrechen

Pflege bei Übelkeit und Erbrechen
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Inhaltsverzeichnis

Übelkeit und Erbrechen bei Patienten – wir zeigen mögliche Ursachen und Symptome, die dafür verantwortlich sein können. Erfahren Sie mehr über mögliche Vorgehensweisen und was bei der Pflege von Patienten mit Erbrechen und Übelkeit eine essenzielle Grundvoraussetzung ist.

Die Pflege bei Übelkeit und Erbrechen kann sich für die Pflegekraft äußerst schwierig gestalten, da Übelkeit kein messbares Symptom ist und vielfältige Ursachen haben kann. Ursachen bzw. Erkrankungen, die für den Patienten lebensgefährlich sein können. Eben aus diesem Grund wird bei der Pflege bei Übelkeit und Erbrechen ein hohes Maß an Wertschätzung, Wahrnehmung und Einfühlungsvermögen verlangt.

Was ist die Grundvoraussetzung der Pflege bei Übelkeit und Erbrechen?

Die Pflegekraft muss

  • die möglichen Ursachen von Übelkeit und Erbrechen kennen.
  • die richtigen pflegerischen und medizinischen Maßnahmen anhand der Symptome des Patienten auswählen können.
  • wissen, welche Medikamente der Betroffene einnimmt, wie diese wirken und welche Nebenwirkungen diese haben können.
  • Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen, um den Patienten bei Übelkeit und Erbrechen zu entlasten.
  • bedenken, dass bei Patienten Übelkeit und Erbrechen aufgrund psychologischer Belastungen entstehen kann.
  • während der Pflege bei Übelkeit und Erbrechendarauf achten, die Intimsphäre des Patienten zu wahren.
  • darf bei der Pflege von Senioren, die von Übelkeit und/ oder Erbrechen betroffen sind, ihren Eigenschutz nicht vergessen.
  • bei der Pflege von Patienten, die von Erbrechen und/oder Übelkeit betroffen sind, die Infektionsschutzrichtlinien ihrer Pflegeeinrichtung beachten.

Was kann Übelkeit und Erbrechen auslösen?

Übelkeit und Erbrechen kann von einer Vielzahl verschiedener Ursachen hervorgerufen werden. Das Wichtigste, über das sich die Pflegekraft klar sein sollte, ist dass es sich hierbei um Symptome handelt. Um die richtigen pflegerischen und/oder medizinischen Maßnahmen einleiten zu können, müssen immer die Begleitsymptome des Patienten betrachtet werden.

Vergiftungen

Leidet der Patient an Übelkeit und/oder Erbrechen, wie auch an krampfartigen Bauschmerzen, Schwindel und Bewusstlosigkeit, Durchfall und einer Farbverbänderung der Haut, besteht die Möglichkeit, dass dieser von einer Vergiftung (z. B. Alkoholvergiftung, Nikotinvergiftung, Lebensmittelvergiftung usw.) betroffen ist. In so einem Fall muss sofort der Notarzt bzw. die Giftzentrale verständigt werden.

Wissenswert

Will der betroffene Patient mit dem Rauchen aufhören, kann bei diesem, Übelkeit und Erbrechen in Verbindung mit Nervosität, Schwitzen und Zittern auftreten. Zu ähnlichen Symptomen kann es beim Entzug von Koffein kommen.

Peritonitis (Bauchfellentzündung)

Eine Bauchfellentzündung kann sich aus einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse, einem Magendurchbruch oder einem mechanischen Darmverschluss entwickeln. Hierbei treten verschiedene Symptome auf, wie z. B. Übelkeit und/oder Erbrechen in Verbindung mit Fieber, Angst, heftig und rasch zu nehmenden Bauchschmerzen, Herzrasen, harter Unterbauch und/oder kalter Schweiß.

Achtung

Besteht der Verdacht, dass der Patient von einer Peritonitis betroffen ist, muss sofort der Notarzt verständigt werden.

Akutes Abdomen (Synonym: Palpation, peritoneale Symptomatik)

Ein akutes Abdomen kann für den Patienten lebensgefährlich werden, darum muss sofort ein Notarzt verständigt werden. Für ein akutes Abdomen spricht folgendes Krankheitsbild:

  • Erbrechen und Übelkeit
  • Heftige Bauschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • Herzrasen
  • Blutdruckabfall
  • Schwindel

Welche Krankheiten können zu einem akuten Abdomen führen?

  • Akute Blinddarmentzündung
  • Darmverschluss
  • Gallenkolik
  • Instabile Angina Pectoris
  • Herzinfarkt

Eingeklemmter Leistenbruch

Bei einem Leistenbruch fehlt vereinfacht gesagt ein Stück der Bauchwand (angeboren/erworben) wodurch sich an dieser Stelle ein Stück Darmschlinge ausstülpen und eingeklemmt werden kann. Die Symptome eines eingeklemmten Leistenbruchs wären:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Starke Bauchschmerzen
  • Bruchsack ist hart und berührungsempfindlich (Schmerzen) und kann nicht mehr in den Bauch zurückgeschoben werden.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Zeigt der Patient nach dem Konsum bestimmter Lebensmittel Übelkeit und Erbrechen in Verbindung mit starken Blähungen, Durchfall und/ oder Bauchschmerzen, besteht die Möglichkeit, dass er an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leidet (z. B. Fruktoseintoleranz, Kuhmilchallergie usw.)

Zu schnell zu viel gegessen

Bei Senioren kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen, wenn diese zu schnell zu viel gegessen haben. Aber auch Patienten, die per Sondenkost ernährt werden, klagen über Übelkeit und Erbrechen, wenn diese zu schnell verabreicht wurde.

Reizmagen (funktionelle Dyspepsie)

Hat der Patient Schmerzen im Bereich des Magens gepaart mit einem Druckgefühl, Erbrechen, Aufstoßen und/oder Übelkeit, dann besteht die Möglichkeit, dass der zu betreuende Senior von einem Reizmagen betroffen ist. Eine ärztliche Abklärung der Ursache ist ratsam!

Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Wird dem Patienten direkt nach dem essen schlecht, begleitet von Schmerzen, einem Druckgefühl und Erbrechen, kann er an einer Gastritis leiden.

Magenkarzinom

Ein Symptom für ein Magenkarzinom kann der unangenehme Geruch sein, der auftritt sobald der Patient aufstößt. Neben Übelkeit und Erbrechen zeigt der Patient noch weitere Symptome, wie z. B. Völlegefühl, Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit, eine Abneigung gegen bestimmte Gerichte usw.

Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwüre

Magen- bzw. Zwölffingerdarmgeschwüre können ebenfalls Übelkeit und Erbrechen auslösen, genauso wie Aufstoßen, Appetitlosigkeit, Schmerzen, Druckgefühl, Teerstuhl und Bluterbrechen.

Reizdarm

Eine ständige Wiederkehr von Durchfall und Verstopfung im Wechsel + Appetitlosigkeit, Aufstoßen und Übelkeit kann für einen Reizdarm sprechen.

Infektiöse Durchfallerkrankungen

Infektiöse durch Viren ausgelöste Durchfallerkrankungen gehen ebenfalls mit Übelkeit und Erbrechen einher. Weitere Symptome dieser Erkrankung sind Bauchschmerzen und starker Durchfall.

Hepatitis (Leberentzündung)

Klagt der Patient über Übelkeit, ist er sehr abgeschlagen, hat er wenig Appetit und zeigt eine deutliche Abneigung gegen Fett besteh die Möglichkeit, dass er von einer Hepatitis-Erkrankung betroffen ist. Dieser Verdacht verhärtet sich, wenn der Patient im rechten Oberbauch Schmerzen oder ein Druckgefühl verspürt, der Stuhl entfärbt und der Urin sehr dunkel ist. Zeigen sich nach dem Erbrechen starke Schmerzen kann es sich aber auch um ein akutes Leberversagen handeln. So oder so, bei beiden Fällen muss der Notarzt verständigt werden.

Gallenkolik

Die Hauptsymptome einer Gallenkolik sind ebenfalls Erbrechen und Übelkeit. Zudem wird der Patient über starke Schmerzen im rechten Oberbauch oder der Schulter klagen. Viele Patienten zeigen zusätzlich noch einen Juckreiz, Gelbsucht und dunklen Urin. Bei einer Gallenkolik ist immer ein Notarzt zu verständigen.

Akute und/oder chronische Pankreatitis

Eine akute  und/oder chronische Pankreatitis äußerst sich durch Symptome, wie z. B. Erbrechen, Übelkeit, gürtelförmige Oberbauchschmerzen, Fieber, Gelbsucht und/ oder Fettstuhl. Besteht der Verdacht, dass der Patient von einer Pankreatitis betroffen ist, ist sofort ein Notarzt zu verständigen.

Wissenswert

Ein Pankreaskarzinom kann ähnliche Symptome auslösen.

Nierenkolik

Eine Nierenkolik löst ebenfalls Übelkeit und Erbrechen aus. Weitere Begleitsymptome dieser Erkrankung sind Oberbauchschmerzen oder Schmerzen im Flankenbereich, an den Hoden oder den Schamlippen, wie auch im Rücken. Im Urin sind Blutrückstände sichtbar. Auch hier ist sofort ein Notarzt zu verständigen.

Eine weitere Ursache im Bereich der Nieren, die zu Übelkeit und Erbrechen führen kann, ist die Pyelonephritis (Nierenbeckenentzündung). Eventuelle Begleitsymptome wären Schüttelfrost, Fieber und Schmerzen beim Wasserlassen.

Urämie

Eine Urämie kündigt sich ebenfalls durch Übelkeit und Erbrechen an. Weitere Symptome, die bei Nierenversagen auftreten können, sind

  • Haut und Atem des Patienten riechen nach Urin.
  • Wassereinlagerungen im Gewebe
  • Bräunlich-graue Färbung der Haut.

Morbus Addison

Zu den wichtigsten Symptomen von Morbus Addison (Funktionsstörung der Nebennieren) gehören neben Übelkeit und Erbrechen auch Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, Austrocknung, niedriger Blutdruck, Schwächegefühl, gesteigerte Erregbarkeit, depressive Verstimmung, stärkere Pigmentierung der Haut und der Schleimhäute.

Adnexitis und Ovarialzyste

Bei weiblichen Patienten können eine akute Adnexitis oder eine Ovarialzyste der Grund für Übelkeit und Erbrechen sein. Beide Krankheiten werden von Symptomen, wie z. B. stechende Unterleibsschmerzen (ein- oder beidseitig), ausgeprägtes Krankheitsgefühl, Fieber, übelriechender Ausfluss, Schweißausbruch, beschleunigter Puls usw. begleitet. Ähnliche Symptome gibt es bei einem Eileiterriss. Bei allen genannten Erkrankungen empfiehlt sich ein zeitnaher Besuch beim Arzt.

Hodentorsion

Bei männlichen Patienten kann eine Hodentorsion der Grund für Übelkeit und Erbrechen sein. Zusätzlich wird der Betroffene von starken Hodenschmerzen berichten, die in naheliegende Körperbereiche ausstrahlen. Der betroffene Hoden ist stark angeschwollen und reagiert äußerst druckempfindlich. In so einem Fall ist eine schnelle Reaktion seitens der Pflegekraft gefragt, denn eine Hodentorsion ist äußerst schmerzhaft und nach sechs Stunden kommt es zu einer irreversiblen Schädigung des Hodens.

Akute Herzschwäche/Herzversagen

Eine akute Herzschwäche kann ebenfalls zu Erbrechen, Übelkeit und Unwohlsein führen. Begleitsymptome dieser Erkrankung sind akute Schwäche, Schockanzeigen, extrem niedriger Blutdruck, Herzrasen, Herzklopfen und zunehmende Atemnot. Tritt diese Symptomatik bei einem Patienten auf, ist sofort der Notarzt zu verständigen.

Herzinsuffizienz

Eine Herzinsuffizienz kann über Monate/Jahre entstehen und einen Teil oder das komplette Herz betreffen. Typische Symptome einer Herzschwäche sind Übelkeit, Appetitlosigkeit, Ödeme, Blähungen, Schwindel, niedriger Blutdruck und Völlegefühl.

Myokardinfarkt

Eine weitere Herzerkrankung, die zu Übelkeit und Erbrechen führen kann, ist ein Myokardinfarkt. Begleitsymptome sind Angst, kalter Schweiß, Atemnot, starke Schmerzen und ein Engegefühl in der Brust. Es ist unbedingt sofort ein Arzt zu verständigen!

Wissenswert

Angina pectoris kann ebenfalls Herzinfarkt-Symptome hervorrufen. Auch hier muss sofort ein Arzt verständigt werden. Zumindest wenn Angina Pectoris zum ersten Mal oder die letzte Zeit vermehrt auftrat.

Hypertensive Krise

Tritt bei einem Patienten eine hypertensive Krise auf (stark erhöhter Blutdruck 230/120 mmHg), führt das zu Übelkeit, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle, Schwindel, Sehstörungen und Kopfweh.

Achtung!

Lebensgefahr, sofort den Notarzt anrufen!

Hitzschlag und Sonnenstich

Bei einem Hitzschlag oder einem Sonnenstich kommt es neben Übelkeit und Erbrechen noch zu weiteren Symptomen, wie z. B. Schwäche, rote und heiße Haut, Schwindel, fehlendes Schwitzen und/ oder Bewusstlosigkeit. Zeigt der Patient eine Bewusstseinstrübung ist sofort der Notarzt zu verständigen.

Migräne

Migräne ist eine der Krankheiten zu deren Krankheitsbild neben Übelkeit und Erbrechen auch noch weitere Symptome gehören, wie Sprachstörungen, Sehstörungen, Missempfinden, Lichtempfindlichkeit, Lärmempfindlichkeit.

Hirnblutungen

Hirnblutungen können auftreten, wenn durch Arteriosklerose, ein Hirnaneurysma oder Bluthochdruck ein Hirngefäß ganz plötzlich reißt. Beim Patienten kommt es zu unerträglichen Kopfschmerzen, Erbrechen, Übelkeit und einer Bewusstseinseintrübung. Abhängig vom Ort der Hirnblutung können noch eine halbseitige Lähmung und/ oder Sprach- und Sehstörungen auftreten. Ähnliche Symptome entstehen bei einem hämorrhagischen Insult (Schlaganfall). Besteht seitens der Pflegekraft der Verdacht, dass der Patient von einer der beiden Erkrankungen betroffen ist, ist sofort der Notarzt zu verständigen.

Meningitis (Hirnhautentzündung)

Ist der Patient von einer Meningitis (Hirnhautentzündung) oder einer Enzephalitis (Hirnhautentzündung) betroffen, kommt es bei ihm zu Erbrechen, Übelkeit, starken Kopfschmerzen und/ oder einer Bewusstseinseintrübung. Weitere Symptome sind Krampfanfälle, ein schmerzender und/ oder steifer Nacken, Sprach- und Sehstörungen. In beiden Fällen ist sofort ein Notarzt zu verständigen.

Schädelprellung

Ist der zu betreuende Senior gestürzt und dabei eventuell auf dem Kopf gefallen und zeigt Symptome, wie z. B. Übelkeit oder Erbrechen, dann hat er wahrscheinlich eine Schädelprellung erlitten. Hält das Erbrechen an, muss unbedingt der Notarzt verständigt werden.

Morbus Menière

Morbus Menière ist eine einseitig auftretende Innenohrerkrankung, die beim Patienten eine akute Hörminderung, Tinnitus und Erbrechen auslösen kann.

Glaukomanfall

Ein akuter Glaukomanfall wird begleitet von einseitigen und unerträglichen Augen- oder Stirnschmerzen. Dazu kommen noch Übelkeit und Erbrechen. Ein weiteres Symptom ist, dass das betroffene Auge sehr hart und stark gerötet ist, wodurch es zu einer Einschränkung der Sehkraft kommt. Da bei einem Glaukomanfall die Gefahr einer Erblindung besteht, ist sofort ein Notarzt zu verständigen.

Diabetische Ketoazidose

Eine diabetische Ketoazidose kündigt sich ebenfalls durch Erbrechen und Übelkeit an. In Verbindung dazu, kommt es zu weiteren Begleitsymptomen, wie z. B. anfallsartige Schmerzen im Oberbauch und ein starker Durst. Besonders auffällig ist der fruchtig riechende Mundgeruch des Patienten. Schlimmstenfalls kann der Patient zusätzlich noch von einer Bewusstseinsstörung betroffen sein.

Achtung

Bei einer diabetischen Ketoazidose ist immer sofort ein Notarzt zu verständigen!

Wissenswert

Die genannten Krankheiten sind nur ein kleiner Teil der Krankheiten, die beim Patienten zu Übelkeit und Erbrechen führen können.

Übelkeit und Erbrechen: die Diagnostik

Ob für den Arzt oder die Pflegekraft, eine Anamnese ist ein wichtiger Baustein, um das weitere Vorgehen zu bestimmen. Darum sollte die Pflegekraft oder der Arzt erst einmal folgende Fragen klären:

  • Wann und unter welchen Umständen kommt es zu Übelkeit oder Erbrechen beim Patienten?
  • Wie oft und wie intensiv ist der Patient betroffen?
  • Muss der Patient schwallartig oder verzögert erbrechen?
  • Wie sieht das Erbrochene aus?
  • Wird die Übelkeit weniger nach dem der Patient gebrochen hat?
  • War der Patient bereits früher von Übelkeit und Erbrechen betroffen und was hat ihm dabei geholfen?

Was sind pflegerische Maßnahmen bei Übelkeit und Erbrechen?

Ist der Patient von Übelkeit und/oder Erbrechen betroffen, gibt es eine Reihe an pflegerischen Maßnahmen. Welche die richtigen sind, hängt letztendlich vom Auslöser ab.

  • Wärmflasche anbieten
  • Dem Patienten dabei helfen den Mund zu spülen.
  • Für frische Luft sorgen.
  • Die Pflegekraft kann beim Betroffenen auch eine atemstimulierende Einreibung durchführen.
  • Hals und Gesicht warm oder kalt abwaschen.
  • Genügend Flüssigkeit zu trinken anbieten
  • Die Nierenschale sollte in Reichweite des Patienten aufgestellt werden, sollte aber nicht unbedingt in dessen Blickfeld stehen.
  • Ärztliche Abklärung der Ursache
  • Patienten mit Magensonden die Nahrung langsamer verabreichen.
  • Ist der Patient bewusstlos oder somnolent, muss er in die stabile Seitenlage gebracht werden.
  • Hat der Patient einen erhöhten Hirndruck, ist der Oberkörper hoch zu lagern. (30 Grad)
  • Dem Patienten Eiswürfel anbieten, die er im Mund zergehen lassen kann, um seine Übelkeit zu lindern.
  • Nichts Essbares im Zimmer stehen lassen.
  • Die Pflegekraft kann dem Patienten seine Lieblingsgerichte anbieten.
  • Schonkost anbieten (z. B. Kartoffeln, Toast, Zwieback)
  • Fette, süße, stark gewürzte oder stark duftende Speisen sind zu vermeiden.

Wissenswert

Patienten, die von Übelkeit oder Erbrechen betroffen sind, vertragen kalte Speisen manchmal besser als warme.