Pflegediagnose: Klassifikation, Erstellung, Vorteile & Schwachpunkte

Bei der Pflegediagnose dreht sich alles um das Wohlergehen des Patienten.
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Inhaltsverzeichnis

Die Pflegediagnose ist ein wichtiger Bestandteil des Pflegeprozesses und dient insbesondere der optimalen, erfolgreichen Pflegeplanung. Dabei wird, im Gegensatz zu einer medizinischen Diagnose eines Arztes, insbesondere auf den individuellen Pflegebedarf des Patienten eingegangen, welcher sich im Verlauf der Behandlung auch ändern kann. 

Was versteht man unter einer Pflegediagnose? 

Der Begriff ‚ÄěDiagnose‚Äú wurzelt im Altgriechischen:¬†di√°gnosis: di√° = ‚Äědurch‚Äú, gnosis = Erkenntnis, Urteil. ¬†Diagnose meint ‚Äď frei √ľbersetzt ‚Äď den ‚ÄěDurchblick‚Äú gewinnen, eine Sache oder ein Problem analysieren. Das Ziel einer Diagnose ist es, Handlungsbedarf zu identifizieren und Handlungsziele zu formulieren.

Entsprechend geht es bei der Pflegediagnose darum, die pflegerelevanten Aspekte systematisch zu erfassen und davon Ziele und Ma√ünahmen f√ľr den Pflegeprozess abzuleiten.

Es gibt noch keine einheitliche Definition des Begriffs ‚ÄěPflegediagnose‚Äě. H√§ufig zitiert wird die Definition nach NANDA International (NANDA: North American Nursing Diagnosis Association).

Eine Pflegediagnose ist die klinische Beurteilung der individuellen, famili√§ren oder gemeinschaftlichen Erfahrungen/Reaktionen auf gegenw√§rtige oder potenzielle Gesundheitsprobleme/Lebensprozesse. Eine Pflegediagnose stellt die Grundlage f√ľr die Auswahl an Pflegeinterventionen hinsichtlich der Erzielung von Outcome dar, f√ľr die die Pflegenden verantwortlich sind.

NANDA-International, Hrsg. (2013:505). Pflegediagnosen Definitionen und Klassifikation 2012-2014, Deutsche Ausgabe √ľbersetzt von Holger Mosebach. Kassel, RECOM-Verlag

Die ENP (European Nursing care Pathway) gibt folgende Definition.

Eine ENP-Pflegediagnose ist ein sprachlicher Ausdruck, den Pflegende, wenn m√∂glich, gemeinsam mit dem Betroffenen und/oder seinen Angeh√∂rigen/Bezugspersonen basierend auf einer systematischen Einsch√§tzung/Beurteilung (Assessment, Pflegeanamnese, k√∂rperliche Untersuchung) des Gesundheitszustandes und dessen psychischen, physiologischen und entwicklungsbedingten Auswirkungen oder der Reaktion auf Gesundheitsprobleme nutzen, um auf dieser Grundlage die Entscheidungen √ľber Pflegeziele zu treffen und geeignete Pflegeinterventionen auszuw√§hlen.

European Nursing care Pathways

Die verschiedenen Definitionen lassen sich in die folgenden, universell g√ľltigen Merkmale von Pflegediagnosen zusammenfassen:

  • Systematisches Erfassen pflegerelevanter Fakten durch Beobachten und Erfragen
  • Fokus auf die Erfahrungen und Reaktionen der Betroffenen
  • Interpretation bzw. Kategorisierung des Erfassten nach einer bestimmten Norm
  • Pflegediagnostik im Hinblick auf die Definition von pflegerischen Zielen
  • Interventionen im Rahmen der Pflegeplanung

Was ist der Unterschied zwischen einer Pflegediagnose und einer medizinischen Diagnose? 

Während die medizinische Diagnose analysiert, welche physiologischen Funktionsstörungen vorliegen und wie diese behandelt werden können, versucht die Pflegediagnose, menschliche Reaktionen auf aktuelle oder potenzielle Gesundheitsprobleme zu erfassen.

Medizinische DiagnosePflegediagnose
Vom Arzt erstelltVon der Pflegefachkraft erstellt
Benennt Krankheiten und OrganstörungenBeschreibt Reaktionen auf aktuelle oder potenzielle Gesundheitsstörungen
Konzentration auf das Gesundheitsproblem des PatientenMitber√ľcksichtigung der Beziehungen zu Familie, sozialer Gemeinschaft, usw.
Bleibt unverändert, bis die Krankheit resp. Organstörung geheilt istDie Pflegeplanung kann sich fortlaufend ändern
Definiert die Krankheit gem√§√ü dem aktuellen medizinischen Wissensstand, wie zum Beispiel ‚ÄěMundbodenkarzinom‚ÄěBeschreibt beobachtbare Symptome wie zum Beispiel ‚Äěbeeintr√§chtigte Mundschleimhaut‚Äě,¬† ‚ÄěSchmerzen‚Äě, ‚ÄěK√∂rperbildst√∂rung‚Äě, ‚ÄěSchluckst√∂rung‚Äě, usw.
Kernfrage: ‚ÄěWelche Therapie ist der Krankheit angemessen?‚ÄúKernfrage: ‚ÄěWelche Pflege braucht der Patient?‚Äú

Die Pflegediagnose kann und soll nicht die √§rztliche ersetzen oder konkurrieren. Sie dient als Grund¬≠lage f√ľr die Formulierung von Pflegezielen und -ma√ünahmen im Pflegeprozess, nicht als Ausgangspunkt f√ľr eine medizische Therapie.

Welche Formen von Pflegediagnosen gibt es? 

Folgende Formen der Pflegediagnose werden unterschieden:

Aktuelle PflegediagnosenSie beschreiben einen Zustand, welcher vom ‚Äěnormalen‚Äú Zustand des Patienten abweicht, zum Beispiel eine erh√∂hte K√∂rpertemperatur. Die bei dieser Pflegediagnostik beschriebenen Symptome sind nachweisbar bzw. √ľberpr√ľfbar.
Risiko-PflegediagnosenSie identifizieren m√∂gliche Gef√§hrdungssituationen oder Pflegeprobleme f√ľr den Patienten. Beispiel: Auf einer chirurgischen Station ist ein Patient einem erh√∂hten Infektionsrisiko ausgesetzt.
Syndrom-PflegediagnosenAuch korrespondierende Pflegediagnosen fassen eine charakte­ristische Ansammlung (cluster) von Pflegediagnosen zusammen, welche meistens gemeinsam auftreten und ein bestimmtes klinisches Bild (Syndrom) ergeben. Beispiel: Immobilität ist verbunden mit den Risikodiagnosen Infektionsgefahr, Obstipationsgefahr, Dekubitusgefahr, usw.
Gesundheits-Pflegediagnosen (Wellness-Pflegediagnosen) Sie gehen der Frage nach, wie Gesundheit gefördert werden kann. Typische Maßnahmen im Zusammenhang mit Wellness-Pflegediagnosen sind beispielsweise Beratungen im Hinblick auf ein verbessertes Ernährungsverhalten oder ein verbessertes Familienleben.
Verdachts-Pflegediagnosen Sie beschreiben m√∂glicherweise vorliegende Gesundheitsprobleme des Patienten (‚ÄěVerdacht auf‚Ķ‚Äě). Diese Diagnosen f√ľhren in der Regel zu vertieften Abkl√§rungen, welche darauf abzielen, den Verdacht zu best√§tigen oder auszuschlie√üen.

Funktion & Ziele: Warum wird eine Pflegediagnose gestellt? 

Pflegediagnosen tragen zur Professionalisierung der Pflege bei, indem sie einheitliche Fachbegriffe entwickeln und diejenigen Bereiche beschreiben, welche f√ľr das Pflegepersonal relevant sind. Kurz gefasst dienen Pflegediagnosen als Grundlage f√ľr die Erarbeitung von Pflegezielen, der Pflegeplanung, Pflegema√ünahmen und letztlich f√ľr die Beurteilung der Pflegeleistung.

Instruktiv sind diesbez√ľglich die Zielstellungen, welche von den Entwicklern der ICNP (International Classification of Nursing Practice) definiert wurden:

  • Gemeinsame Fachsprache zur Beschreibung der Pflegepraxis
  • Leistungsbeschreibung;¬†Beschreibung der Versorgung von Patienten/Bewohnern in unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • Objektivierbare Evaluation von Pflegeaktivit√§ten durch Vergleichbarkeit pflegerelevanter Daten zwischen einzelnen Patientengruppen und Einrichtungen
  • Aufzeigen und Vorhersagen von Trends in der Pflege
  • Etablierung klinischer Datenbasen mit Pflegedaten

Strategische Ziele der Pflegediagnostik sind:

  • Verbesserte Kommunikation zwischen Pflegefachkr√§ften
  • F√∂rderung der Pflegeforschung
  • Aufzeigen und Vorhersagen von Trends in der Pflege
  • Beeinflussung der Gesundheitspolitik

Was sind die Vorteile einer Pflegediagnose? 

Pflegediagnosen bieten eine Menge Vorteile. Nachstehend werden die wichtigsten aufgef√ľhrt.

  • F√∂rderung einer ganzheitlichen Behandlung, indem die L√ľcken von medizinischen Diagnosen gef√ľllt werden
  • St√§rkung der Rolle und damit des Selbstbewusstseins von Pflegefachkr√§ften
  • Einheitliche Diskussionsbasis f√ľr die gemeinsame Zielentwicklung in der Pflege im Rahmen der Pflegeplanung
  • Orientierungshilfe f√ľr Patienten im Pflegeprozess, sofern die Pflegediagnose mitgeteilt wird
  • F√∂rderung der Pflegeforschung und Theorieentwicklung
  • Objektive Grundlage f√ľr die Verhandlung mit Kassen √ľber Leistungsabrechnungen
  • Datenbasis f√ľr die Personalbedarfsermittlung¬†und Pflegeplanung sowie die Kosten- und Leistungsrechnung
  • Verbesserte Kommunikation zwischen Pflegefachkr√§ften bei √úbergaben, √úberleitungen und Verlegungen
  • Erleichterte Kommunikation zwischen den Akteuren (√Ąrzte, Pflegefachkr√§fte, Angeh√∂rige, Patienten, usw.)

Was sind die Nachteile einer Pflegediagnose? 

Die Pflegediagnose hat keine ‚Äězwingenden‚Äě, systemimmanenten Nachteile, aber ‚Äď wie alle¬† Konzepte ‚Äď spezifische Schw√§chen und Risiken.

Schwachpunkte von Pflegediagnosen¬†Zuordnungen von Symptomen zu einer Kategorie sind bei einer Pflegediagnose nicht immer klar. Im Falle des Erbrechens kann es beispielsweise problematisch sein, ob dieses Symptom einer Magenverstimmung oder einer Gehirnersch√ľtterung zugeordnet werden muss. Diese Zuordnungen und insbesondere der Zustand eines Patienten wird von verschiedenen Pflegekr√§ften subjektiv bewertet, was in differierenden Diagnosen oder geplanten Pflegeprozessen resultieren kann.



Besonders in der heutigen multikulturellen Gesellschaft existieren unterschiedliche soziale und kulturelle Normen nebeneinander. Entsprechend uneinheitlich fallen deshalb auch die Diagnosen aus.
Mögliche Risiken von Pflegediagnosen Die Erstellung einer Pflegediagnose kann auch darin enden, dass ein Patient kranker dargestellt wird, als er ist, weil Pflegekräfte möglicherweise davon ausgehen, dass jedenfalls eine Diagnose gestellt werden sowie eine Pflegeplanung stattfinden muss.



Experten kritisieren au√üerdem, dass es m√∂glicherweise zu Machtk√§mpfen zwischen Pflegenden und √Ąrzten kommen kann, da die Pflegediagnose als Konkurrenz zur medizinischen Diagnose gesehen werden k√∂nnte.



Besonders bei der Umstellung auf die Anwendung der Pflegediagnose haben sich, Erfahrungsberichten nach, Schwierigkeiten ergeben, weil diese f√ľr die Pflegekr√§fte mit einem h√∂heren Aufwand verbunden ist.

Wie funktioniert der diagnostische Prozess nach Cox? 

Der diagnostische Prozess nach Cox folgt dem nat√ľrlichen menschlichen Erkenntnisprozess: Wahrnehmen (Datensammeln) ‚Äď Interpretieren (Problemidentifizierung) ‚Äď Beschreiben (Diagnose) ‚Äď Mitteilen (Formulierung):

Daten sammeln (beobachten, erfragen, analysieren, usw.)
Befunde interpretieren, Probleme identifizieren
Clustern der identifizierten Probleme (Zusammenfassung)
Problemorientiertes Assessment: Je nach Problem Sammlung weiterer Daten
Ableitung (Generierung) von diagnostischen Hypothesen (mögliche alternative Pflegediagnosen)
√úberpr√ľfung der diagnostischen Hypothesen
Auswahl der akkuratesten Pflegediagnose
Validierung der gewählten Pflegediagnose
Formulierung der diagnostischen Aussage

Welche Klassifikationssysteme gibt es f√ľr Pflegediagnosen?

Es gibt zwei heute relevante Klassifikationen f√ľr Pflegediagnosen:

Die Klassifikation nach NANDA (North American Nursing Diagnosis Association), welche die Pflegediagnose als klinische Beurteilung der Reaktion eines Einzelnen, einer Familie oder einer Gemeinschaft auf aktuelle oder potenzielle Gesundheitsprobleme/Lebensprozesse versteht.

Die Klassifikation nach ICNP (International Classification for Nursing Practice) versteht Pflegediagnosen als eine Bezeichnung f√ľr handlungsbezogene, fokussierte Entscheidung von Pflegenden. Sie wurde aus einer Sammlung von Begriffen entwickelt und hat das Ziel, als √ľbergeordnetes, vereinheitlichendes System verschiedener Klassifikationen zu dienen, das zudem √ľber Sprachgrenzen hinweg funktionieren kann. Dieses vereinheitlichende Sprachsystem nennt sich Unified Nursing Language System (UNLS).

Pflegediagnose nach NANDA 

NANDA-Diagnosen beschreiben Kennzeichen, resp. Symptome, deren m√∂gliche Ursachen und darauf bezogene Anl√§sse f√ľr pflegerische Ma√ünahmen. Die Pflegediagnose nach NANDA ist wie folgt strukturiert:

Definition ‚ÄěWorum geht es?‚Äú
M√∂gliche urs√§chliche oder beeinflussende Faktoren‚ÄěWoher k√∂nnte das Problem kommen?‚Äú
Bestimmende Merkmale oder Kennzeichen‚Äď Aus subjektiver Sicht des Patienten ‚ÄěWie macht es sich bemerkbar?‚Äú
‚Äď Aus objektiver Sicht der Pflegefachkraft‚ÄěWoran mache ich es fest?‚Äú
Patientenbezogene Pflegeziele oder Evaluationskriterien ‚ÄěWas soll erreicht werden?‚Äú
Ma√ünahmen oder Pflegeinterventionen‚ÄěWas ist zu tun?‚Äú
Schwerpunkt der Pflegedokumentation ‚ÄěWof√ľr dokumentieren wir die Diagnose?‚Äú
‚Äď Pflegeassessment oder Neueinsch√§tzung
‚Äď Planung
‚Äď Durchf√ľhrung / Evaluation
‚Äď Entlassungs- oder Austrittsplanung

Pflegediagnose nach ICNP 

ICNP ist in zwei Hauptkatalogen organisiert. Es wird zwischen Dianose und Ergebnissen sowie Pflegeinterventionen unterschieden. 

Beide Kataloge sind jeweils nach den folgenden 7 Basisachsen strukturiert:

  1. Fokus
  2. Beurteilung
  3. Mittel
  4. Handlung
  5. Zeit
  6. Lokalisation
  7. Klient

Jede dieser Achsen enthält eine Sammlung von Begriffen. Durch die Kombination der Begriffe auf den einzelnen Achsen ergibt sich die Pflegediagnose resp. die Pflegeintervention.

Beispiel einer Pflegediagnose nach ICNP

AchseBegriff
FokusMobilität
BeurteilungBeeinträchtigt; hoher Grad
Mittel 
Handlung 
ZeitKontinuierlich
LokalisationRechter Arm
KlientPatient

Beispiel einer Pflegeintervention/Pflegeplanung nach ICNP

AchseBegriff
FokusHaut
BeurteilungTrockene
MittelCreme
HandlungEinreiben
ZeitAbend
LokalisationR√ľcken
KlientPatient

Ablauf: Wie erstellt man eine Pflegediagnose? 

Der praktische Ablauf der Pflegediagnose unterscheidet sich je nach Klassifikationssystem und Organisation der Pflegeeinrichtung. Dennoch l√§sst sich ein prototypischer Ablauf skizzieren, welcher grunds√§tzlich f√ľr alle Systeme in √§hnlicher Weise gilt.

Systematische Diagnosez. B. nach dem ATL-Modell (Aktivitäten des Täglichen Lebens)
ProblemidentifikationWelcher Pflegediagnosetitel ist zutreffend?
Beschreibung der SymptomeWie zeigt sich das Problem?
Mögliche UrsachenWie und weshalb ist das Problem vermutlich entstanden?
Assessment/Informationssammlung zum Pflegeproblem
Ziele und Beurteilungskriterienzur √úberpr√ľfung der Wirksamkeit der pflegerischen Ma√ünahmen festlegen

Aus der Pflegediagnose folgt die Definition der Interventionen ‚Äď die Formulierung des Pflegeprozesses. Damit liefert die Diagnose eine Grundlage f√ľr nachvollziehbare Pflegema√ünahmen und deren objektive Bewertung.

Abschließend zur Pflegediagnose 

Die Pflegediagnose ist ein wichtiges Instrument im modernen Pflegeprozess. Sie tr√§gt dazu bei, pflegerische Ma√ünahmen objektiv zu begr√ľnden, erleichtert die Kommunikation zwischen den professionellen Akteuren im Gesundheitswesen und erg√§nzt die √§rztliche Diagnose durch pflegespezifische Erkenntnisse.¬†

Insbesondere durch die digitale Verarbeitung der erfassten Daten tr√§gt die Pflegediagnose zur wissenschaftlichen Forschung bei und hilft, sich abzeichnende Trends fr√ľhzeitig zu erkennen.¬†

Ma√ügebend ist nach wie vor die Klassifikation nach NANDA. Eine weniger eng auf amerikanische Verh√§ltnisse zugeschnittene, ‚Äěinternationalere‚Äú Klassifikation ist jene nach ICNP. Die Unterschiede liegen jedoch nicht in den Grundprinzipien der Diagnose selbst, sondern eher in der Art, wie die Inhalte strukturiert werden.

Was universell gilt, sind die Prinzipien der Wissenschaftlichkeit: Systematisches Sammeln von Daten, kompetente Dateninterpretation, Hypothesengenerierung und -√ľberpr√ľfung sowie formalisierte Erfassung.¬†

Damit wertet die Pflegediagnose den Beruf der Pflegefachkr√§fte auf und f√∂rdert deren Selbstwertgef√ľhl. In den Zeiten des Pflegenotstandes ist dies ein willkommener Nebeneffekt.