Bewegung in der Pflege

So kommt der Bewegungsapparat in Schwung
Bewegung in der Pflege
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Inhaltsverzeichnis

Häufig wird der Begriff „Pflege“ mit der Bettlägerigkeit und der Passivität von Patienten in Zusammenhang gebracht. Doch obwohl Pflegekunden in einigen Bereichen auf die Unterstützung durch Pflegekräfte angewiesen sind, können sie sich in den meisten Fällen durchaus selbstständig bewegen. Das ist auch wichtig, denn Bewegung wirkt förderlich und zeigt positive Effekte auf die Gesundheit der Pflegebedürftigen. Durch angepasste und abgestimmte Übungen können Pflegekräfte ihre Kunden zu mehr Bewegung motivieren. So lassen sich ihre individuellen Fähigkeiten stärken und aufbauen.

Der Bewegungsapparat: Wie hoch ist die Bedeutung von Bewegung für den Körper?

Der Körper ist in vielerlei Hinsicht ein komplexes System. Sein Aufbau und die einzelnen Funktionen stehen in einer empfindlichen Balance, die es zu erhalten gilt. Gerät eine Komponente aus der Bahn, hat das meist auch Auswirkungen auf andere Bereiche. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Körper als Ganzes zu betrachten. Essenziell ist, all seinen Fähigkeiten Aufmerksamkeit zu schenken – das gilt auch für die Arbeit in der stationären und ambulanten Pflege.

Eine der wichtigsten Möglichkeiten des Menschen ist die Option auf Bewegung. Der Bewegungsapparat, bestehend aus Skelett sowie Skelettmuskulatur, Sehnen, Bändern und Gelenken, ermöglicht es dem Menschen, sich fortzubewegen. Durch ein perfides Zusammenspiel von Knochen, die als Stützapparat fungieren, und Muskulatur lassen sich feinmotorische Handlungen ausführen. Auch kann der Mensch dadurch Mimik zeigen. All dies sind Voraussetzungen für sein (Über-)leben.

Bei pflegebedürftigen Personen ist das Bewegungssystem oft auf eine bestimmte Weise eingeschränkt. Die Bewegungsmöglichkeiten sind begrenzt, wodurch die Patienten auf Hilfe angewiesen sind. Trotz der Einschränkungen ist es aber wichtig, dass der Bewegungsapparat nicht vollkommen still liegt. Oft ist Bewegung trotzdem möglich – auch, wenn sie nur in kleinem Umfang ausgeführt werden kann. Jeder Muskel, jeder Knochen, jede Sehne, die sich bewegt, trägt dazu bei, dass der Körper als großes Ganzes auch weiterhin funktioniert.

Einschränkungen der Bewegung: Was, wenn der Stützapparat nicht mehr funktioniert?

Mit steigendem Alter haben Pflegekunden in der Regel vermehrt mit körperlichen Abnutzungserscheinungen, Verletzungen und Schmerzen zu kämpfen. Diese Probleme haben Folgen für die Psyche der Pflegepatienten und bringen Veränderungen für den Alltag mit sich. Kunden müssen sich Hilfe suchen und auf die Unterstützung von Angehörigen und Pflegepersonal zählen.

Essenziell: Wissen rund um Muskulatur, Skelett und Knorpel

Pflegekräfte sollten sich deshalb mit dem Bewegungsapparat und seinem Aufbau auskennen. Nicht nur ein profundes Wissen über Stützapparat, Bandscheiben, Skelett, Muskeln und Knorpel sowie ihre Funktionsweise ist essenziell. Auch gilt es, die individuellen Einschränkungen der Pflegebedürftigen zu kennen und im Alltag zu beachten:

  • Welche Schädigungen liegen vor?
  • Welche Bewegungen tun dem Patienten weh?
  • Wie können die Schmerzen gemindert werden?

Körperlicher Einsatz kann nur funktionieren, wenn Knochen, Muskeln, Gelenke und Sehnen als Einheit fungieren. Als Folge einiger Erkrankungen gelingt dieses Zusammenspiel oft nicht mehr. Für Pflegepatienten bedeuten die Einschränkungen große Einschnitte in ihr Leben.

Osteoporose, Arthrose und Rheuma: Bewegungseinschränkende Krankheiten

Gerade mit steigendem Alter leiden viele Menschen beispielsweise an einem Verschleiß ihrer Gelenke. Diese Problematik wird Arthrose genannt. Dabei können ganz unterschiedliche Faktoren dafür verantwortlich sein, dass sich Gelenke beziehungsweise Knorpel abnutzen und Schmerzen nach sich ziehen. Die Ursachen liegen unter anderem im Übergewicht des Patienten oder bei einer zu hohen (Fehl-)Belastung.

Auch eine Knochenerkrankung wie Osteoporose kann die Entstehung einer Arthrose begünstigen. Insgesamt können verschiedene Körperregionen und Gelenke betroffen sein – Schulter- und Armgelenke genauso wie Kniegelenke. Auch die entzündliche Krankheit Rheuma wirkt sich auf die Gelenke aus und bereitet vielen Pflegebedürftigen Schmerzen durch Bewegung. Doch genau das gilt es zu vermeiden, denn schließlich steht das Wohlergehen der Patienten in der Pflege an oberster Stelle.

Der Patient im Fokus: Was sind die Besonderheiten des Körpers und der Behandlung?

Eine ausführliche und gründliche Untersuchung der Pflegepatienten stellt die Grundlage des weiteren Vorgehens in der Pflege dar. Der Besuch einer Klinik ist demnach nicht nur in Notfällen sinnvoll, er kann bereits zur allgemeinen Diagnostik in Betracht gezogen werden. Je nach Symptomatik und Erkrankung des Pflegekunden sollten Untersuchungen durch Spezialisten vorgenommen werden.

Im Idealfall lassen sich im Rahmen der Diagnostik auch Fragen des Kunden sowie seiner Angehörigen klären. Handelt es sich bei der Symptomatik des Patienten beispielsweise um Einschränkungen im Bewegungssystem aufgrund einer Wirbelsäulenproblematik, sollten Pflegekräfte und Ärzte zunächst die Bedeutung der Wirbelsäule und der Bandscheiben für den Bewegungsapparat erläutern.

Wunderwerk Wirbelsäule: Bandscheiben, Wirbel und Co.

Die Wirbelsäule setzt sich aus einzelnen Wirbelsäulenabschnitten, dem Kreuzbein und dem Steißbein zusammen. Sie als Ganzes ermöglicht Haltung und Bewegung des Körpers. Gleichzeitig bildet sie den Wirbelkanal. Darin liegt das Rückenmark, das durch die Anreihung der Wirbelkörper geschützt wird.

Dieses und weiteres Wissen über den menschlichen Körper wird Pflegekräften bereits in der Ausbildung vermittelt. Daher kennen Pflegende beispielsweise auch den Aufbau eines Knochens mitsamt seinen Merkmalen wie Knochensubstanz, Knochendichte und Bindegewebe.

Medizinisches Wissen: Kompetenz demonstrieren

Dank der Kenntnisse der Pflegekräfte lassen sich Fragen zu Krankheiten häufig im Gespräch zwischen Pflegebedürftigen und Pflegepersonal klären. Kunden fühlen sich durch die Demonstration von Fachwissen bei Pflegenden gut aufgehoben und sicher versorgt. Gleichzeitig arbeiten Pflegefachkräfte dank ihrer theoretischen Ausbildung auch in der Praxis sicherer.

Trotz aller medizinischer Kenntnisse rund um Skelettmuskulatur, Stützapparat, Wirbelsäule und etwaige altersbedingte Erkrankungen des Bewegungsapparats ist die Diagnose eines Arztes unersetzlich. Bemerken Pflegefachkräfte krankheitstypische Symptome, ergibt es Sinn, die Pflegebedürftigen dazu anzuhalten, einen Mediziner aufzusuchen. Dieser kann eine entsprechende Therapie und gesonderte Pflegevorgaben anordnen.

Aktivität in der Pflege

Neben einer gesunden Ernährung zeigt auch ausreichende Bewegung eine positive Wirkung auf den Menschen. Gerade bei Beschwerden wie Gelenkverschleiß oder Schmerzen aufgrund von Wirbelsäulen- oder Bandscheibenproblemen kann Aktivität erleichternd und schmerzlindernd wirken. Natürlich dürfen die jeweiligen Übungen nur in Maßen ausgeführt werden und müssen an die Fähigkeiten des Patienten angepasst werden. Bei zu anspruchsvollen Bewegungen und Überlastungen steigt die Verletzungsgefahr.

Bewegung hält fit – auch geistig: körperliche Aktivität bei Demenz

Nicht nur körperliche Beschwerden schränken Pflegekunden ein, auch geistig erleben die Patienten starke Veränderungen. Im hohen Alter sind es zum Beispiel demenzielle Erkrankungen, die Dinge vergessen lassen und ihre geistigen Fähigkeiten eingrenzen. Dabei ist den Patienten oft bewusst, dass ihnen Informationen, Orientierung und unter Umständen das Wissen über Angehörige und Freunde verloren gehen. Dieser Verlust und das Bewusstsein darüber stellen eine hohe psychische Belastung für die Betroffenen dar.

Umso wichtiger wird körperliche Aktivität bei Demenz. Durch Bewegung und Übungen, die sie körperlich beanspruchen, erhalten die Patienten positives Feedback: Nicht alle ihre Fertigkeiten gehen verloren. Sie können immer noch in der Gruppe interagieren, an verschiedenen Programmpunkten teilnehmen und sich stark fühlen.

Eine Möglichkeit, Bewegung in den Alltag der Pflegebedürftigen zu integrieren, sind Gymnastikübungen. Je nach Pflegegrad gelten diese als Leistung der häuslichen Pflege. Durch Gymnastik trainieren Pflegekunden ihre Kondition, ihre Koordination und ihr Gleichgewicht. Zudem stärken sie ihre Skelettmuskulatur und den Stützapparat. Gezieltes Training ermöglicht es Patienten zudem, die einzelnen Komponenten ihres Bewegungssystems (wieder) besser aufeinander einzuspielen.

Das individuelle Übungsprogramm kann sogar den Krankheitsverlauf einer Demenz günstig beeinflussen. Die Wirkung von Bewegung auf das Gehirn zeigt sich auf unterschiedlichen Ebenen:

  • Förderung der Durchblutung: Körperliche Aktivität führt zu einer erhöhten regionalen Durchblutung im Gehirn. Die verbesserte Sauerstoffversorgung steigert die Konzentrationsfähigkeit und senkt den Stresshormonspiegel.
  • Neubildung von Nervenzellen: Durch körperliche Aktivität erhält das menschliche Gehirn wichtige Rückmeldungen aus der Umwelt und vom eigenen Körper. Diese helfen bei der Neuverknüpfung und Bildung von Synapsen.
  • Vermehrung von Neurotransmittern: Zusätzlich werden die Botenstoffe der Nervenzellen vermehrt. Auf diese Weise können einzelne Neurone miteinander in Verbindung treten und Informationen weiterleiten.

Die essenzielle Rolle körperlicher Betätigung ist also bestätigt. Wichtig ist, dass Pflegekräfte die Bedürfnisse und Kompetenzen der Patienten gut kennen. Die körperlichen Fähigkeiten demenziell Erkrankter können schnell nachlassen. Deshalb sollte das zuständige Pflegepersonal Gymnastikübungen gegebenenfalls durch alltägliche leichte Aktivität ersetzen.

Bewegung im Alltag: So bleibt der Körper in Schwung

Alltagstätigkeiten wie das Vorbereiten von Mahlzeiten oder das Zusammenlegen von Wäsche werden oftmals als notwendige Pflicht angesehen. Doch gerade bei pflegebedürftigen Menschen können diese Aktivitäten wohltuend wirken. Die Betroffenen erhalten das Gefühl, selbst Aufgaben in die Hand nehmen und sich in das Alltagsgeschehen einbringen zu können.

Dabei sollten Pflegekräfte darauf achten, dass die Tätigkeiten tatsächlich sinnvoll und notwendig sind. Pflegekunden entlarven überflüssige und künstlich erschaffene Aufgaben schnell. Nur wenn Aktivitäten angeboten werden, die den Patienten Wertschätzung entgegenbringen, führen sie diese auch langfristig und regelmäßig aus. Folgende Maßnahmen lassen sich gut in den Pflege-Alltag integrieren und sowohl in der Gruppe als auch in der Einzelbetreuung umsetzen:

  • Gehen: Bewegung ist nicht immer mit schneller Fortbewegung gleichzusetzen. Ein Spaziergang nach einer Mahlzeit oder am Nachmittag wirkt körperlich wie geistig förderlich. Noch mehr Einsatz für Skelettmuskulatur und Bandscheiben erfordert beispielsweise Treppen steigen. Je nach Fitness der Patienten können auf diese Weise Koordination und Ausdauer trainiert werden.
  • Küchen-Einsatz: Viele Pflegekunden sind es aus ihrer Vergangenheit gewohnt zu kochen und zu backen. Diese Freude kann auch in der Pflege gewährleistet werden. Mit der Unterstützung von Pflegekräften kommen die Patienten bei der Auswahl von Zutaten, Utensilien und bei der Zubereitung eines Gerichts in Schwung. Am Ende können sie außerdem ein sehenswertes Ergebnis bestaunen und genießen.
  • Putzen: Zunächst wirken Tätigkeiten wie Staub wischen, Saugen und Wäsche waschen nicht anziehend. Können sie jedoch nicht mehr allein bewältigt werden, schränkt das Betroffene sehr ein. Mit der Hilfe von Pflegepersonal können Patienten sich bei Haushaltsarbeit bewegen. Gleichzeitig gewinnen sie so Autonomie und Mobilität zurück.

Genauso wie ein Spaziergang oder Hausarbeit können auch Fahrrad fahren, Körperpflege oder Gartenpflege als physische Betätigung in den Alltag der Kunden eingebaut werden. Die Patienten nehmen die unterschiedlichen Angebote aus dem „normalen“ Leben gerne an und freuen sich über Abwechslung.

Individuelle Bedürfnisse und Maßnahmen

Wie in den meisten Fällen darf auch in Bezug auf Pflegepatienten nicht generalisiert werden. Nicht alle Patienten besitzen in gleichem Maße einen funktionierenden Stütz- und Bewegungsapparat. Auch bei gleichen oder ähnlichen Erkrankungen können die Bedürfnisse verschiedener Patienten stark variieren. Hierbei ist es wichtig, dass Pflegekräfte auf diese Unterschiede eingehen.

Während es dem einen Patienten guttut, massiert zu werden, möchte ein anderer womöglich auf körperliche Berührungen weitestgehend verzichten – auch wenn beide unter Umständen unter der gleichen Erkrankung leiden. Individuelle Anliegen beziehen sich auch auf die Bewegung. Fragen Sie deshalb regelmäßig nach, welche Aktivitäten erwünscht und gefordert werden. Zusammen mit ärztlichen Empfehlungen lassen sich so optimale Bedingungen für die Pflegepatienten schaffen. Das betrifft nicht nur die Einzelbetreuung, sondern auch Übungen in der Gruppe.

Körperlich aktiv(er) werden: Tipps für die Umsetzung in der Pflege

Während theoretische Kenntnisse und die Erfassung der Bedürfnisse der Patienten den Pflegekräften eine Wissensgrundlage an die Hand zu geben, sind letztendlich konkrete Ideen für die praktische Umsetzung notwendig. Wie können Übungen in den Pflegealltag integriert werden? Wie lässt sich eine positive Atmosphäre schaffen, die zu Aktivität anregt? Worauf sollten Pflegekräfte besonders achten?

Training mit Pflegebedürftigen: Raum und Gruppe

Prinzipiell schaffen bereits räumliche Gegebenheiten eine erste Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung von Ideen. Ist der Raum, in dem die Aktivitäten stattfinden sollen, groß genug? Wirkt er einladend auf die Teilnehmer? Durch eine passende Ausstattung, Pflanzen und Licht lassen sich Räumlichkeiten verschönern und für ihren Zweck optimieren. Musik und Dekoration sorgen für eine optimale Untermalung der Tätigkeiten. Zusätzlich sollten folgende Aspekte bei Verwirklichung der Übungen beachtet werden:

  • Gruppengröße
  • Absprache mit den zuständigen Ärzten
  • Detaillierte Planung

Ist die Übungsgruppe zu groß, können Pflegende nicht gewährleisten, dass jeder Patient angemessen unterstützt wird. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Gruppe auf vier bis sechs Teilnehmer zu beschränken. Auch eine Trainingsdauer von 30 Minuten sollte in der Regel nicht überschritten werden.

Ärztlicher Rat als essenzielle Basis

Informationen und Empfehlungen der behandelnden Ärzte helfen dabei, das Programm der jeweiligen Übungsstunden genau zu planen. So wird meist schon von ärztlicher Seite festgelegt, wie viel Zeit für die einzelnen Trainingsabschnitte aufgewendet werden darf, und welche Bereiche besonders gründlich aufgebaut und gestärkt werden sollten. Ein genauer Zeitplan und spezielle Unterrichtsmaterialien helfen den Pflegenden dabei, alle Übungen in richtiger Reihenfolge in der Trainingsstunde unterzubringen.

Auch für die Übung notwendige Materialien können in die Planung aufgenommen werden. Bälle, Bänder und Kissen lassen sich in verschiedensten Varianten einsetzen. Besondere Highlights stellen Besuche von Tieren dar – oder auch der Einsatz von Wasser. Natürlich muss die Planung dabei besonders akribisch verlaufen, da gegebenenfalls besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen.

Körper und Geist: Eine untrennbare Einheit

Dass Körper und Geist eine Einheit darstellen, manifestiert sich besonders in der Pflege älterer Menschen. Wer körperlich aktiv bleibt, fordert auch die kognitiven Fähigkeiten – und baut langsamer ab. Gerade aus diesem Grund ist es wesentlich, Pflegebedürftige im Sinne der aktivierenden Pflege zu selbstständiger Bewegung anzuhalten.

Nicht jeder Pflegekunde kann dabei noch selbst im Haushalt aktiv werden oder sogar Einkäufe erledigen. Dennoch ergibt es Sinn, auch bewegungseingeschränkte Menschen dazu zu ermutigen, sich weiterhin eigenständig zu bewegen. Ein Hausnotruf-System leistet hier wesentliche Dienste: Bei einem Sturz oder Unfall können Pflegekunden die Pflegenotrufstelle sofort erreichen – das vermittelt Sicherheit.

Neben alltäglicher körperlicher Aktivität sind auch gezielte Übungen hilfreich. Freude an Bewegung lässt sich unter anderem durch Gymnastik vermitteln. Auch hierbei gilt es, die Pflegebedürftigen nicht zu überfordern. Ob Muskel, Bandscheiben, Sehnen oder Gelenke – schon die gezielte Bewegung einzelner Körperpartien trägt dazu bei, die Beweglichkeit des Pflegekunden zu fordern und zu fördern.