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Blog - Karnevalistische Bräuche wecken Erinnerungen

22.02.2019
Karnevalistische Bräuche wecken Erinnerungen

Jedes Bundesland, jede Gemeinde, ja manchmal jedes Dorf hat seine eigenen überlieferten Traditionen in der Karnevalszeit. Sie sind vermutlich mit vielerlei positiven Erlebnissen und Erinnerungen für Ihre Pflege verbunden. So ist es in Süddeutschland etwa üblich, mit viel Lärm und Maskierung durch die Straßen zu ziehen, um den Winter zu vertreiben. Auch wird zu Fastnachtsbeginn ein Narrenbaum als Symbol für die Narrenfreiheit aufgestellt.

Im Rheinland gibt es an Weiberfastnacht die traditionelle Schlüsselübergabe im Rathaus an die Frauen der Stadt oder den Prinz Karneval. Karnevalssitzungen gibt es in vielen karnevalistischen Regionen,
vielerorts führt ein Elferrat durch das Programm aus Büttenreden und regionaltypischer Musik. Hier dürfen auch die Tanzmariechen oder das Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau nicht fehlen. Mit den Narrenrufen „Alaaf “ und „Helau“ werden beispielsweise die Wagen auf den Karnevalszügen begrüßt. Auch hier gibt es regionale Unterschiede.

Nutzen Sie diese Traditionen für Ihre Betreuungsangebote

In Gesprächsrunden erfahren Sie mit diesen Themen etwas über die Biografien Ihrer Pflegekunden. Sicherlich können Sie selbst viel dabei lernen. Schreiben Sie die Bräuche und Eigenarten Ihrer Region auf. Unterstützt mit ein paar passenden Utensilien wie Narrenkappen, Masken, Karnevalsorden, Bildern und entsprechender Musik macht das Angebot Vorfreude auf die „tollen“ Tage.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei …

Mit dem Aschermittwoch enden zwar die Festtage und das närrische Treiben, nich tjedoch das Brauchtum. Begleitet vom traditionellen Fischessen beginnt die christliche Fastenzeit als Vorbereitung auf das Osterfest. Sie erinnert an das 40-tägige Fasten Jesu Christi in der Wüste. In der katholischen Kirche werden die Palmzweige des Vorjahres verbrannt und mit der Asche das sogenannte Aschekreuz als Symbol der Vergänglichkeit auf die Stirn der Gläubigen gezeichnet. Bestimmt haben einige Ihrer Pflegekunden auch hieran persönliche Erinnerungen.

Fragen Sie Ihren Pfarrer, ob auch Ihre Pflegekunden an diesem Ritual teilnehmen können, in der Kirche oder auch in Ihrer Einrichtung.

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