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5 einfache Maßnahmen, um die Selbstständigkeit Ihrer Pflegekunden zu erhalten

24.07.2020

In Ihrem Arbeitsalltag werden Sie immer wieder damit konfrontiert, dass Ihre Pflegekunden in deren letzten Lebenswochen Stück für Stück an Selbstständigkeit verlieren. Mit den folgenden ganz einfachen Maßnahmen können Sie ihnen jedoch ein Minimum an Selbstständigkeit bis zum Lebensende ermöglichen.

Denken Sie an die Klingel in Reichweite

Dass die Klingel immer in der Wand steckt und nicht herausgezogen ist, muss nicht erwähnt werden. Wichtig ist jedoch, dass Sie Ihrem Pflegekunden die Klingel immer auch in seine Reichweite legen. So müssen Sie die Klingel z. B. neu positionieren, wenn Sie den Erkrankten auf die andere Körperseite lagern. Denken Sie daran, denn die Klingel ist für den Betroffenen oft die einzige Möglichkeit, nach Hilfe zu rufen. Sie einfach erreichen zu können gibt verständlicherweise Sicherheit und beruhigt.

Getränke und Kleinigkeiten zu essen sollten erreichbar sein

Die meisten Ihrer Pflegekunden lehnen in den letzten Lebenstagen Getränke und Mahlzeiten ab. Dennoch sollten Sie ihnen ermöglichen, immer wieder einen kleinen Happen zu sich zu nehmen oder einige Schlucke trinken zu können. Dazu stellen Sie einen Becher mit dem Lieblingsgetränk Ihres Pflegekunden in erreichbare Nähe. Idealerweise ist der Becher nicht ganz voll, sodass er dem Betroffenen nicht zu schwer ist und er das Getränk beim Trinken nicht versehentlich verschüttet. Auch eine Kleinigkeit zu essen, wie z. B. einen Joghurt in einem kleinen Schälchen, gibt dem Betroffenen die Möglichkeit, kleine Hungergefühle zu befriedigen.

Denken Sie an die Fernbedienung

Die meisten Pflegeheime sind heute mit Pflegebetten ausgestattet, die elektrisch verstellbar sind. Diese können die Pflegekunden mit einer Fernbedienung selbstständig und nach Wunsch einstellen. Immer wieder kommt es jedoch vor, dass die Fernbedienung außerhalb der Reichweite des Betroffenen liegt. Daher sollten Sie darauf achten, dass die Fernbedienung für den Erkrankten immer in greifbarer Nähe ist. Das Gleiche gilt natürlich auch für die Fernbedienung von elektrischen Jalousien an den Fenstern oder die Fernbedienung für das Fernsehgerät.

Kurz: Fernbedienungen nutzen Ihrem Pflegekunden nur dann, wenn er sie auch selbstständig greifen kann.

Das Telefon ist die Verbindung zu den Angehörigen

Das Telefon ist für viele Pflegekunden oft die einzige Möglichkeit, mit ihren Angehörigen in Verbindung zu treten. Daher ist es von großer Wichtigkeit, dass es immer gut erreichbar ist. Um Probleme mit dem Kabel zu vermeiden, ist es oft hilfreich, ein schnurloses Telefon zu nutzen. So muss Ihr Pflegekunde nicht unnötig darauf achten, dass er keine Gegenstände versehentlich von seinem vollen Nachttisch auf den Boden wirft.

Bei beständiger Übelkeit sollte eine Nierenschale immer parat stehen

Immer wieder werden Sie es erleben, dass einer Ihrer sterbenden Pflegekunden unter einer beständigen Übelkeit leidet. Für diese Pflegekunden ist es von besonderer Bedeutung, dass immer eine Nierenschale oder ein anderes Gefäß bereitsteht, sollten sie erbrechen müssen. Angst und Scham, durch das Erbrechen sich selbst oder das Bett zu verschmutzen, setzen Betroffene oft unter psychisch großen Druck, den Sie mit dieser einfachen Maßnahme verhindern können.

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