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Sorgen Sie bei Ihren Pflegekunden für entspannte Emotionen

13.11.2020

Sicherlich fragen Sie sich auch immer wieder einmal, ob es am Lebensende Ihrer Pflegekunden Entspannung und Wohlbefinden überhaupt geben kann. Verbunden ist damit natürlich auch gleich die Frage, ob Ihre diesbezüglichen Pflegeziele überhaupt erreichbar sind. Allerdings überträgt man nur allzu leicht die eigene Vorstellung von Wohlbefinden auf den Sterbenden, während sich die Prioritäten Ihrer Pflegekunden oft verschieben.

Für die Betroffenen bedeutet Wohlbefinden nicht, an einem weißen Strand mit türkiesblauem Meer zu liegen. Vielmehr sorgt für deren Entspannung das Wissen, dass ihre Ängste und Leiden von den Pflegekräften gesehen werden und diese alles in ihrer Macht Stehende tun, um Linderung zu verschaffen. Welche Möglichkeiten Ihnen offen stehen um Ihren Pflegekunden genau diese wohltuenden Gefühle zu vermitteln, ist das heutige Thema.

Auch am Lebensende sind Entspannungen und Wohlbefinden möglich

Die Vorstellung von Entspannung und Wohlbefinden sterbenskranker Menschen unterscheidet sich mit der Sicherheit wesentlich von der Betrachtungsweise gesunder Menschen. Das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit im Rahmen des Möglichen genügt dabei bereits, um zu entlasten. 5 Möglichkeiten, wie Sie dies für Ihre Pflegekunden erreichen können, stellen wir Ihnen im Folgenden vor:

1. Möglichkeit: Nehmen Sie das Befinden Ihres Pflegekunden wahr

Für Pflegekunden, die am Ende ihres Lebens angekommen sind, ist es von unschätzbarem Wert, dass Sie als Pflegekraft deren körperliche wie auch seelische Befindlichkeiten erkennen und darauf reagieren. Für Sie bedeutet dies, dass Sie bei all Ihren Pflegehandlungen äußerst sensibel auf die Reaktion des Sterbenden achten sollten. Dies gilt besonders für Menschen, die sich Ihnen nicht mehr verbal mitteilen können. Sterbende, die wissen, dass sie sich in dieser Hinsicht auf Sie verlassen können, fühlen sich bei Ihnen sicher und gut aufgehoben.

2. Möglichkeit: Reagieren Sie schnell bei körperlichen Beschwerden

Die meisten todkranken Menschen haben Angst, am Lebensende leiden zu müssen. Dabei ist eine der größten Befürchtung die Angst vor Schmerzen. Um Ihren Pflegekunden in diesem Bereich Sicherheit zu vermitteln ist es wichtig, dass Sie auf körperliche Beschwerden zeitnah reagieren. So können die Betroffenen sicher sein, dass ihre Bedürfnisse auch in deren letzten Tagen und Stunden des Lebens erkannt und sie optimal umsorgt werden.

3. Möglichkeit: Setzen Sie pflegerische Maßnahmen ein, bei denen Sie Ihre Pflegekunden berühren

Mit Sicherheit wissen Sie um die wohltuenden Auswirkungen von Berührungen auf Körper und Geist. Dieses Wissen können Sie bei Ihren Pflegekunden gezielt einsetzen, um deren Wohlbefinden zu steigern. Greifen Sie also bei Ihrer Pflege ganz bewusst auf Maßnahmen, wie zum Beispiel die Basale Stimulation, leichte Massagen und den Therapeutic-Touch zurück. Achten Sie bei den einzelnen Maßnahmen genau darauf, wie Ihr Pflegekunde reagiert, denn nicht alle Maßnahmen werden gleichermaßen gerne angenommen.

4. Möglichkeit: Setzen Sie Meditation und Fantasiereisen ein

Sich zu entspannen, wenn man weiß, dass sich das Leben dem Ende entgegen neigt, ist alles andere als leicht. Hier ist es nicht mit Schäfchen zählen getan, um gut einzuschlafen. Positive Erfahrungen wurden jedoch mit kleineren Achtsamkeitsmeditationen und Fantasiereisen gemacht. Bieten Sie diese Verfahren auch Ihren Pflegekunden an. Falls Sie diese Maßnahmen aus zeitlichen Gründen nicht selbst mit Ihren Pflegekunden durchführen können, so gibt es im Fachhandel gute und hilfreiche CDs, die Sie auf einfache Weise einsetzen können.

5. Möglichkeit: Eine feste Bezugsperson vermittelt Sicherheit

Die Bezugspflege gilt in der Pflege mit zu den Idealen, die oft gewünscht, aber leider nicht immer erreicht werden. In der Palliativpflege hat jedoch eben diese Bezugspflege einen besonders hohen Stellenwert, denn sie vermitteln dem Sterbenden Sicherheit. Hierbei kann sich im Laufe der Zeit eine Vetrauensbasis bilden, durch die der Sterbende Sicherheit erlangt, dass seine Bedürfnisse selbst dann erkannt werden, wenn er sich nicht mehr verbal äußern kann.

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