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Pflege-Skandal: Planen Sie den Umgang mit der Presse

10.05.2017

Immer wieder kommt es vor, dass sich Verantwortliche von Pflegediensten mit Anfragen der Presse zu angeblichen „Pflege-Skandalen“ konfrontiert sehen. Sei es, dass Angehörige über soziale Netzwerke posten, es würde nicht korrekt abgerechnet. Sei es, dass behauptet wird, Ihre Mitarbeiter würden die Pflegekunden misshandeln oder bestehlen. In solchen Krisensituationen müssen Sie einen „Notfallplan“ im Kopf haben, damit Ihre Kommunikation mit der Presse funktioniert.

 

 

Entwickeln Sie einen Notfallplan für den Umgang mit der Presse

Sie tragen die Verantwortung für die offizielle Kommunikation mit der Presse. Um in schwierigen Situationen nicht von Anfragen der Presse „überrollt“ zu werden, sollten Sie für die Pressearbeit in Krisensituationen eine Strategie festlegen. Denn geben Sie in einer Krisensituation unüberlegt und vielleicht aufgeregt eine Erklärung gegenüber der Presse ab, kann das mitunter schweren Schaden für Ihren Pflegedienst anrichten.

Verpassen Sie Ihrem Team einen „Maulkorb“

Wichtig ist, dass Sie genau festlegen, wer sich offiziell für Ihren Pflegedienst gegenüber der Presse äußert. Und das sind ganz sicher nicht Ihre Mitarbeiter. Das sollten Sie auch ganz klar kommunizieren und deutlich machen, dass Ihr Team sich nicht offiziell gegenüber der Presse äußert und keine Erklärungen im Namen des Pflegedienstes abgibt. Hierzu sind Sie im Rahmen Ihres Weisungs- bzw. Direktionsrechts berechtigt.

Private Äußerungen können Sie nicht verbieten

Natürlich können Sie Ihren Mitarbeitern nicht verbieten, sich persönlich gegenüber der Presse zu äußern. Eine solche private Meinungsäußerung ist von der verfassungsrechtlich geschützten Meinungsfreiheit gedeckt und kann von Ihnen nicht untersagt werden.

Sie sollten allerdings klarstellen, dass sich Ihr Team sehr gut überlegt, was es sagt, und dass keinesfalls Interna oder geschützte Daten von Pflegekunden, deren Angehörigen oder anderen Mitarbeitern nach außen gegeben werden dürfen.

Geben Sie Ihren Mitarbeitern Kommunikationsstrategien an die Hand

Häufig kommt es vor, dass Mitarbeiter direkt von Journalisten angesprochen werden. Da sind Ihre Mitarbeiter schnell überfordert. Wichtig ist daher, dass Sie im Vorfeld mit Ihrem Team besprechen, wie es sich in dieser Situation souverän verhält.

Am sinnvollsten ist es, wenn Sie sich darauf einigen, dass die Mitarbeiter erklären, dass sie sich nicht äußern müssen, und den Pressevertreter bitten, sich unmittelbar an Sie zu wenden. Hierzu darf dann auch die Telefon- oder Mobilfunknummer des Ansprechpartners weitergegeben werden. Üben Sie solche Gespräche doch mal in einem Rollenspiel. Dann werden Ihre Mitarbeiter im Ernstfall nicht„kalt erwischt“.

Tipp: Bereiten Sie sich auf den Ernstfall vor

Durchdenken Sie Krisenkommunikation in ruhigen Zeiten. Dann müssen Sie in einer echten Stresssituation nicht fürchten, sich durch ungeschicktes Verhalten um Kopf und Kragen zu reden und dem guten Ruf Ihres Pflegedienstes zu schaden.

Neue Betreuungskräfte-Richtlinie seit dem 01.01.2017

Nun dürfen die zusätzlichen Betreuungskräfte z.B. keine hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und keine körperlichen Pflegemaßnahmen durchführen. Lernen Sie in Tagespflege aktuell die wesentlichen inhaltlichen Änderungen kennen.

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