Verlag & Akademie

Ohne Zuwanderung kann der Fachkräftemangel nicht gedeckt werden

08.03.2019

Die obige These ist im Prinzip bei der jüngsten Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Thema „Fachkräftemangel und Zuwanderung“ das Ergebnis. Das ist heute im Jahr 2019 bei unseren Erkenntnissen und Prognosen zum demografischen Wandel sicher richtig. Doch wir müssen vor allem in der Pflege aufpassen, die Akquise ausländischer Fachkräfte für das Allheilmittel für unsere Branche zu halten.

Zumal wir uns irgendwann selbst ins Knie schießen. Denn ärmere Länder Fachkräfte ausbilden zu lassen und dann hierherzuholen wird auf einem anderen Weg irgendwann zur Bedrohung für unsere Wirtschaft. Offensichtlich hat keiner etwas aus der sogenannten „Flüchtlingskrise“ gelernt. Wer andere Länder über Jahrhunderte ausplündert, muss sich nicht wundern, wenn deren Bewohner irgendwann an die Tür klopfen und um Hilfe bitten.

Die Bertelsmann-Studie sagt aus, dass die Nachfrage nach Personal ohne akademischen Abschluss leicht zurückgeht. Dies gilt aber nicht für die klassischen nicht-akademischen Gesundheits- und Pflegeberufe. Hier bleibt der hohe Fachkräftebedarf stabil, so die Studie.

Schon heute (Stand 2019) zeigt die Studie, dass allein für den Gesundheitsbereich eine verstärkte Zuwanderung aus sogenannten Drittstaaten (keine EU-Staaten) wie Albanien, Serbien, Syrien und Vietnam zu beobachten ist. Dies wird u. a. durch spezielle staatliche Programme noch gefördert.

Auch im Bereich „schnellere Anerkennung von Abschlüssen“ bemüht sich die Politik, Verbesserungen zu erzielen. Ferner ist der Vorstoß von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) lobenswert, eine bessere Willkommenskultur für Zuwanderer zu etablieren.

Dennoch darf der Ruf nach Zuwanderung in unserer Branche nicht zu laut werden. Aus Sicht der Redaktion dürfen wir nicht vergessen, zunächst die Hausaufgaben im eigenen Land zu machen. Was spricht denn dagegen, den Pflegeberuf hinsichtlich der Bezahlung, der Familienfreundlichkeit und der Arbeitsbedingungen z. B. deutlich attraktiver zu machen als den Beruf des Sozialversicherungsfachangestellten oder sonstiger eher an Hilfsprozessen orientierten Berufe im Gesundheitssystem?

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